9. Juli 2013

Objektorientierte Aufgabenmodellierung

Bei der objektorientierten Modellierung werden die Aufgaben eines Informationssystems als Verbund von Objekttypen dargestellt. Durch eine Betrachtung aus mehreren Sichten wird das Problem unpassender Einzelsichten, wie bei der funktions- und datenorientierten Aufgabenmodellierung, umgangen. Ein Beispiel für einen objektorientierten Modellierungsansatz ist die „Unified Modelling Language“ (UML).

Verwendete Sichten: Funktionssicht, Datensicht, Interaktionssicht, Vorgangssicht

Objekttypen

Ein Objekttyp wird durch Attribute (Funktionssicht) , Operatoren (Datensicht) und Nachrichtendefinitionen (Interaktionssicht) beschrieben. Diese Beschreibungen beruhen auf verschiedenen Methoden der Funktions- und Datenmodellierung.

Zusätzlich ist die Festlegung von Nachrichtenprotokollen (Vorgangssicht) möglich.

Die einzelnen Objekttypen werden anhand der Metapher Zustandsübergangssystem beschrieben. Der Verbund der Objekttypen wird mit der Metapher Flusssystem erläutert. Generalisierte Objekttypen können hierarchisch aufgebaut werden. Übergeordnet stehen die Super-Objekttypen, sie vererben ihre Attribute, Operatoren und Definitionen an die Sub-Objekttypen.

Mehr Informationen zur Aufgabenmodellierung finden Sie unter Geschäftsprozessorientierte Aufgabenmodellierung.

Bildquelle: © Zbigniew Janusz Koby – Fotolia.com

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