Nachschub - Grundlagen

Nachschub – Grundlagen

Vor, während oder auch nach dem Geschäftsprozess Kommissionierung findet oftmals ein Nachschub der Waren statt. Die Verwaltung und Zuweisung des Nachschubs gehört zu den Aufgaben des Supply Chain Managements. Durch die Nutzung eins Warehouse Management Systems kann vor dem Start eines Kommissioniervorgangs sichergestellt werden, dass der Bestand im Kommissionierbereich zu Genüge vorhanden ist.

Die Versorgung mit Gütern kann vorsorglich, nach Bedarf oder aufgrund einer Fehlmenge im Lager nötig sein. Die verschiedenen Varianten des Nachschubs können teilweise auch miteinander kombiniert werden, um eine gleichmäßige Systemauslastung bei maximaler Lieferbereitschaft zu erreichen.

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Nachschub – Verfahren

Je nachdem wodurch der Nachschub ausgelöst wird, spricht man von unterschiedlichen Verfahren. Diese Verfahren lauten:

Die Verfahren unterscheiden sich hauptsächlich in den Merkmalen Verbrauchsabhängigkeit, Bestandsabhängigkeit und zeitliche Abhängigkeit.

Zu den Aufgaben des Nachschubs zählt es, die Unterschreitung eines festgelegten Mindestbestands zu verhindern, Fehlbestände zu vermeiden und einen reibungslosen Materialfluss sicherzustellen. Durch die Anwendung einer Nachschubstrategie soll, bei minimalem Aufwand, eine hohe Warenverfügbarkeit auf den Zugriffsplätzen gewährleistet werden.

Anhand entsprechender Kennzahlen kann sowohl die Wirtschaftlichkeit als auch die Produktivität und Qualität beurteilt werden. Mehr Informationen dazu finden Sie unter Nachschub – Kennzahlen.

 

Bildquellen: Teaser: © Kzenon – Fotolia.com, Grafik im Text: TUP.com

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