Tag Archiv: Kommissionierung

Nachschub in der Intralogistik

Der Nachschub in der Intralogistik sorgt für eine reibungslose Versorgung im Materialfluss.

Der Nachschub (engl. Replenishment, supplies) ist in der heutigen Warenwirtschaft ein elementarwichtiger Prozess, der bei bestmöglicher Integration in die bestehende Lagerverwaltung zu einer nicht unerheblichen Effizienz des Materialflusses beiträgt. Es handelt sich dabei um eine sogenannte Bestandsergänzung, die zur Auffüllung von Lägern oder Entnahmeplätzen in Kommissionier-Zonen (beispielsweise aus Reservelägern oder von Reserveplätzen)[1] genutzt wird. Dabei kann die Versorgung mit Waren vorsorglich, nach Bedarf oder aufgrund einer Fehlmenge im Lager angestoßen werden. Um den Warenfluss und den bestehenden Lagerbestand optimal auszulasten, wird der Nachschub über das Warehouse-Management-System (WMS) geregelt.

Augmented Reality in Logistik und Service

Augmented Reality in der Intralogistik kommt oft bei der Kommissionierungsart Pick-by-Vision vor.

Augmented Reality (AR) steht für die computergestützte Erweiterung der menschlichen Realitätswahrnehmung. Die reale und virtuelle Welt verschmelzen technisch betrachtet miteinander. Der Vorteil: Durch den Einsatz von Kameras, Sensoren und hochauflösenden Displays, die heutzutage auch in handelsüblichen Smartphones verbaut sind, können dem Anwender virtuelle Aspekte (Textbausteine, Zusatzinformationen als Bild, Videos) zu realen Situationen eingeblendet werden. In der Intralogistik kommt AR beispielsweise bei der Kommissionier-Art Pick-by-Vision zum Einsatz, bei der die AR-Informationen mittels Datenbrille bereitgestellt werden.

Kommissionierzeiten – Totzeit

Die Totzeit bei der Kommissionierung - am Beispiel von der Kommissionierart Pick-by-Light.

Die Totzeit ist eine unproduktive aber unvermeidbare sogenannte Nebenzeit, die bei der Kommissionierung durch vor- und nachbereitende Tätigkeiten (bspw. Suche und Identifikation des Lagerplatzes) entsteht. Sie kann durch einfache Maßnahmen optimiert werden.

Der (Hänge-)Taschensorter

Ein Taschensorter wird vornehmlich für die Kommissionierung und für die Retourenabwicklung eingesetzt.

Der Taschensorter (engl. Pouch sorter / Bag sorter) gehört zu der Gattung der logistischen Sortier- und Verteil-Systeme. Ein sogenanntes (Hänge)-Taschensorter-System ermöglicht es, Hänge- und Liegeware auf derselben Anlage vollautomatisch zu transportieren – auch klassische Kartonware ist keine Seltenheit. Beförderungsbrüche, wie bei herkömmlichen Anlagen, beispielsweise durch Übergabe an den Stapler, sind nicht vorgesehen.

Kommissionierung – Prozessschritte

Kommissionier-Prozess Pick by Light bei der Firma GLS.

Die Kommissionierung steht für das Zusammenstellen von vordefinierten Aufträgen aus einem Lagersortiment. Die Prozessschritte, die im Zuge der Kommissionierung durchgeführt werden, umfassen beispielsweise Übertragung des Kommissionier-Auftrags und die Bereitstellung des Artikels. Es handelt sich dabei um einzelne Grundfunktionen, die nicht zwangsläufig in derselben Abfolge zum Einsatz kommen müssen, auf Grundlage des Kommissionier-Prozesses und dessen Design entweder wegfallen oder individuelle Abhängigkeiten untereinander erzeugen.

Die Kommissionier-Wegzeit

Die Kommissionier-Wegzeit steht für die Abwicklung von Auftragspositionen inkl. Rückweg.

Die Kommissionier-Wegzeit (engl. Order-picking way time) ist die Summe der Zeiten, die für die Kommissionierung eines einzelnen Auftrags beziehungsweise Batches benötigt werden; gemessen vom Startpunkt der Kommissionierung über die Entnahmeplätze bis hin zur Abgabestelle – je nach Kommissionierart inklusive Rückweg zum Ausgangspunkt. Auf Grundlagen dieser Daten ist es möglich, am Ende des Tages, die sogenannte Kommissionierleistung als Kennzahl zu bestimmen. Sie fasst die gesamten Wegzeiten aller Auftragspositionen zusammen.

Die Lagerplatzverwaltung

Ein Regallager bei BAUR wird von der Lagerplatzverwaltung von TUP gesteuert.

Die Lagerplatzverwaltung sorgt dafür, dass ein Lagerort in der Breite, Höhe und Tiefe erfasst beziehungsweise belegt ist. Sie umfasst zwei unterschiedliche topologische Aspekte. Zum einen den Gesamtaufbau des Lagers und damit die Positionen der einzelnen Lagerorte, zum anderen die eigentliche Platzverwaltung innerhalb eines einzelnen Lagerortes. Dort wird entweder in groben räumlichen Einteilungen oder auf den Quadratmillimeter genau eingelagert. Zudem ist eine Füllmengen-basierte Einlagerung (lose Teile) keine Seltenheit.

Die prozessorientierte Lagerplanung

Prozessorientierte Lagerplanung konzentriert sich besonders auf Details der Arbeitsprozesse - wie die Kommissionierung.

Die prozessorientierte Lagerplanung berücksichtigt bereits während der sogenannten Entwurfsplanung (Planungsvorlaufzeit) im Detail planungsrelevante Schlüsselpositionen wie Sortiment beziehungsweise Lagergut, Ladeeinheit und Lagerungsart. Während der gesamten Planung müssen Logistik-, Bau- und EDV-Aspekte prozessabhängig aufeinander abgestimmt werden. Grobe Abschätzungen sind eher selten.

Kommissionierzeiten – Basiszeit

Kommissionierzeiten – Basiszeit

Die Basiszeit ist in der Kommissionierung der zeitliche Aufwand, der für eine Kommissionierung zwar erforderlich ist, aber ausschließlich organisatorische Tätigkeiten vor und nach jedem Kommissioniervorgang beschreibt. Die Kommissionierung steht grundsätzlich […]

Das Distributionszentrum

Das Distributionszentrum

Ein Distributionszentrum ist eine Schnittstellen in Form eines Gebäudekomplexes, die ausschließlich innerhalb eines logistischen Netzwerks funktioniert. Dabei kann es sich um ein Lager, ein Umschlagplatz oder beides in Kombination handeln. […]

Kommissionierroboter

Kommissionierroboter

Der Kommissionierroboter ist ein führerloses Regalbediengerät, welches in der Intralogistik zum Einsatz kommt. Seine Hauptaufgabe besteht darin, Produkte aus Lagerbehältern zu entnehmen und diese in Kommissionierbehältern abzulegen. Die Entnahme und […]

Bring Your Own Device (BYOD)

Bring Your Own Device (BYOD)

Das Akronym BYOD – Bring Your Own Device – ist heute in vielen Unternehmen zum Standard geworden. Es erlaubt Mitarbeitern, ihre privaten Endgeräte, wie das Smartphone, mit ins Unternehmen zu […]

Konsolidierung und Dekonsolidierung

Konsolidierung und Dekonsolidierung

Bei der Konsolidierung handelt es sich um die Zusammenfassung von Einzelteilen zu einem Ganzen. Die Dekonsolidierung ist das Pendant zur Konsolidierung. Ein Ganzes wird dabei in Einzelteile zerlegt. Konsolidierung Im […]

Batchbildung bei der Kommissionierung

Batchbildung bei der Kommissionierung

Die Batchbildung bei der Kommissionierung, kurz Batch-Kommissionierung oder auch Multi-Order-Picking genannt, ist eine Form der zweistufigen Kommissionierung und wird in Kommissionierformen wie der serienorientierten, parallelen Kommissionierung angewandt. Anforderungen aus mehreren […]

Einstufige Kommissionierung – Grundlagen

Bei der Kommissionierung wird eine bestimmte Menge von Artikeln aus einem Sortiment gepickt und zusammengestellt. In einem Lager kann einstufig oder mehrstufig kommissioniert werden. Das heißt, der Kommissionierer erhält einen […]