15. Januar 2015

Over-Corner-Label

Um den Förderfluss innerhalb des Lagerbetriebs reibungslos zu gestalten, nutzen Unternehmen immer öfter das Over-Corner-Label. Dabei handelt es sich um einen Barcode, der direkt am Wareneingang, am i-Punkt, auf das Packstück oder einer Palette über die jeweiligen Ecken angebracht wird. Es handelt sich um eine „eineindeutige“ Identifikationsnummer.

Durch die Anbringung über die Ecken der Verpackungseinheit beziehungsweise Versandeinheit darf die Ware im Förderfluss längs- oder quergeführt werden. Denn die am Förderfluss installierten Scanner verfügen über eine am Over-Corner-Label ausgerichtete Höhe und Ausrichtung (siehe Grafik).

Over-Corner-Label

Wichtig: Das Over-Corner-Label kommt derzeit noch fast ausschließlich für den Materialflussrechner und dessen Routing zum Einsatz. Einige Warenverteilzentren setzen es allerdings auch für die klassischen MDE-Prozesse wie Kommissionierung, Inventurzählung, Verdichtung beziehungsweise Umlagerung oder für die Verheiratung von Verpackungseinheit und dem jeweiligen Fach ein.

Vorteil des Over-Corner-Labels ist folglich auch die Lesbarkeit bei der Kommissionierung. Wenn das Label von einer Seite her beschädigt oder unlesbar ist, nutzt der Kommissionierer das Label auf der anderen Verpackungsseite.

Mehr Informationen finden Sie unter Aufbau eines Barcodes.

Bildquelle: © Dr. Thomas + Partner

 

Tags:

Über TUP - Redaktion

TUP - Redaktion

Die Redaktion der DR. THOMAS + PARTNER GmbH & Co. KG hat die Plattform Logistik KNOWHOW ins Leben gerufen, administriert und koordiniert die Beiträge und erstellt selbst Inhalte zu verschiedenen Kategorien. Die Software-Manufaktur DR. THOMAS + PARTNER aus dem Raum Karlsruhe realisiert seit über 35 Jahren maßgeschneiderte Intralogistik-IT-Systeme für nationale und internationale Unternehmen unterschiedlicher Größe und Branche.

  • Website
  • Email

Fügen Sie einen Kommentar hinzu

Bitte füllen Sie alle Eingabefelder aus. Die mit Stern markierten Felder sind Pflichtfelder. *