logipedia / Glossar

Dieses Glossar basiert auf den Daten von logipedia, erarbeitet und freundlicherweise zur Verfügung gestellt vom Fraunhofer-Institut für Materialfluss und Logistik IML. Die Urheberrechte aller Glossar-Inhalte liegen vollständig bei der Fraunhofer-Gesellschaft.

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  • Driving Licence for Stackers
    (engl. für Staplerfahrausweis) siehe Fahrausweis für Flurförderzeuge Quelle: logipedia / Fraunhofer IML
  • DRM
    Abk. für Dense Reader Mode Quelle: logipedia / Fraunhofer IML
  • Drop Rate
    bezeichnet die Zahl der Haltepunkte auf einer Auslieferungstour. Quelle: logipedia / Fraunhofer IML
  • DS
    Abk. für Discovery Services Quelle: logipedia / Fraunhofer IML
  • DSD
    Abk. für Duales System Deutschland Quelle: logipedia / Fraunhofer IML
  • DSL
    Abk. für Digital Subscriber Line Quelle: logipedia / Fraunhofer IML
  • DSLV
    Abk. für Deutscher Speditions- und Logistikverband e. V. Quelle: logipedia / Fraunhofer IML
  • DSP
    1. Abk. für Digitaler Signalprozessor — 2. Abk. für Doppelspiel Quelle: logipedia / Fraunhofer IML
  • DT
    Abk. für Drehtisch Quelle: logipedia / Fraunhofer IML
  • Duales System Deutschland
    (abgek. DSD) ist ein auf privatwirtschaftlicher Basis bestehendes Unternehmen. Es wird seit 1997 als nicht börsennotierte AG geführt, mit der Aufgabe, alle mit dem Grünen Punkt versehenen Verpackungen einer weiteren stofflichen Verwertung im Sinne des Kreislaufwirtschaftsgesetzes zuzuführen.(...)
  • Durch-Kommissionieren
    (engl. Through order-picking) bezeichnet das Kommissionieren von Aufträgen für Endkunden in einem (Zentral-)Lager auch dann, wenn die Auslieferung über weitere Verteilpunkte erfolgt (Crossdocking). Quelle: logipedia / Fraunhofer IML
  • Durchfahrregal
    (engl. Drive-through shelf) bezeichnet ein Regal, bei dem die Ladeeinheiten auf mehreren Ebenen übereinander und mit mehreren Einheiten in der Regaltiefe hintereinander stehen. Die Ladeeinheiten stehen auf zwei durchlaufenden, an den Stehern befestigten Konsolen und bilden somit einen Block.(...)
  • Durchlauf-Taktförderer
    (engl. Indexing flow conveyor) ist eine spezielle Steuerungsauslegung von längeren Fördertechnikabschnitten (Rollenbahn oder Tragkettenförderer), um je nach Mengenaufkommen Einzelpaletten passieren zu lassen oder vorher Pulks zu bilden (z. B. Vierergruppe) und diese dann durchzufördern. (...)
  • Durchlaufplan
    (engl. Flow plan) bezeichnet die Aufzeichnung von chronologisch ablaufenden Aktionen. Quelle: logipedia / Fraunhofer IML
  • Durchlaufregal
    (engl. Flow rack) ist ein Lagerprinzip, bei dem die Lagereinheiten an einer Regalseite eingelagert und an der anderen ausgelagert werden. Die Bewegung von der Ein- zur Auslagerseite erfolgt sowohl für Paletten als auch für Behälter zumeist per Schwerkraft auf Rollenbahnen (Rollenförderer).(...)
  • Durchlaufzeit
    (engl. Lead Time) ist die Zeit zwischen dem Eingang eines Auftrags und seiner Erledigung. Siehe auch Auftragsdurchlaufzeit. Quelle: logipedia / Fraunhofer IML
  • Durchsatz
    (engl. Throughput) ist im Lager definiert als mittlerer Stückgutstrom in das Lager hinein und/oder aus dem Lager heraus. Gemessen wird er in Transporteinheiten pro Stunde (TE/h, nach VDI 4480). Quelle: logipedia / Fraunhofer IML
  • Durchschnitts-Lagerbestand
    (engl. Average stock) ist eine Lagerkenngröße, die sich aus der Relation von Jahresabsatz und Umschlagrate ergibt. Sie kann sich auf einen Artikel, eine Artikelgruppe oder auf das gesamte Lager beziehen sowie auf Wert- oder Mengengrößen basieren. Quelle: logipedia / Fraunhofer IML
  • Durchschubsicherung
    (engl. Anti-slip stop) verhindert, dass Lagereinheiten durch unsachgemäße Bedienung über die tragenden Elemente und den Begrenzungsraum des Lagerfachs hinausgeschoben werden. D. werden typischerweise in Palettenregalen mit entsprechender Palettenauflage eingesetzt. Quelle: logipedia /(...)
  • Düsseldorfer Palette
    ist eine Palette mit halber Grundfläche der Europoolpalette (Halbpalette), also 600 x 800 mm. Sie wird vorwiegend im Lebensmittel-Handelsbereich eingesetzt. Quelle: logipedia / Fraunhofer IML
  • DUST
    Abk. für Datenübertragungssteuerung Quelle: logipedia / Fraunhofer IML
  • Duty Cycle
    engl. für Tastgrad Quelle: logipedia / Fraunhofer IML
  • DV
    Abk. für Datenverarbeitung (engl. Data processing) Quelle: logipedia / Fraunhofer IML
  • DVB
    Abk. für Digital Video Broadcasting Quelle: logipedia / Fraunhofer IML
  • DW
    Abk. für Data Warehouse Quelle: logipedia / Fraunhofer IML
  • Dynamic Data Exchange
    (abgek. DDE) ist ein nachrichtenorientiertes Kommunikationsprotokoll (Softwareschnittstelle) für den direkten Datenaustausch zwischen verschiedenen Anwendungsprogrammen unter Windows. Quelle: logipedia / Fraunhofer IML
  • Dynamic Trading Network
    ist ein dynamisches Handelsnetz im Internet als E-Commerce-Applikation (E-Commerce). Quelle: logipedia / Fraunhofer IML
  • Dynamic Warehouse
    engl. für Dynamisches Lager Quelle: logipedia / Fraunhofer IML
  • Dynamische Bereitstellung
    (engl. Dynamic provision): Artikel-Bereitstelleinheiten werden jeweils zum Kommissionieren zu einem vorgesehenen Entnahmeplatz befördert (Ware-zum-Mann). Siehe auch Statische Bereitstellung als gegenteiliges Verfahren. Quelle: logipedia / Fraunhofer IML
  • Dynamisches Lager
    (engl. Dynamic warehouse): Allgemein wird darunter die Gruppe der Lagersysteme verstanden, bei denen sich die Lagereinheiten während des Verweilprozesses aufgrund von Einlagerungen und Auslagerungen innerhalb des Lagers bewegen, z. B. Durchlaufregal. Siehe auch Statisches Lagersystem. Quelle:(...)
  • Dynastore Warehouse
    engl. für Dynastore-Lager Quelle: logipedia / Fraunhofer IML
  • Dynastore-Lager
    (engl. Dynastore warehouse) ist eine Untergruppe der Kanallager auf Rollpaletten-Basis (Rollpalettenlager). Besonderheit: Durch Klauen wird eine Verbindung zwischen den Rollpaletten innerhalb des Kanals hergestellt. Hierdurch können die Paletten eines Kanals vom Bediengang her geschoben und(...)
  • DZ
    Abk. für Distributionszentrum (engl. Distribution center), Warenverteilzentrum Quelle: logipedia / Fraunhofer IML
  • E-Administration
    ist die elektronische Geschäftsabwicklung mit der öffentlichen Verwaltung, nichtöffentlichen Verbänden und Organisationen. Quelle: logipedia / Fraunhofer IML
  • E-Bidding
    bezeichnet eine Ausschreibung eines Unternehmens auf einem Elektronischen Marktplatz. Sie richtet sich an viele anonyme Marktplatzteilnehmer, die dann ihr Angebot abgeben können. Quelle: logipedia / Fraunhofer IML
  • E-Business
    ist die Bezeichnung für die Abwicklung von geschäftlichen Transaktionen sowohl zwischen Unternehmen (B2B, Business to Business) als auch Unternehmen und Verbrauchern (B2C, Business to Consumer) über das Internet als „elektronisches Geschäft“;. Quelle: logipedia / Fraunhofer IML
  • E-Cash
    ist der Oberbegriff für den elektronischen Zahlungsverkehr im Internet und in Online-Diensten. Quelle: logipedia / Fraunhofer IML
  • E-Commerce
    ist der Sammelbegriff für alle Aktivitäten im Internet im Hinblick auf Handel mit Waren, Dienstleistungen und Informationen. Das Spektrum kann von Produktinformationen über Kundenanfragen und Bestellungen bis hin zum Zahlungsverkehr reichen.E-C. wird häufig synonym zu dem von IBM Mitte der(...)
  • E-Commerce-Services
    (abgek. ECS) meint E-Commerce-Dienstleistungen. Quelle: logipedia / Fraunhofer IML
  • E-Consulting
    meint Beratung und Wissensmanagement (B2C und B2B). Quelle: logipedia / Fraunhofer IML
  • E-Cooperation
    meint gemeinsame Nutzung u. a. von elektronischen Ressourcen oder Groupwaresystemen (Groupware). Quelle: logipedia / Fraunhofer IML
  • E-Fulfillment
    ist die physische Auslieferung der über Internet bestellten Waren. Quelle: logipedia / Fraunhofer IML
  • E-Logistics
    ist der Oberbegriff für Planung, Steuerung und Kontrolle des Waren-, Informations- und Geldflusses entlang der Supply Chain über öffentliche und private Netze (Internet) vom Frontend über die Kunden-Online-Bestellung (B2C (Business to Consumer), B2B (Business to Business)) bis zur(...)
  • E-Mail
    (engl. für elektronische Post) bezeichnet den Austausch von Informationen über Netzwerke oder Datenfernverbindungen und ist ein häufig genutzter Dienst des Internet. Quelle: logipedia / Fraunhofer IML
  • E-Procurement
    meint Einkauf und Beschaffung (Beschaffungslogistik) von Zukaufteilen und Materialien über das Internet. Quelle: logipedia / Fraunhofer IML
  • EA
    Abk. für Evolutionärer Algorithmus Quelle: logipedia / Fraunhofer IML
  • EAI
    Abk. für Enterprise Application Integration Quelle: logipedia / Fraunhofer IML
  • EAN
    Abk. für Europäische Artikelnummer Quelle: logipedia / Fraunhofer IML
  • EAN 13
    ist eine Europäische Artikelnummer zur international eindeutigen Kennzeichnung von Artikeln mittels Barcode. EAN, EAN 128 Quelle: logipedia / Fraunhofer IML
  • EAN 128
    beschreibt Form und Inhalt des gleichnamigen Standards. Die EAN 128 wird in Deutschland über GS1 (Global Standards 1) koordiniert (http://www.gs1.org). Dies umfasst im Wesentlichen die Festlegung von Formaten, die exakte Definition von Datenelementen und die Zuweisung qualifizierender(...)
  • EAN International
    (International Article Numbering Association) ist eine internationale Organisation mit Sitz in Brüssel zur Förderung und Weiterentwicklung der EAN-Standards wie EAN (Europäische Artikelnummer), ILN (Internationale Lokations-Nummer), NVE (Nummer der Versandeinheit, EAN 128) usw. Angeschlossen(...)
  • EANCOM
    ist ein Standard für den elektronischen Datenaustausch, der von EAN International als UN/EDIFACT-Subset branchenübergreifend zur Verfügung gestellt wird. Der Name ist ein Kunstwort aus den Begriffen EAN und Communication.Der Standard wurde in den 80er Jahren geschaffen und 1990 als(...)
  • Earnings before Interest and Taxes
    (abgek. EBIT) engl. für Gewinn vor Zinsen und Steuern Quelle: logipedia / Fraunhofer IML
  • EAS
    Abk. für Elektronische Artikelsicherung Quelle: logipedia / Fraunhofer IML
  • EBIT
    Abk. für Earnings before interest and taxes (engl. für Gewinn vor Zinsen und Steuern) Quelle: logipedia / Fraunhofer IML
  • EBPP
    (Abk. für Electronic bill payment and presentment) ist das Bezahlen einer Rechnung auf elektronischem Weg auf Basis des Internet. Quelle: logipedia / Fraunhofer IML
  • ECC
    Abk. für Error checking and correction algorithm Quelle: logipedia / Fraunhofer IML
  • Echtzeit-Verarbeitung
    (engl. Realtime processing) ist die Verarbeitung schritthaltend mit dem angeschlossenen technischen Prozess. E.-V. muss den Anforderungen bezüglich der Rechtzeitigkeit der Bearbeitung von Anforderungen und der Gleichzeitigkeit der Bearbeitung entsprechender Programme genügen. Um diesen(...)
  • Eckumsetzer
    (engl. Corner transfer unit) ist ein Fördertechnikelement zur meist rechtwinkligen Änderung der Förderrichtung eines Materialflusses. E. werden häufig als Kombination von Rollenförderer und Kettenförderer (vgl. Transferförderer) oder als Drehtisch mit Rollen-, Band- oder Kettenförderer(...)
  • ECM
    Abk. für Electronic Chain Management Quelle: logipedia / Fraunhofer IML
  • ECR
    Abk. für Efficient Consumer Response Quelle: logipedia / Fraunhofer IML
  • ECR Europe
    mit Sitz in Brüssel ist eine im Jahre 1994 von verschiedenen Unternehmen aus Handel und Industrie gegründete Initiative, um die nationalen ECR-Aktivitäten zu koordinieren und weiter zu entwickeln. Efficient Consumer Response Quelle: logipedia / Fraunhofer IML
  • ECS
    Abk. für E-Commerce-Services Quelle: logipedia / Fraunhofer IML
  • EDC
    Abk. für Error detecting code Quelle: logipedia / Fraunhofer IML
  • EDD
    Abk. für Electronic Direct Debit Quelle: logipedia / Fraunhofer IML
  • EDI
    Abk. für Electronic Data Interchange Quelle: logipedia / Fraunhofer IML
  • EDIFACT
    Abk. für Electronic Data Interchange for Administration, Commerce and Transport Quelle: logipedia / Fraunhofer IML
  • EDM
    1. Abk. für Enterprise Data Management — 2. Abk. für Electronic Document Management Quelle: logipedia / Fraunhofer IML
  • EDV
    Abk. für Elektronische Datenverarbeitung (engl. Electronic data processing, abgek. EDP) Quelle: logipedia / Fraunhofer IML
  • EEPROM
    (Abk. für Electrically erasable programmable read-only memory; engl. für elektrisch löschbarer Festwertspeicher) finden z. B. in wiederbeschreibbaren RFID-Tags (Tag) oder Identkarten Anwendung. Quelle: logipedia / Fraunhofer IML
  • Effective Lift
    engl. für Nutzhub Quelle: logipedia / Fraunhofer IML
  • Efficiency
    engl. für Wirkungsgrad Quelle: logipedia / Fraunhofer IML
  • Efficient Consumer Response
    (abgek. ECR) ist eine kundenorientierte, ganzheitliche Betrachtungsweise der Prozesskette vom Lieferanten über den Handel bis zur Ladenkasse (Point of Sale), in der alle Beteiligten kooperieren und zusammenarbeiten. Ziele sind die Ausrichtung am Kunden und die Optimierung der gesamten(...)
  • Efficient Product Introduction
    Um erfolgreich Produkte zu schaffen und dadurch Fehlschläge zu vermeiden, findet eine gemeinsame Produkteinführung von Industrie und Handel mit dem Ziel statt, die Konsumentenbedürfnisse besser befriedigen zu können. Efficient Product Introduction ist Teil des Efficient Consumer Response. (...)
  • Efficient Replenishment
    (abgek. ER) bezeichnet eine unternehmensübergreifende Harmonisierung der Logistikkette und ihrer administrativen Abwicklung sowie Reduzierung von Schnittstellenproblemen in der Versorgungskette. ER ist Teil des Efficient Consumer Response. Quelle: logipedia / Fraunhofer IML
  • Efficient Store Assortment
    (engl. für effiziente Verkaufsraum-Anordnung) ist die Optimierung der Regal- und Lagerflächen in den Verkaufsfilialen. Ziel ist es, dem Konsumenten das Sortiment in der Weise anzubieten, dass Umsatz und Ergebnis pro Flächeneinheit verbessert werden. Efficient Store Assortment ist Teil des(...)
  • Efficient Unit Load
    (abgek. EUL) ist ein nach ISO 3676 ausgerichtetes Konzept, Ladungen aus kleineren standardisierten Einheiten oder Verpackungen derart zu bilden, dass der Handhabungsaufwand durch Bildung einer Gesamteinheit minimiert wird.Effiziente Transporteinheiten und Ladeeinheiten sind eine Voraussetzung,(...)
  • EFQM
    Abk. für European Foundation for Quality Management Quelle: logipedia / Fraunhofer IML
  • EGHW
    Abk. für Elektrogabelhubwagen (engl. Electric fork lift truck) Quelle: logipedia / Fraunhofer IML
  • EHB
    Abk. für Elektrohängebahn (engl. Electric trolley conveyor) Quelle: logipedia / Fraunhofer IML
  • EHF
    (Abk. für Extremely High Frequency) bezeichnet den Frequenzbereich zwischen 30 und 300 GHz. Quelle: logipedia / Fraunhofer IML
  • EICAR
    Abk. für European Expert Group for IT Security Quelle: logipedia / Fraunhofer IML
  • Eindeckzeit
    (engl. Stock-up time) errechnet sich aus durchschnittlichem Materialbestand im Verhältnis zum Absatz pro Jahr bei angenommener gleichmäßiger Verbrauchsrate pro Zeiteinheit. Quelle: logipedia / Fraunhofer IML
  • Eindimensionale Kommissionierung
    (engl. One-dimensional order-picking) ist das Kommissionieren aus Regalen normaler Greifhöhe (ohne Einsatz von Hubgeräten). Quelle: logipedia / Fraunhofer IML
  • Einfachspiel
    (engl. Single cycle) siehe Einzelspiel Quelle: logipedia / Fraunhofer IML
  • Einfahrregal
    (engl. Drive-in shelf) ist ein Regal mit einer offenen Bedienseite, von der aus ein Gabelstapler in das Regal wie in einen Gang hineinfahren kann. Quelle: logipedia / Fraunhofer IML
  • Eingabeprüfung
    (engl. Input check): Eingaben von Bedienern werden auf unzulässige Werte hin überprüft, z. B. bei Angaben, die auf einen bestimmten Wertebereich begrenzt sind (wie Datum oder Mengenangaben). Quelle: logipedia / Fraunhofer IML
  • Eingangsschein
    (engl. Bill of receipt) ist ein Warenbegleitschein, welcher die Lieferung spezifiziert. Quelle: logipedia / Fraunhofer IML
  • Eingelastete Aufträge
    (engl. Dispatched orders) sind Aufträge im Lagerverwaltungsrechner, die –; zum Beispiel nach erfolgtem Batchlauf –; zur Bearbeitung vom HOST-Rechner übermittelt wurden und damit zur Bearbeitung freigegeben sind. Quelle: logipedia / Fraunhofer IML
  • Einheitenlager
    (engl. Unit store) ist ein Lager, in dem lediglich vollständige Ladeeinheiten (z. B. Paletten) ein- und ausgelagert werden. Quelle: logipedia / Fraunhofer IML
  • Einlagerplatz
    (engl. Bin location) ist ein definierter Platz in einem Lager, auf den zwecks Übergabe an ein Regalbediengerät eine Lagereinheit zur Einlagerung abgestellt wird. Quelle: logipedia / Fraunhofer IML
  • Einlagerstrategien
    (engl. Storage strategies) sind Verfahren bei der Einlagerung von Lagereinheiten. Hierbei wird eine möglichst gute Zuordnung zwischen den einzulagernden Lagereinheiten und den vorgesehenen Lagerplätzen unter Berücksichtigung von technisch-organisatorischen Randbedingungen getroffen (Redundanz,(...)
  • Einlagerung
    (engl. Storage) fasst alle datentechnischen und operativen Vorgänge unter einem Begriff zusammen, die vom Eintreffen einer Ladeeinheit in das (fördertechnische) System bis zur Ablage auf einem Lagerplatz ablaufen. Quelle: logipedia / Fraunhofer IML
  • Einlagige Palette
    (engl. Single-deck pallet) ist eine Palette, die mit einer Lage von Artikeleinheiten oder Ladeeinheiten beladen ist. Quelle: logipedia / Fraunhofer IML
  • Einplatz-Lagersystem
    (engl. Single place storage system): Die durch die Regalkonstruktion gebildeten Lagerfächer nehmen jeweils nur eine Lagereinheit auf (Lagerplatz = Lagerfach). Quelle: logipedia / Fraunhofer IML
  • Einrichtungslayout
    (engl. Facility layout) ist die Anordnung der Produktions- und Lagerflächen sowie der Maschinen und Arbeitsplätze zueinander. Die Gestaltung des E. verfolgt u. a. das Ziel, einen kreuzungsfreien und wegoptimierten Materialfluss zu erreichen. Quelle: logipedia / Fraunhofer IML
  • Einschubregal
    (engl. Push storage system) ist eine zur Gruppe der Kompaktlager gehörende Regalvariante, bei der Lagereinheiten (meist Paletten) in Kanälen hintereinander stehen und stirnseitig mit einem Stapler ein- oder ausgelagert werden. Die Paletten stehen auf Rolluntersätzen oder auf Rollenleisten.(...)
  • Einstufige Kommissionierung
    (engl. One-step order-picking): Ein Kundenauftrag wird anhand einer Kommissionierliste in einem Rundgang („einstufig“;) zusammengestellt (auch „ein Mann, ein Auftrag“;). Quelle: logipedia / Fraunhofer IML
  • Einwegpalette
    (engl. One-way pallet) ist ein anderer Ausdruck für Verlorene Palette. Siehe dagegen Zweiwegpalette und Vierwegpalette. Quelle: logipedia / Fraunhofer IML
  • Einwegverpackung
    (engl. One-way packaging) ist eine Verpackung mit einmaligem Verwendungszweck. Sie ermöglicht Platzersparnis und reduziert Leergutrücktransporte. Quelle: logipedia / Fraunhofer IML
  • Einzelplatzbelegung
    (engl. Single-bin occupancy): Bei Sortern mit E. erfolgt der Transport in diskreten Gutaufnahmen wie Schalen, Platten oder Wannen. Der Vorteil ist die eindeutige Gutposition, nachteilig ist der feste Abstand der Güter zueinander. Im Gegensatz hierzu können bei freier Belegung mehrere(...)
  • Einzelspiel
    (engl. Single cycle), auch Einfachspiel, ist eine Betriebsart eines Regalbediengeräts (RBG): Das RBG nimmt eine Ladeeinheit (LE) am Einlagerungsplatz auf, bringt sie in das vorgewählte Regalfach und fährt zurück, um die nächste LE aufzunehmen. Vgl. Doppelspiel. Quelle: logipedia / Fraunhofer IML
  • Eiserner Bestand
    (engl. Reserve inventory) ist Fachjargon für Sicherheitsbestand. Quelle: logipedia / Fraunhofer IML
  • EL
    Abk. für Elektrolumineszenz Quelle: logipedia / Fraunhofer IML
  • ELA
    Abk. für European Logistics Association Quelle: logipedia / Fraunhofer IML
  • Electric Fork Lift Truck
    engl. für Elektrogabelhubwagen Quelle: logipedia / Fraunhofer IML
  • Electric Pallet Ground Conveyor
    engl. für Elektro-Paletten-Bodenbahn Quelle: logipedia / Fraunhofer IML
  • Electric Trolley Conveyor
    engl. für Elektrohängebahn Quelle: logipedia / Fraunhofer IML
  • Electro Static Discharge
    (abgek. ESD) bezeichnet die elektrostatische Entladung und die damit verbundenen Vorgänge und Auswirkungen beim Ausgleich von elektrischen Ladungen zwischen zwei unterschiedlich geladenen Materialien. Sobald der Widerstand überbrückt wird, kommt es zum Austausch der positiven und negativen(...)
  • Electronic Chain Management
    (abgek. ECM) bezeichnet die Nutzung der elektronischen Datenverarbeitung bei der Steuerung komplexer logistischer Prozessketten mit dem Ziel der möglichst reibungslosen Integration. Quelle: logipedia / Fraunhofer IML
  • Electronic Data Interchange
    (abgek. EDI) ist ein Datendienst für den papierlosen Austausch von Informationen zwischen Kunden, Lieferanten und Dienstleistern, der durch bestimmte Datenformate fest definiert ist und zunehmend auch über das Internet stattfindet. Datenfernübertragung Quelle: logipedia / Fraunhofer IML
  • Electronic Data Interchange for Administration, Commerce and Transport
    (abgek. EDIFACT) ist eine internationale Konvention zur einheitlichen Darstellung von Geschäfts- und Handelsdaten für den elektronischen Datenaustausch. EDIFACT wurde 1988 nach über zehnjähriger Entwicklungsdauer von verschiedenen nationalen und internationalen Gremien (z. B. ISO 9735, EN(...)
  • Electronic Data Processing
    (abgek. EDP) engl. für Elektronische Datenverarbeitung Quelle: logipedia / Fraunhofer IML
  • Electronic Direct Debit
    (abgek. EDD) ist ein elektronisches Zahlungssystem im Internet für lastschriftbasierte Bezahlverfahren und Kreditkartenzahlungen. Quelle: logipedia / Fraunhofer IML
  • Electronic Document Management
    (abgek. EDM) bezeichnet die Verwaltung digital gespeicherter Dokumente wie Lieferscheine, Rechnungen usw. inklusive Versionskontrolle und Änderungsmanagement. Quelle: logipedia / Fraunhofer IML
  • Electronic Ordering
    (abgek. EO) ist die elektronische Bestellung von EDI-fähigen Lieferanten (Electronic Data Interchange). Quelle: logipedia / Fraunhofer IML
  • Electronic Product Code
    (abgek. EPC) ist ein Nummerncode für RFID-Ttransponder (Tags), der von EAN International und UCC (Uniform Code Council) innerhalb der EPCglobal-Initiative (EPCglobal, http://www.epcglobal.de) zur eindeutigen Kennzeichnung von Waren in der Versorgungskette standardisiert wird. Es gibt EPC(...)
  • Elektro-Paletten-Bodenbahn
    (abgek. EPB; engl. Electric pallet ground conveyor) ist ein schienengeführtes Fahrzeug für Paletten- bzw. entsprechenden Stückguttransport. Quelle: logipedia / Fraunhofer IML
  • Elektrohängebahn
    (abgek. EHB; engl. Electric trolley conveyor): An einer flurfrei montierten Doppel-T-Fahrschiene bewegen sich elektromotorisch angetriebene Einzelfahrzeuge. Energie und Steuerungsimpulse erhalten die Fahrzeuge über eine Strom- und Steuerschleifleitung, die seitlich an der Fahrschiene montiert(...)
  • Elektrohängebahnlager
    (engl. Warehouse served by an electric trolley conveyor) ist ein Lagersystem auf Basis einer Elektrohängebahn. Die Fahrzeuge sind z. B. mit Spreadern ausgerüstet, um bodenseitig abgestellte Lagereinheiten aufnehmen und abgeben zu können. Quelle: logipedia / Fraunhofer IML
  • Elektromagnetische Beeinflussung
    (abgek. EMB; engl. Electromagnetic interference, abgek. EMI) ist die Beeinflussung technischer Geräte durch elektrische und magnetische Felder. Quelle: logipedia / Fraunhofer IML
  • Elektromagnetische Verträglichkeit
    (abgek. EMV; engl. Electro-magnetical tolerance) wird u. a. bei der CE-Kennzeichnung verlangt. Quelle: logipedia / Fraunhofer IML
  • Elektronische Artikelsicherung
    (engl. Electronic Article Surveillance; abgek. EAS) bezeichnet die elektronische Warensicherung vor Diebstahl im Warenhaus (1-Bit-Transponder). Quelle: logipedia / Fraunhofer IML
  • Elektronische Frachtbörse
    (engl. Electronic freight market) ist ein System zur Ausschreibung und Vergabe nationaler und internationaler Frachtkapazitäten im Internet. Die E. F. ist Bestandteil des Elektronischen Marktplatzes. Quelle: logipedia / Fraunhofer IML
  • Elektronischer Marktplatz
    (abgek. EM; engl. Electronic market place) ist ein System zur elektronischen Ausschreibung und Vergabe von Produkten und Dienstleistungen im Internet. Quelle: logipedia / Fraunhofer IML
  • Elektrotragbahn
    ist die Umkehrung der Elektrohängebahn. Quelle: logipedia / Fraunhofer IML
  • EM
    Abk. für Elektronischer Marktplatz Quelle: logipedia / Fraunhofer IML
  • EMA
    Abk. für Einbruchmeldeanlage (engl. Burglar alarm system) Quelle: logipedia / Fraunhofer IML
  • EMB
    Abk. für Elektromagnetische Beeinflussung Quelle: logipedia / Fraunhofer IML
  • Embedded System
    (engl. für eingebettetes System) ist ein Computer- oder Mikrocontrollersystem, das in ein anderes System integriert ist und ohne menschliche Interaktion funktioniert. E. S. arbeiten im Echtzeitmodus mit stark reduzierten Ressourcen (wenig Batteriekapazität, keine Festplatte usw.) zu geringen(...)
  • EMC
    Abk. für Electromagnetic compatibility (engl. für Elektromagnetische Verträglichkeit) Quelle: logipedia / Fraunhofer IML
  • Emergenz
    (engl. Emergence) ist ein vielfältig verwendeter Begriff (ursprünglich aus der Philosophie), der im logistischen Zusammenhang häufig für die Erreichung einer höheren Entwicklungsstufe durch die Kommunikation niedriger Entwicklungsstufen steht, z. B. die Kommunikation zwischen Softwareagenten,(...)
  • EMI
    Abk. für Electromagnetic Interference (engl. für Elektromagnetische Beeinflussung) Quelle: logipedia / Fraunhofer IML
  • EMMS
    Abk. für Enterprise Material Management System (engl. für Warenwirtschaftssystem) Quelle: logipedia / Fraunhofer IML
  • Empties
    engl. für Leergut Quelle: logipedia / Fraunhofer IML
  • EMV
    Abk. für Elektromagnetische Verträglichkeit Quelle: logipedia / Fraunhofer IML
  • End to End
    umfasst alle Aktivitäten von der Kundenbestellung bis zur Auslieferung beim Kunden. Quelle: logipedia / Fraunhofer IML
  • Energy Harvesting
    (engl. für „Energie ernten“;) verfolgt das Prinzip der Energieerzeugung „aus der Umgebung“;. Genutzt werden z. B. Temperaturdifferenzen, Luftstrom, Licht etc. Ziel ist z. B. die Versorgung eigentlich passiver Tags mit Strom. Quelle: logipedia / Fraunhofer IML
  • Enterprise Application Integration
    (abgek. EAI) verbindet Standard-Software-Applikationen (Programme) und anwendungsspezifische Software auf Basis einheitlicher Kommunikation (häufig auf Basis von Web Services). Quelle: logipedia / Fraunhofer IML
  • Enterprise Data Management
    (abgek. EDM): EDM-Systeme unterstützen die Datenintegration von im Unternehmen vorhandenen Bereichslösungen wie CAD/CAM, ERP/PPS (Produktionsplanungs- und -steuerungssystem, Enterprise Resource Planning System). Quelle: logipedia / Fraunhofer IML
  • Enterprise Resource Planning System
    (abgek. ERP System) ist ein integriertes Softwaresystem zur umfassenden Planung und Koordination unternehmerischer, insbesondere betriebswirtschaftlicher Aufgaben mit dem Ziel, die in einem Unternehmen vorhandenen Ressourcen (Personal, Betriebsmittel usw.) möglichst effizient einzusetzen.(...)
  • Entität
    (engl. Entity) ist ein eindeutig bestimmter und durch Attribute und Eigenschaften beschriebener Gegenstand innerhalb eines Anwendungssystems (z. B. einer Datenbank, Entity-Relationship-Modell). Bei der Steuerung von Materialflusssystemen wird die E. als physische Repräsentanz im Sinne eines(...)
  • Entity
    engl. für Entität Quelle: logipedia / Fraunhofer IML
  • Entity-Relationship-Modell
    ist eine semantische Beschreibung. In der Logistiksoftware wird es z. B. zur Modellierung von Datenbanksystemen genutzt. Es beschreibt ein Abbild der Realität, bestehend aus Entitäten (Entity) und deren Beziehungen (Relationship). Quelle: logipedia / Fraunhofer IML
  • Entladestelle
    (engl. Unloading point) ist ein Anlieferungspunkt der Warenannahme, koordiniert durch das Dock and Yard Management (Hofmanagement). Quelle: logipedia / Fraunhofer IML
  • Entnahme
    (engl. Retrieval) ist ein Vorgang beim Kommissionieren. Bei der E. wird eine bestimmte Menge von Artikeleinheiten entsprechend einer Kommissionierliste vom Bereitstellplatz entnommen. Ist die E.menge kein Vielfaches einer Verkaufs- oder Bereitstelleinheit, so entstehen Anbrucheinheiten oder(...)
  • Entnahmeposition
    (engl. Retrieval position) ist eine andere Bezeichnung für Kommissionierposition. Quelle: logipedia / Fraunhofer IML
  • Entnahmepriorität
    (engl. Retrieval priority) bezeichnet eine Klassifizierung von Aufträgen, die der Abarbeitungsreihenfolge dient, d. h. die wichtigsten Aufträge werden vorgezogen, um beispielsweise Materialengpässe zu vermeiden. Quelle: logipedia / Fraunhofer IML
  • Entsorgungslogistik
    (engl. Waste disposal logistics) bezeichnet die Gesamtheit der logistischen Aufgaben und Maßnahmen zur Vorbereitung und Durchführung der Entsorgung. Quelle: logipedia / Fraunhofer IML
  • EO
    Abk. für Electronic Ordering Quelle: logipedia / Fraunhofer IML
  • EPAL
    Abk. für European Pallet Association, Gütegemeinschaft e. V., Münster Quelle: logipedia / Fraunhofer IML
  • EPB
    Abk. für Elektro-Paletten-Bodenbahn (engl. Electric pallet ground conveyor) Quelle: logipedia / Fraunhofer IML
  • EPC
    Abk. für Electronic Product Code Quelle: logipedia / Fraunhofer IML
  • EPC Trust Services
    gewähren die Sicherheit von und steuern den Zugang zu den EPC-Daten (Electronic Product Code) im EPCglobal-Netzwerk (EPCglobal). Quelle: logipedia / Fraunhofer IML
  • EPCglobal
    ist ein internationales Konsortium von EAN International und UCC (Uniform Code Council) zur Standardisierung von RFID/EPC (Radio Frequency Identification). Nationale Repräsentanzen sind die EAN-Länderorganisationen, wie z. B. die GS1 (Global Standards 1) in Deutschland. Siehe(...)
  • EPCIS
    (Abk. für EPC Information services) siehe Electronic Product Code Quelle: logipedia / Fraunhofer IML
  • ER
    Abk. für Efficient Replenishment Quelle: logipedia / Fraunhofer IML
  • ER-Modell
    Abk. für Entity-Relationship-Modell Quelle: logipedia / Fraunhofer IML
  • ERM
    Abk. für Entity-Relationship-Modell Quelle: logipedia / Fraunhofer IML
  • ERP
    Abk. für Enterprise Resource Planning (Enterprise Resource Planning System) Quelle: logipedia / Fraunhofer IML
  • ESD
    Abk. für Electro Static Discharge (engl. für elektrostatische Entladung) Quelle: logipedia / Fraunhofer IML
  • ESP
    1. Abk. für Event stream processing — 2. Abk. für Elektronisches Stabilitätsprogramm für Kraftfahrzeuge Quelle: logipedia / Fraunhofer IML
  • Ethernet
    ist ein weitverbreiteter Netzwerktyp (IEEE 802.3). Er beruht auf einer Bustopologie (alle Geräte eines Segmentes sind mit einem Buskabel verbunden) und dem Übertragungsverfahren CSMA/CD. Als Datenübertragungsprotokoll wird sehr häufig TCP/IP (Internet-Protokoll) eingesetzt. Quelle: logipedia(...)
  • ETSI
    Abk. für European Telecommunications Standards Institute Quelle: logipedia / Fraunhofer IML
  • ETX
    (Abk. für End of Text) ist ein Zeichen im ASCII-Code. Quelle: logipedia / Fraunhofer IML
  • EU-Verordnung 178/2002
    enthält das generelle Gebot der Rückverfolgbarkeit von Lebensmitteln, das am 1. Januar 2005 in Deutschland in Kraft trat. Neben diesem generellen Gebot existieren spezielle Rückverfolgbarkeitsgebote (Rindfleischverordnung usw.). Rückverfolgbarkeit im Sinne der Verordnung ist die Möglichkeit,(...)
  • EUL
    Abk. für Efficient Unit Load Quelle: logipedia / Fraunhofer IML
  • EUR-Flachpalette
    (engl. EUR flat pallet) siehe Palettenpool Quelle: logipedia / Fraunhofer IML
  • Euro H1
    ist eine Kunststoff- und Hygienepalette, die sich in der Fleischbranche weitgehend gegenüber der Holzpalette durchgesetzt hat. Euro H1 ist eine Produktbezeichnung der Paul Craemer GmbH. Quelle: logipedia / Fraunhofer IML
  • Eurologistik
    ist die Gesamtheit der logistischen Aufgaben und Maßnahmen zur Bewältigung des Warenverkehrs in Europa. Quelle: logipedia / Fraunhofer IML
  • Europäische Artikelnummer
    (abgek. EAN) beinhaltet ein System zur eindeutigen Identifizierung von Artikeln. Die Nummer wird zurzeit als Barcode –; meist vom Hersteller –; auf die Verpackung aufgebracht. Quelle: logipedia / Fraunhofer IML
  • Europalette
    Kurzform für Europoolpalette Quelle: logipedia / Fraunhofer IML
  • European Foundation for Quality Management
    (abgek. EFQM) ist eine Initiative führender westeuropäischer Unternehmen für ein umfassendes Qualitätsmanagement. Quelle: logipedia / Fraunhofer IML
  • European Logistics Association
    (abgek. ELA) ist der Dachverband der nationalen europäischen Logistikverbände. Er befasst sich u. a. mit der Normierung innerhalb des CEN Comité Européen Normalisation (European Committee for Standardization). Quelle: logipedia / Fraunhofer IML
  • Europoolpalette
    (kurz: Europalette; Grundmaße 800 x 1.200 mm) wird vom Europäischen Palettenpool getragen. Zweck und Ziel des Pools ist es, mit qualitativ gleichwertigen, sicheren und daher tauschfähigen Paletten eine ununterbrochene Transportkette zu ermöglichen. In Deutschland überwacht die European Pallet(...)
  • Evolutionärer Algorithmus
    ist eine Heuristik (Optimierungsverfahren) zur Lösung komplexer, analytisch nicht lösbarer Problemstellungen nach dem Vorbild der biologischen Evolution. Dabei kommen die naturidentischen Prinzipien der Selektion, Rekombination und Mutation zur Anwendung. Vgl. Genetischer Algorithmus. Quelle:(...)
  • EW
    Abk. für Einweg (engl. One-way) Quelle: logipedia / Fraunhofer IML
  • EWM
    siehe SAP EWM Quelle: logipedia / Fraunhofer IML
  • Ex Work
    (abgek. EXW) bedeutet: ab Werk. (Lieferklausel nach INCOTERMS) Quelle: logipedia / Fraunhofer IML
  • Expiry Date
    engl. für Verfalldatum Quelle: logipedia / Fraunhofer IML
  • Exportversand
    (engl. Export shipment) ist der Transfer von Waren oder Dienstleistungen ins Ausland. Quelle: logipedia / Fraunhofer IML
  • Extensible Markup Language
    (abgek. XML) ist eine häufig im Internet verwendete Beschreibungssprache. XML ist eine Metasprache, die auf dem SGML/HTML-Standard (w3-Konsortium, W3C) basiert. Sie stellt eine allgemeine Syntax bereit, um hierarchisch strukturierte Daten zu beschreiben. Dabei wird die Struktur der Daten(...)
  • Extranet
    ist der Ausdruck für ein über den Firmenstandort hinaus erweitertes Intranet, über das z. B. entfernte Filialen oder Geschäftspartner mit dem Hauptsitz der Firma kommunizieren können. Quelle: logipedia / Fraunhofer IML
  • EXW
    Abk. für Ex work Quelle: logipedia / Fraunhofer IML
  • EZV
    Abk. für Elektronischer Zahlungsverkehr Quelle: logipedia / Fraunhofer IML
  • f.o.
    1. Abk. für free out (engl. für freies Ausladen, Löschen) — 2. Abk. für for order (engl. für auftragsgemäß) — 3. Abk. für firm offer (engl. für bindendes Angebot) Quelle: logipedia / Fraunhofer IML
  • F&E
    Abk. für Forschung und Entwicklung Quelle: logipedia / Fraunhofer IML
  • FAA
    Abk. für Förderanlagenabschluss Quelle: logipedia / Fraunhofer IML
  • Fabbing
    bezeichnet die individuelle digitale Produktion, z. B. mittels spezieller 3-D-Druckverfahren, auch im häuslichen Umfeld. Vgl. Rapid Prototyping. Quelle: logipedia / Fraunhofer IML
  • Fach
    (engl. Compartment, shelf) bedeutet Lagerfach. Vgl. Lagerplatz, Lagerfeld. Quelle: logipedia / Fraunhofer IML
  • Fachanzeige
    (engl. Shelf display) ist ein Hilfsmittel beim beleglosen Kommissionieren. An jedem Bereitstellplatz befindet sich eine alphanumerische oder numerische Anzeige, die mit einem Rechnersystem verbunden ist. Über die jeweilige Anzeige erhält der Kommissionierer seine Anweisungen wie Entnahmemenge,(...)
  • Fachbodenregal
    (engl. Shelf storage system): Das Lagergut lagert auf geschlossenen Fachböden aus Holz oder Blech in mehreren Ebenen übereinander. Ein typischer Einsatzfall ist die Lagerung von Kleinteilen in Lagersichtkästen, die in F. gestellt werden. Quelle: logipedia / Fraunhofer IML
  • Fachkommissionierung
    (engl. Shelf picking) ist Kommissionierung, ohne unbedingt Artikelkenntnis zu haben. Es wird nur „ins Fach gegriffen“;. Die Führung geschieht häufig über Pick by Light oder Pick by Voice (Kommissionierung mit Spracherkennung). Quelle: logipedia / Fraunhofer IML
  • Fachlast
    (engl. Shelf load) ist die in einem Regalfach aufgrund der Lagereinheiten wirkende (maximale) Last. Quelle: logipedia / Fraunhofer IML
  • Fachsperrstatus
    (engl. Shelf blocking status) sagt etwas darüber aus, ob in ein Lagerfach eingelagert werden kann oder nicht. Auf die Auslagerung einer Einheit aus diesem Fach hat der Sperrstatus i. Allg. keine Auswirkung. Quelle: logipedia / Fraunhofer IML
  • Fachstatus
    (engl. Shelf status) ist der aktuelle Zustand eines Lagerfachs, der durch die Werte „frei“;, „belegt“; und „gesperrt“; gekennzeichnet sein kann. Ein „Fach belegt“;-Fehler liegt vor, wenn ein Fach mit einer unbekannten Ladeeinheit belegt ist. Quelle: logipedia / Fraunhofer IML
  • Facility Management
    bezeichnet die Bewirtschaftung und Verwaltung von Gebäuden und Anlagen als Dienstleistung. Quelle: logipedia / Fraunhofer IML
  • Fahrausweis für Flurförderzeuge
    Entsprechend BGG 925 müssen Fahrer von Flurförderzeugen, insbes. Gabelstaplern, in das Fahren von Stand- und Sitzfahrzeugen eingewiesen (unterrichtet) werden und ihre Befähigung nachweisen (oft auch als Staplerfahrausweis bezeichnet). Quelle: logipedia / Fraunhofer IML
  • Fahrerloses Transportfahrzeug
    (abgek. FTF; engl. Automated guided vehicle, abgek. AGV) ist ein batteriebetriebenes, auf einem vorgegebenen Fahrkurs leitliniengeführtes oder über Navigationssysteme (Laser, Funk, GPS (Global Positioning System)) frei verfahrbares automatisches Flurförderzeug. FTF transportieren Ladeeinheiten(...)
  • Fahrerloses Transportsystem
    (abgek. FTS; engl. Automated guided transport system) besteht aus Fahrerlosen Transportfahrzeugen (FTF), einem Leit- und Navigationssystem und der adäquaten Energieversorgung. Ein FTS beinhaltet somit alle Komponenten, um Transportaufträge vollständig, ohne weitere Eingriffe von Bedienern, auf(...)
  • Failure Mode and Effect Analysis
    engl. für Fehlermöglichkeits- und Einflussanalyse Quelle: logipedia / Fraunhofer IML
  • Fancies
    engl. für Galanterieware Quelle: logipedia / Fraunhofer IML
  • FAO
    Abk. für Food and Agriculture Organisation der UN Quelle: logipedia / Fraunhofer IML
  • FAR
    Abk. für Falschakzeptanzrate (engl. False acceptance rate) Quelle: logipedia / Fraunhofer IML
  • Faraday-Käfig
    (engl. Faraday cage) ist ein Synonym für eine geschlossene Hülle aus leitfähigem Material, deren Inneres frei von elektromagnetischen Feldern ist. Der gleichnamige Effekt wurde erstmals durch den englischen Physiker Michael Faraday beschrieben. Aktive Transponder können sehr wohl aus einem(...)
  • FAS
    Abk. für Free Alongside Ship Quelle: logipedia / Fraunhofer IML
  • FAST
    Abk. für Förderanlagensteuerung (engl. Conveyor system control) Quelle: logipedia / Fraunhofer IML
  • Fast Mover
    (engl. für Schnelldreher) sind A-Artikel (ABC-Artikel). Quelle: logipedia / Fraunhofer IML
  • Fast Moving Consumer Goods
    (abgek. FMCG) sind A-Artikel (ABC-Artikel), Schnelldreher im Bereich der Konsumgüter. Vgl. Slow Moving Consumer Goods. Quelle: logipedia / Fraunhofer IML
  • Fautfracht
    (auch Reufracht, Fehlfracht; engl. Dead freight) ist in der Schifffahrt eine Entschädigung für nicht genutzten, aber georderten Frachtraum und wird vom Ablader an die Reederei entrichtet. Quelle: logipedia / Fraunhofer IML
  • FBD
    Abk. für Function block diagram (engl. für Funktionsbausteinsprache) Quelle: logipedia / Fraunhofer IML
  • FBL
    Abk. für Fachbodenlager (engl. Shelf storage system) siehe Fachbodenregal Quelle: logipedia / Fraunhofer IML
  • FBS
    Abk. für Funktionsbausteinsprache Quelle: logipedia / Fraunhofer IML
  • FCA
    Abk. für Free Carrier Quelle: logipedia / Fraunhofer IML
  • FCL
    Abk. für Full Container Load Quelle: logipedia / Fraunhofer IML
  • FCR
    Abk. für Forwarding agent's certificate of receipt (engl. für Spediteurübernahmebescheinigung) Quelle: logipedia / Fraunhofer IML
  • Feasibility Study
    engl. für Machbarkeitsstudie Quelle: logipedia / Fraunhofer IML
  • Fédération Européenne de la Manutention
    (abgek. FEM) ist die Europäische Vereinigung der Fördertechnik, gegründet 1953. Folgende nationale Fachverbände sind Mitglieder: Belgien, Deutschland, Finnland, Frankreich, Großbritannien, Italien, Luxemburg, Niederlande, Norwegen, Portugal, Spanien, Schweden, Schweiz. Assoziierte Mitglieder:(...)
  • Feedback
    engl. für Rückkopplung, Rückmeldung Quelle: logipedia / Fraunhofer IML
  • Feeder
    1. ist ein Schiff, das anderen Schiffen als Zulieferer dient (Feederschiff). — 2. ist ein Luftfahrtlotse, der die Reihenfolge anfliegender Maschinen bestimmt und überwacht. — 3. ist ein Lastkraftwagen, der Güter zu Seeschiffen oder Flugzeugen liefert. — 4. ist ein Zuführband (Aufgabeförderer)(...)
  • Feeder Ship
    engl. für Feederschiff Quelle: logipedia / Fraunhofer IML
  • Feeder Traffic
    engl. für Feederverkehr Quelle: logipedia / Fraunhofer IML
  • Feederschiff
    (kurz Feeder, engl. Feeder ship) ist ein Frachtschiff, das als Zulieferer und Verteiler für große Seeschiffe bzw. Seehäfen eingesetzt wird. Typische Vertreter sind F. zur Bedienung von Containerhäfen und -schiffen. Quelle: logipedia / Fraunhofer IML
  • Feederverkehr
    (engl. Feeder traffic) ist Zubringer- und Verteilverkehr. Quelle: logipedia / Fraunhofer IML
  • FEFO
    1. Abk. für First Expired –; First Out — 2. Abk. für First Ended –; First Out Quelle: logipedia / Fraunhofer IML
  • Fehlermöglichkeits- und Einflussanalyse
    (abgek. FMEA; engl. Failure Mode and Effect Analysis) ist eine Methode zur Analyse möglicher Schwachstellen (Ausfalleffektanalyse, DIN 25448) mit dem Ziel, Fehler bereits zu einem möglichst frühen Zeitpunkt und somit zu einem guten Kosten-/Nutzenverhältnis zu erkennen und zu beheben. Quelle:(...)
  • Fehlfracht
    ist eine andere Bezeichnung für Fautfracht. Quelle: logipedia / Fraunhofer IML
  • Fehlmenge
    (engl. Shortage, shortfall quantity) tritt bei der Warenannahme einer Lieferung, der Auslagerung bzw. Entnahme z. B. beim Kommissionieren auf, wenn zwischen vorgegebenem Soll- oder Buchbestand und dem Ist- oder Lagerbestand eine ungewollte Bestandsdifferenz besteht. Quelle: logipedia /(...)
  • Fehlmengenkosten
    (engl. Stock-out costs) treten auf, wenn eine Bestellung nicht wie gewünscht zum Liefertermin erfüllt werden kann und somit eine Nachlieferung erforderlich wird. Die durch Fehlmengen verursachten Kosten können dabei erheblich sein und den Wert der nachgelieferten Ware leicht übersteigen. (...)
  • Feinplanung
    (engl. Detailed planning, precision planning) ist ein Prozess zur detaillierten Planung aller Arbeitsschritte für die Auftragsabwicklung in Produktion und Logistik. Quelle: logipedia / Fraunhofer IML
  • Feinverteilung
    (engl. Dispersion), auch Flächenverteilung, bezeichnet die Warenverteilung von einem Umschlagpunkt oder Regionallager zu den Endverbrauchern. Gegensatz: Grobverteilung oder auch Streckenverteilung. Quelle: logipedia / Fraunhofer IML
  • Feld
    (engl. Field) bedeutet Lagerfeld. Vgl. Lagerplatz, Lagerfach. Quelle: logipedia / Fraunhofer IML
  • Feldlast
    (engl. Field load) ist die Summe der Fachlasten zwischen zwei senkrechten Regalrahmen. Quelle: logipedia / Fraunhofer IML
  • FEM
    Abk. für Fédération Européenne de la Manutention Quelle: logipedia / Fraunhofer IML
  • Fernfeld
    (engl. Far field) ist der Bereich einer Radiowelle, ab dem sich magnetisches und elektrisches Feld als Welle ausbreiten (im Gegensatz zum Nahfeld, bei dem das magnetische Feld um eine Senderspule zur „induktiven“; Energieübertragung genutzt werden kann, z. B. für 125 KHz oder 13,56 Mhz, Radio(...)
  • Fertigungstiefe
    (engl. Vertical range of manufacture) beschreibt, inwieweit ein Unternehmen die zur Produktion benötigten Teile selbst herstellt oder fertig zukauft. Ein reines Handelsunternehmen hat dementsprechend eine Fertigungstiefe von null. Quelle: logipedia / Fraunhofer IML
  • Festabruf
    (engl. Fixed call) ist eine einmalige feste Bestellgröße. Quelle: logipedia / Fraunhofer IML
  • Festplatzprinzip
    (engl. Fixed storage bin principle): Jeder Artikel hat in einem Lagerort fest zugeordnete Lagerplätze, deren Anzahl auf den Maximalbestand ausgelegt ist. Siehe dagegen Freiplatzprinzip. Quelle: logipedia / Fraunhofer IML
  • FET
    Abk. für Feldeffekttransistor Quelle: logipedia / Fraunhofer IML
  • FEU
    Abk. für Forty Foot Equivalent Unit Quelle: logipedia / Fraunhofer IML
  • FFD
    Abk. für Full function devices Quelle: logipedia / Fraunhofer IML
  • FFS
    Abk. für Flexibles Fertigungssystem (engl. Flexible production system) Quelle: logipedia / Fraunhofer IML
  • FFZ
    Abk. für Flurförderzeug Quelle: logipedia / Fraunhofer IML
  • FhG
    Abk. für Fraunhofer-Gesellschaft Quelle: logipedia / Fraunhofer IML
  • FIATA
    (Abk. für Fédération Internationale des Associations de Transitaires et Assimilés) ist die internationale Vereinigung der Speditionsunternehmen. Quelle: logipedia / Fraunhofer IML
  • Field Load
    engl. für Feldlast Quelle: logipedia / Fraunhofer IML
  • FIFO
    Abk. für First In –; First Out Quelle: logipedia / Fraunhofer IML
  • File Transfer Protocol
    (abgek. FTP) ist ein technischer Kommunikationsstandard (Dateiübertragungsprotokoll), der häufig zur Übertragung von Dateien im Internet verwendet wird. Quelle: logipedia / Fraunhofer IML
  • Filterwert
    (engl. Filter value) beschreibt in der RFID-Terminologie (Radio Frequency Identification) eine Möglichkeit, gezielt eine Teilmenge aller Transponder im Schreib-/Lesefeld anzusprechen. Über den Filterwert können vom Lese-/Schreibgerät die EPCs (Electronic Product Code) von z. B. Produkten,(...)
  • FIPA
    Abk. für Foundation for Intelligent Physical Agents; vgl. Multiagentensystem. Quelle: logipedia / Fraunhofer IML