22. April 2014

Business Intelligence – was macht Unternehmen intelligent?

Traditionell ist Business Intelligence (BI) ein Sammelbegriff für Methoden und Prozesse zur systematischen Analyse von Daten. Unternehmen wollen mit diesem Instrument ihre Geschäftsabläufe sowie Kunden- und Lieferantenbeziehungen profitabler machen, Kosten senken, Risiken minimieren und die Wertschöpfung vergrößern. Dies geschieht mit Hilfe analytischer und organisatorischer Konzepte, sowie entsprechender Systeme.

In vielen Fällen versteht man unter Business Intelligence die reine Automatisierung des Berichtswesens. In diesem Sinne ist BI nur eine Methodik zur Datenerfassung und zur Visualisierung von Zusammenhängen im Unternehmen. Das Institut für Business Intelligence erweitert BI zur „Gesamtheit von Managementgrundlagen und somit als die Integration von Strategien, Prozessen und Technologien, um aus verteilten und inho-mogenen Unternehmens-, Markt- und Wettbewerberdaten erfolgskritisches Wissen über Status, Potentiale und Perspektiven zu erzeugen“. Die Abbildung verdeutlicht BI als gesamtunternehmerische Gestaltung des Informations- und Berichtswesens. Auf allen Ebenen dienen Kennzahlen der Steuerung der Unternehmensprozesse.

Business Intelligence – mit viel Intelligenz

Erfolgreiche Unternehmen verstehen und nutzen Business Intelligence noch über den o.g. skizzierten Ansatz hinaus. Sie konkretisieren Ihre BI-Strategie und schaffen Handlungsspielräume – einfach intelligent.

Insofern manifestiert BI eine Managementphilosophie zur Unternehmensführung und zur Evaluierung strategischer Wettbewerbsvorteile. Diese integriert traditionelle BI-Ansätze zur Datenbereitstellung und Visualisierung, integriert ganzheitliche unternehmerische Sichtweisen und erweitert BI zum Treiber von Handlungsspielräumen und strategischer Wettbewerbsvorteile.

Umsetzung – Der Weg zum Erfolg

Die erfolgreiche Umsetzung baut auf drei konzeptionellen Säulen:

1. Strategische Ausrichtung
Klare, robuste und praxiserprobte Methodiken zur Evaluierung und Definition von Kennzahlen und der notwendigen Datenbasis.

2. Management der BI-Initiativen
Ohne IT geht es nicht! Ohne die richtige Systemarchitektur ist jedes BI-Projekt zum Scheitern verurteilt. Folgende Grundprinzipien sollten hierbei beachtet werden:

  • Performance
  • Systemunabhängigkeit
  • Daten in Echtzeit
  • Reporting mit vordefinierten Templates

3. Best Practice IT-Lösungen
Im Fokus steht der Endanwender der Information. Medienübergreifend und flexibel müssen die Datenverarbeitung, deren Speicherung und Reportingtools auf dessen Informationsbedarf ausgerichtet werden.

Fazit

Erfolgreiche Unternehmen erweitern vorherrschende BI-Ansätze und steuern „intelligent“ mit Kennzahlen. Ohne unnütze Datenfriedhöfe ist BI immer zielorientiert und darauf ausgelegt künftige Wettbewerbsvorteile zu reüssieren – durch ein State-of-Art-Reporting und einer Best-in-Class-Systemarchitektur mit vordefinierten Kennzahlen bzw. einer praxiserprobten Methodik zur Kennzahlendefinition.

Weitere Informationen finden Sie in dem Beitrag Business Intelligence – Teil 1.

Bildquelle: © Wassermann AG

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Über Wassermann AG - Redaktion

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