15. Juli 2013

Lagerungstechniken – Statische Regallagerung: Kragarmregallager

Das Kragarmregal ist geeignet zur sachgerechten Lagerung von Langgut, wie z.B. Stangenmaterial und Plattenstapel. Es wird vorzugsweise in der Eisen- oder Holzverarbeitungsindustrie eingesetzt.

Das Lagergestell besteht aus senkrecht angeordneten Mittelstützen mit Ständerfüßen. Die Kragarme sind seitliche Ausleger, auf denen das Lagergut abgelegt wird. Wie lang die Kragarme sind und wie groß der Abstand der Mittelstützen ist, ist abhängig von der aufzunehmenden Last. Die Kragarme werden mittels Schweiß-, Schraub- oder Hakenverbindungen an den Mittelstützen angebracht. Ob z.B. ausziehbare Teleskope oder Kragarme mit Abrollschutz für Stangenmaterial eingesetzt werden, ist jeweils vom Einsatzbereich abhängig. Die Ein- und Auslagerung erfolgt quer zum Regal und i.d.R. manuell mit einem Kran oder Stapler.

Vor- und Nachteile beim Kragarmregallager

Vorteile sind mögliche Einzelzugriffe auf Lagergüter, die kompakte und sachgerechte Lagerung von speziellem Lagergut und eine gute Übersichtlichkeit.

Nachteile sind, dass ein großer Raumbedarf für die Bedienung notwendig und nur bedingt eine Automatisierbarkeit möglich ist. Außerdem sind die Investitionskosten sehr hoch.

Mehr Informationen zu statischen Regallagerungen finden Sie unter Wabenregallager.

Bildquelle: © Industrieblick – Fotolia.com

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