Archiv der Kategorie: Lagerarchitektur

Die Kommissionier-Wegzeit

Die Kommissionier-Wegzeit steht für die Abwicklung von Auftragspositionen inkl. Rückweg.

Die Kommissionier-Wegzeit (engl. Order-picking way time) ist die Summe der Zeiten, die für die Kommissionierung eines einzelnen Auftrags beziehungsweise Batches benötigt werden; gemessen vom Startpunkt der Kommissionierung über die Entnahmeplätze bis hin zur Abgabestelle – je nach Kommissionierart inklusive Rückweg zum Ausgangspunkt. Auf Grundlagen dieser Daten ist es möglich, am Ende des Tages, die sogenannte Kommissionierleistung als Kennzahl zu bestimmen. Sie fasst die gesamten Wegzeiten aller Auftragspositionen zusammen.

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Die Lagerplatzverwaltung

Ein Regallager bei BAUR wird von der Lagerplatzverwaltung von TUP gesteuert.

Die Lagerplatzverwaltung sorgt dafür, dass ein Lagerort in der Breite, Höhe und Tiefe erfasst beziehungsweise belegt ist. Sie umfasst zwei unterschiedliche topologische Aspekte. Zum einen den Gesamtaufbau des Lagers und damit die Positionen der einzelnen Lagerorte, zum anderen die eigentliche Platzverwaltung innerhalb eines einzelnen Lagerortes. Dort wird entweder in groben räumlichen Einteilungen oder auf den Quadratmillimeter genau eingelagert. Zudem ist eine Füllmengen-basierte Einlagerung (lose Teile) keine Seltenheit.

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Die prozessorientierte Lagerplanung

Prozessorientierte Lagerplanung konzentriert sich besonders auf Details der Arbeitsprozesse - wie die Kommissionierung.

Die prozessorientierte Lagerplanung berücksichtigt bereits während der sogenannten Entwurfsplanung (Planungsvorlaufzeit) im Detail planungsrelevante Schlüsselpositionen wie Sortiment beziehungsweise Lagergut, Ladeeinheit und Lagerungsart. Während der gesamten Planung müssen Logistik-, Bau- und EDV-Aspekte prozessabhängig aufeinander abgestimmt werden. Grobe Abschätzungen sind eher selten.

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Optimierung mittels Prozesskettenmanagement

Das Prozesskettenmanagement setzt neben der Potenzialanalyse viele weitere Analysen voraus.

Das Prozesskettenmanagement dient zum Organisieren von Geschäftsprozessen in der Intralogistik und anderen industriellen Segmenten. Laut Otto Schlichtherle, Logistik-IT-Beratung, verbindet es das prozessorientierte Denken mit der Ausrichtung der Prozesse am Kundenauftrag. Vor der eigentlichen Optimierung werden im Vorfeld eine Potentialanalyse und ein durchgängiger Optimierungsansatz berücksichtigt.

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Umlaufförderer (Paternoster)

Umlaufförderer des Pharmavertriebsunternehmen GLS bei Kassel.

Der Umlaufförderer bewegt über parallelgeführte Endlosketten (Zugmittel) die fest installierten, ständig zirkulierenden und stets aufrechtstehenden Lastenträger sowie das darin gelagerte Stückgut. Da ein Umlaufförderer auf der gesamten Kettenlänge fördert, ist […]

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Ergonomie im Lager

Ergonomie im Lager

Ergonomie im Lager zielt auf die Anpassung und Schaffung von Arbeitsplätzen, die unter der Berücksichtigung der menschlichen Physis dem Arbeiter eine möglichst komfortable Verrichtung von Tätigkeiten ermöglicht. Dem entgegengesetzt verläuft […]

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Doppeltiefe Lagerung

Doppeltiefe Lagerung

Die doppeltiefe Lagerung ist eine Lagerstrategie, die es durch den Einsatz spezieller Lagerregale und Regalbediengeräte ermöglicht, zwei Lagereinheiten hintereinander im selben Regalfach zu lagern. Die Regalfächer sind entsprechend tiefer; sprich […]

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Smart Factory / die intelligente Fabrik

Smart Factory / die intelligente Fabrik

Smart Factory, umgangssprachlich intelligente Fabrik, steht für eine intelligente Vernetzung/Kommunikation der Produktionslinien und deren einzelnen Prozesse innerhalb einer Fabrik (kann auch das gesamte Fabrik-Gelände sein). Bei der intelligenten Fabrik gibt […]

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Vertikalförderer

Vertikalförderer bei BAUR

Ein Vertikalförderer ist ein Teil einer Förderanlage innerhalb eines Materialflusssystems. In der Regel ist ein Vertikalförderer in horizontale Förderstrecken installiert und dient dazu, Waren auf eine höhere oder niedrigere Etage […]

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Automatisches Kleinteillagergerät

Automatisches Kleinteillagergerät

Ein automatisches Kleinteillagergerät kommt in sogenannten automatischen Kleinteillägern (AKL) zum Einsatz. Es ist speziell bei engen Platzverhältnissen effektiv und kann derzeit in Höhen von bis zu 30 Metern eingesetzt werden. […]

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Das Distributionszentrum

Das Distributionszentrum

Ein Distributionszentrum ist eine Schnittstellen in Form eines Gebäudekomplexes, die ausschließlich innerhalb eines logistischen Netzwerks funktioniert. Dabei kann es sich um ein Lager, ein Umschlagplatz oder beides in Kombination handeln. […]

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Bidirektionale Förderer

Bidirektionale Förderer

Bidirektionale Förderer werden in der Intralogistik verwendet, um mit einer Förderstrecke zwei Prozesse abzudecken. Nicht selten wird die Installation paralleler Strecken eingespart und durch den bidirektionalen Betrieb einer Strecke ersetzt, […]

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Klärplatz in der Intralogistik

Klärplatz

Ein Klärplatz ist zum einen ein virtueller Buchungsplatz, auf den im System Ware gebucht wird, bis klar ist, was im weiteren Verlauf mit der Ware geschieht und ob bzw. wie […]

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Materialflusssimulation

Materialflusssimulation

Die Materialflusssimulation hat ein breites Anwendungsspektrum in der Lagerlogistik. Sie wird als Werkzeug zur Optimierung und Prognose von Kennzahlen idealerweise in allen Phasen des Lebenszyklus eines logistischen Systems eingesetzt, sowohl […]

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FEM 9.831 Berechnungsgrundlagen für RBG-Hochregallager

FEM 9.831 Berechnungsgrundlagen für RBG-Hochregallager

Die FEM 9.831 ist eine Norm für die Nutzung von Regalbediengeräten im Hochregallager. In der Norm werden Toleranzen, Verformungen und Freimaße für Regalbediengeräte im Hochregallager festgehalten. Sie gilt für Hochregallager […]

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