Warenausgang – Rechnung und Lieferschein

Bei der Rechnungserstellung ist die saubere Aufgabenteilung zwischen kaufmännischem und logistischem System zu beachten. Das logistische System verfügt zwar über die tatsächlichen Ist-Mengen der ausgelieferten Sendung, die Erzeugung bzw. Korrektur der Rechnung ist jedoch immer alleinige Aufgabe der kaufmännischen EDV.

So ergibt sich hier der Zwang zu einer engen Verzahnung:

  1. Die Soll-Rechnung wird mit den Soll-Daten einer Sendung an das logistische System übermittelt.
  2. Bei einer Abweichung (Fehlmenge, Ausweichartikel usw.) meldet das logistische System die Abweichung an das kaufmännische System. Das kaufmännische System aktualisiert die Daten und übergibt die neue Rechnung an das logistische System.
  3. Das logistische System hat dann die Aufgabe, diese Rechnung physisch der Ware beizusteuern, d.h. sie am richtigen Ort zum richtigen Zeitpunkt auszudrucken.

Ergebnis dieser Mechanismen ist die Erstellung von Lieferscheinen und Rechnungen, die den tatsächlich ausgelieferten Positionen entsprechen und nicht nur dem statischen Sollwert des Host-Systems.

Mehr Informationen zum Geschäftsprozess „Warenausgang“ finden Sie unter Warenausgang – Prozessschritte.

 

Bildquelle: © Robert Kneschke – Fotolia.com

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TUP - Redaktion (http://www.tup.com)
Die Redaktion der DR. THOMAS + PARTNER GmbH & Co. KG hat die Plattform Logistik KNOWHOW ins Leben gerufen, administriert und koordiniert die Beiträge und erstellt selbst Inhalte zu verschiedenen Kategorien. Die Software-Manufaktur DR. THOMAS + PARTNER aus dem Raum Karlsruhe realisiert seit über 35 Jahren maßgeschneiderte Intralogistik-IT-Systeme für nationale und internationale Unternehmen unterschiedlicher Größe und Branche.

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