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Entkopplungspunkt / Entkopplungslager in der Logistik

Ein Entkopplungspunkt, auch Order-Penetration-Point oder Freezing-Point genannt, ist der Punkt, an dem zwei logistische Steuerkreise aufeinandertreffen. Er ist eine wichtige Schnittstelle zwischen der erwarteten Produktion und der auftragsbezogenen…

Übersicht zu Lagerstrategien “Last-in-First-out” und “First-in-First-out”

LIFO (last-in-first-out) und FIFO (first-in-first-out) bezeichnen zwei verschiedene Strategien zur Ein- und Auslagerung von Ware in Distributionszentren oder Lagern. Was ist Last-in-first-out? Das Prinzip last-in-first-out beschreibt eine…

Das Kaizen-System

Das Kaizen-System ist ein japanisches Managementsystem, das durch die Mitwirkung aller Mitarbeiter einen kontinuierlichen Verbesserungsprozess, über alle Unternehmensbereiche hinweg, vorsieht. Wörtlich übersetzt bedeutet Kai „Veränderung, Wandel“…

Kanban-System

Das Kanban-System ist ein Planungssystem der Produktionssteuerung. Im Gegensatz zu traditionellen (zentralen) Planungssystemen werden Materialfluss und Nachschub im Kanban-System ausgehend vom Verarbeitungsort, auf Grundlage der hier verwendeten…

Tablarlagerung

In einem Tablarlager werden Lagereinheiten auf sogenannten Tablaren zusammengefasst und eingelagert. Ein Tablar ist im Allgemeinen die Benennung für ein Regalbrett. Im Lager sind Tablare stabile Bleche in identischer Größe. Sie haben nach oben…

Automatisches Kleinteilelager

Ein “Automatisches Kleinteilelager“ (AKL) ist ein Lagersystem, in dem kleinvolumige Einheiten wie beispielsweise Schrauben oder Elektronikteile gelagert werden. Kleinteilläger sind im Vergleich zu Hochregallagern immer automatisiert. Ein AKL besteht…

Versandeinheit

Ein Versandeinheit ist die kleinste Einheit, die an den Kunden gesendet wird. Sie ist über eine sogenannte NVE (Nummer der Versandeinheit) zu identifizieren. Die NVE wird mittels einer GLN (Globale Lokationsnummer) generiert, die Angaben zum…

Regalzonen – Bückzone

Ein Regal kann, ausgehend vom Maßstab eines Erwachsenen (durchschnittlich 1,70 m groß), in vertikale Zonen aufgeteilt werden. Der unterste Regalbereich wird Bückzone genannt. Sie reicht durchschnittlich bis zu einer Höhe von 60 – 80 cm. In der…

Regalzonen – Greifzone

Ein Regal kann, ausgehend vom Maßstab eines Erwachsenen (durchschnittlich 1,70 m groß), in vertikale Zonen aufgeteilt werden. Die Greifzone beginnt durchschnittlich bei einer Höhe von 60 – 80 cm und reicht dementsprechend bis zu einer Höhe von 1,40…

Regalzonen – Sichtzone

Ein Regal kann, ausgehend vom Maßstab eines Erwachsenen (durchschnittlich 1,70 m groß), in vertikale Zonen aufgeteilt werden. Die Sichtzone beginnt durchschnittlich bei einer Höhe von 1,40 – 1,60 m und reicht je nach dem bis zu einer Höhe von 1,80…

Regalzonen – Reckzone

Ein Regal wird, ausgehend vom Maßstab eines Erwachsenen (durchschnittlich 1,70 m groß), in vertikale Zonen aufgeteilt. Die Reckzone ist der oberste Lagerbereich und beginnt durchschnittlich bei einer Höhe von 1,80 m. Um Waren in der Reckzone ein-…

Packmittel

Als Packmittel wird das Material definiert, das als Verpackung oder Umhüllung von Erzeugnissen dient. Geläufige Packmittel sind u.a. Kartonagen, Versandtüten, Schachteln und Kisten. Typische Anwendungsbereiche sind beispielsweise: Warenentnahme…

Cross-docking

Es gibt im Versandbereich verschiedene Umschlagsarten für Waren. Eine dieser Umschlagsarten wird Cross-docking genannt. Sinngemäß bezeichnet Cross-docking eine Kreuzverkupplung. Die markanteste Eigenschaft dieser Umschlagsart: Beim Cross-docking…

ABC-Analyse

In dem betriebswirtschaftlichen Analyseverfahren ABC-Analyse wird das Sortiment und dessen Artikel absteigend in die Klassen A, B und C aufgeteilt. Die Klassifizierung erfolgt nach festgelegten Kriterien, wie z.B. welche Produkte die höchste…

Kommissionierzeiten – Verteilzeit

Im Kommissionierverfahren ist es wünschenswert eine Verkürzung der Kommissionierzeit zu erreichen. Schließlich ist die Durchführung eines Auftrags günstiger, je schneller der Auftrag als erledigt betrachtet werden kann. Ein Kommissioniervorgang…

Kommissionierzeiten – Greifzeit

Die Greifzeit, auch Entnahmezeit oder Pickzeit genannt, umfasst die Zeit von der Artikelentnahme aus dem Regal bis zum Ablegen der Artikelmengen in entsprechende Behälter. Die Greifzeit hängt ab von: Greifhöhe und -tiefe Gewicht pro Entnahme…

Just-in-time – Definition

„Just-in-time“ bezeichnet eine Lieferart, bei der die benötigte Ware zeit- und mengengenau geliefert wird, um die Lagerhaltung am Verarbeitungsort so gering wie möglich zu halten. Entscheidender Unterschied zu Just-in-sequence ist hierbei, dass der…

Beschaffungslogistik – Definition “Just in sequence”

„Just in sequence“ bezeichnet eine Lieferart, bei der die benötigte Ware zeit-, mengen- und artgenau an den richtigen Platz geliefert und sofort verarbeitet wird. Entscheidender Unterschied zu Beschaffungslogistik "just-in-time" ist hierbei, dass…

Mann-zur-Ware-Kommissionierung

Die Mann-zur-Ware-Kommissionierung (auch: Person-zur-Ware-Kommissionierung) beschreibt eine Kommissionierart, bei der die Bereitstellung der Ware statisch erfolgt. Sprich: Der Mitarbeiter begibt sich zum Lagerplatz und entnimmt die benötigte Ware…

Überblick zur Ware-zum-Mann-Kommissionierung

Die Ware-zum-Mann-Kommissionierung (auch: Ware-zur-Person-Kommissionierung) beschreibt eine Kommissionierart, bei der die Bereitstellung der Ware dynamisch und automatisiert erfolgt. Dabei werden Artikel direkt zum Kommissionierer mittels…

Einstufige Kommissionierung – Auftragsorientierte, parallele Kommissionierung

Bei der parallelen Kommissionierung wird ein Auftrag auf verschiedene Kommissionierzonen aufgeteilt und gleichzeitig bearbeitet. Verglichen mit der auftragsorientierten, seriellen Kommissionierung heißt das folgendes: Die Kommissionierung größerer…

Einstufige Kommissionierung – Auftragsorientierte, serielle Kommissionierung

Bei der auftragsorientierten, seriellen Kommissionierung werden Bestellpositionen orientiert nach Aufträgen sukzessive abgearbeitet. Dabei durchschreitet entweder ein Kommissionierer alle Lagerzonen oder ein Auftrag wird von einem Kommissionierer…

Traditionelle Kennzahlensysteme – Übersicht

Die Aufgaben eines Unternehmens müssen geplant, kontrolliert und gesteuert werden. Für diese Aufgaben ist ein Kennzahlensystem hilfreich. In einem Kennzahlensystem werden alle im Unternehmen vorhandenen Kennzahlen zusammengeführt. Mit…

Traditionelle Kennzahlensysteme – Das Managerial Control Concept

Das Managerial Control Concept gehört zur Gruppe der modernen Performance Measurement Konzepten. Das Konzept wurde als Entscheidungs- und Kontrollsystem geschaffen. Nach einer Untersuchung von 200 Unternehmen, wurde der Unternehmensleitung mit dem…

Traditionelle Kennzahlensysteme – Das Ratios au Tableau de Bord

Um die Aufgaben eines Unternehmens zu planen, kontrollieren und steuern, sind Kennzahlensystem hilfreich. Neben Kennzahlensystemen wie dem DuPont-System of Financial Control oder dem ZVEI-System gibt es das Ratios au Tableau de Bord. Das Konzept…

Traditionelle Kennzahlensysteme – Das ZVEI-System

Die Aufgaben eines Unternehmens müssen geplant, kontrolliert und gesteuert werden. Für diese Aufgaben ist ein Kennzahlensystem hilfreich. In einem Kennzahlensystem werden alle im Unternehmen vorhandenen Kennzahlen zusammengeführt. Mit einem…

Traditionelle Kennzahlensysteme – Das Rentabilitäts- und Liquiditätskennzahlensystem

Ein Kennzahlensystem dient dazu, um die Leistung eines Unternehmens einzuschätzen und zu bewerten. Die Aufgaben eines Unternehmens werden mit der Hilfe eines Kennzahlensystems geplant, kontrolliert und gesteuert werden.Alle im Unternehmen…

Traditionelle Kennzahlensysteme – Das DuPont-System of Financial Control

Ein Kennzahlensystem dient dazu, um die Leistung eines Unternehmens einzuschätzen und zu bewerten. Eines der traditionellen Kennzahlensysteme ist das DuPont-System of Financial Control. Es ist das wohl am meisten verwendete System und kann demnach…

Die Modellierung von Geschäftsprozessen – Übersicht

Bei der Geschäftsprozessmodellierung geht es darum, von den zu modellierenden Prozessen, detaillierte Informationen zu erfassen. Diese Informationen können auf folgende Arten erfasst werden: Interviews mit Wissensträgern Analysen von Unterlagen…

Die Modellierung von Geschäftsprozessen – Vorgehensweise im Modellierungsprozess

Um Prozesse zu modellieren, können zwei Vorgehensweisen angewandt werden. Bottom-up Top-down Bottom-up-Prinzip Beim Botton-up-Prinzip werden erst einzelne Aktivitäten modelliert und dann sukzessive zu größeren Einheiten, wie z.B. Teilprozesse,…

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