Archiv der Kategorie: Kennzahlen

Der Leitstand in der Intralogistik

Der Leitstand unterstützt den Mitarbeiter dabei, Unternehmensprozesse im Detail zu bewerten.

Der Leitstand (engl. Control Panel) in der Intralogistik stellt einen zentralen Punkt eines Warehouse-Management-Systems dar und unterstützt verantwortliche Mitarbeiter bei der gesamten Lager-Betriebssteuerung. Neben der Zusammenführung von Informationen (Kennzahlen), dient […]

Nachschub in der Intralogistik

Der Nachschub in der Intralogistik sorgt für eine reibungslose Versorgung im Materialfluss.

Der Nachschub (engl. Replenishment, supplies) ist in der heutigen Warenwirtschaft ein elementarwichtiger Prozess, der bei bestmöglicher Integration in die bestehende Lagerverwaltung zu einer nicht unerheblichen Effizienz des Materialflusses beiträgt. Es handelt sich dabei um eine sogenannte Bestandsergänzung, die zur Auffüllung von Lägern oder Entnahmeplätzen in Kommissionier-Zonen (beispielsweise aus Reservelägern oder von Reserveplätzen)[1] genutzt wird. Dabei kann die Versorgung mit Waren vorsorglich, nach Bedarf oder aufgrund einer Fehlmenge im Lager angestoßen werden. Um den Warenfluss und den bestehenden Lagerbestand optimal auszulasten, wird der Nachschub über das Warehouse-Management-System (WMS) geregelt.

Smart Data

Smart Data beschreibt nutzbare Daten für Gesellschaft und Industrie.

Smart Data steht für das detaillierte und strukturierte Ergebnis einer Analyse von unstrukturierten Datenmassen (Big Data). Es handelt sich bei jeder Smart-Data-Information um einen expliziten Fakt. Man spricht auch von digitalen Befunden, die zudem Verknüpfungen mit anderen feingranularen Informationen erlauben. In der Intralogistik werden beispielsweise Smart-Data-Informationen vom Leitstand nachvollziehbar und meist grafisch aufbereitet dargestellt.

Das Supply-Chain-Management (SCM)

Das Supply-Chain-Management ist zweifelsohne durch detaillierte Kennzahlen geprägt.

Das Supply-Chain-Management (SCM) steht für den Überwachungsprozess sowie für das Koordinieren und Steuern der eigentlichen Supply Chain (Wertschöpfungskette). Dabei werden sämtliche Materialien, Informationen sowie die auf die Lieferkette verteilten Finanzen auf die gesamte Wertschöpfungskette (Einkauf, Materialbeschaffung, Produktion, Logistik, Verkauf, Endkunde) verteilt. Das Ziel eines SCM ist die Optimierung aller Ressourcen entlang des logistischen, wie auch produzierenden Materialflusses.

Kennzahlensystem in der Intralogistik

Kennzahlensysteme sind in der Intralogistik für die regulierte Zahlenerhebung von Nöten.

Eine vollständige Bündelung aller in Lager- und Distributionssystemen anfallender Kennzahlen ist heutzutage zwar möglich, aufgrund der vielschichtigen Ausprägung komplexer Anlagen aber schwierig. Über ein vorab definiertes Kennzahlensystem ist es dagegen realisierbar, unterschiedliche Kennzahlen sinnvoll miteinander zu vergleichen um dabei eine sogenannte geordnete Gesamtheit von Kennzahlen zu generieren. Das Ziel eines solchen Systems: ein informativer klarer Sachverhalt zu den einzelnen Prozessen und zu den damit verknüpften Zielen.

Perfect Order Fulfillment: die perfekte Auftragserfüllung

Perfect Order Fulfillment beschreibt anhand von erhobenen Kennzahlen den Erfüllungsgrads eines Auftrags.

Das sogenannte Perfect Order Fulfillment steht für den perfekten Erfüllungsgrad beim Lieferservice. Der Grad der Erfüllung beschreibt dabei die Kundenanforderungen an die Lieferung selbst. Um einen hohen Erfüllungsgrad zu erreichen, werden folgende Kennzahlen erhoben: Termintreue, Lieferzuverlässigkeit, Lieferungsbeschaffenheit sowie die Lieferflexibilität.

Das Ende der 6 R der Logistik? – Teil 2

Das Ende der 6 R der Logistik? - Teil 2

Die klassische Logistiksicht beschränkt sich hinsichtlich ihrer Aufgaben auf die mittlerweile berühmten 6 R – wie bereits in Das Ende der 6 R der Logistik? – Teil 1 angesprochen. Dieser […]

Das Ende der 6 R der Logistik? – Teil 1

Das Ende der 6 R der Logistik?

Die Aufgaben der Logistik und des Logistikers werden mit den berühmten 6 R einprägsam dargestellt. Die 6 R der Logistik sind die sogenannten “sechs Richtigen”: die richtigen Produkte in der […]

Bestandskosten

Bestandskosten werden auch durch Bewegung von Güter verursacht.

Bestandskosten sind Kosten, die durch die Bewegung von Produktgütern im Lager bzw. Distributionszentrum entstehen. Dabei handelt es sich um eine Kennzahl aus der Betriebswirtschaft. Bestandskosten im Allgemeinen beinhalten z.B. die Lagermiete, Personal-, Energie-, und Versicherungskosten. Sie gliedern sich in die Bestandhaltungskosten, also die reine Lagerung von Gütern und die Kosten, die durch den Warenumschlag, d.h. das Abwickeln der Bestände entstehen.

Lagerverwaltung: Warehouse-Management-System

Warehouse-Management-System / Lagerverwaltungssystem

Das Warehouse-Management-System (WMS), auch Lagerverwaltungssystem (LVS) genannt, ist eine unverzichtbare Software für die Steuerung der internen Lagerverwaltung innerhalb geschlossener Betriebe (bspw. Distributionszentren oder Fertigungsanlagen). Es bildet die Schnittstelle zwischen dem System Enterprice-Resource-Planning (ERP) und, soweit eine Fördertechnik vorliegt, dem Materialflussrechner (MFR).

Pareto-Effizienz in der Intralogistik

Pareto-Effizienz in der Intralogistik

Die Orientierungsmethode Pareto-Effizienz (auch Pareto-Optimum) beschreibt einen theoretischen Zustand, ab dem die Optimierung eines Teil-Konstrukts (bspw. Teil einer Anlage) zwangsläufig die gegenläufige Entwicklung einer anderen Teil-Komponente bewirkt. In der Intralogistik […]

Stock Keeping Unit (SKU)

Das Akronym SKU, Stock Keeping Unit, beschreibt eine eindeutig identifizierbare Lagereinheit. Eine Lagereinheit umfasst dabei alle identischen Artikel einer bestimmten Produktvariante. Für die Identifikation wird ein Code auf der jeweiligen […]

Kosten der Ungeduld im Supply Chain Management

Produkte und Dienstleistungen sind das Ergebnis des Zusammenspiels komplexer Prozesse zahlreicher Beteiligter entlang der Wertschöpfungskette (Supply Chain). Die Werte, die entlang der Supply Chain geschöpft werden, weisen einige wesentliche Leistungsmerkmale […]

Ship to Line / die direkte Warenbereitstellung

Ship to Line / die direkte Warenbereitstellung

Bei Ship to Line beziehungsweise bei der Direktbereitstellung von Waren stellt der Lieferant/Hersteller die Sendung zusammen und liefert diese direkt an den Verbrauchsort – ohne das Lager beziehungsweise die Logistik […]

Der Auslastungsgrad / die Auslastung

Auslastungsgrad

Der Auslastungsgrad beschreibt den Anteil der beanspruchten Kapazität von Ressourcen/Betriebsmitteln (Anlagen, Maschinen, Mitarbeitern, Energie) gemessen an der insgesamt verfügbaren Kapazität – immer im Verhältnis zur Erfüllung eines Arbeitsschrittes. Der Auslastungsgrad […]