24. Juni 2013

Mehrdimensionale Codes – Matrixcodes

Parallel zur den Stapelcodes wurden Matrixcodes entwickelt. Bei diesen Codes muss eine aufwendigere Lesetechnik angewandt werden. Die Datenmenge, die gespeichert werden kann, liegt etwa 15-mal höher als bei einem einfachen Strichcode – und dies bei einem wesentlich geringeren Platzbedarf. Ein Matrixcode setzt sich aus verschiedenen geometrischen Formen zusammen, meistens Punkte, Rechtecke und Sechsecke.

Beispiele für einen Matrixcode sind DataMatrix, MaxiCode, AztecCode, QR-Code.


Beispiel – Matrixcode

Vor- und Nachteile von Matrixcodes

Der Vorteil von Matrixcodes ist, dass die Fläche für den Code relativ gering gehalten werden kann und somit im Vergleich zu eindimensionalen Codes mehr Informationen pro Fläche untergebracht werden können. Die Codierung ist außerdem unter jedem Rotationswinkel lesbar. Im Vergleich zu Stapelcodes ist die Codegröße geringer bei gleichzeitig höherem Informationsinhalt.

Nachteil ist, dass bei dem Matrixcode kameragestützte Bildverarbeitungssysteme notwendig sind, um diesen zu entschlüsseln. Außerdem stellen zweidimensionale Codes hohe Ansprüche an die Drucktechnik. Ein großer Stolperstein beim Vormarsch der neuen Codes ist die fehlende Standardisierung.

Mehr Informationen finden Sie unter Mehrdimensionale Codes – Matrixcodes: QR-Code.

Bildquelle: © Abeadev – Fotolia.com

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