24. Juni 2013

Informationscodierung mit Binärcodes

Die Codierung von Daten dient in erster Linie dem Speichern, Transportieren und automatischen Lesen von Daten mit möglichst hoher Geschwindigkeit und Zuverlässigkeit. Die automatische Lesbarkeit von Codes ist die Grundvoraussetzung für den reibungslosen Transport- und Lagerbetrieb.

Die Nachricht einer automatisch lesbaren Zieladresse wird z.B. in Zahlen dargestellt. Diese Zahlen sind in der Regel allerdings keine Dezimalzahlen (Klarschrift), denn die verschiedenen zehn Ziffern des Dezimalsystems können nicht ohne Weiteres durch technische Mittel ausgedrückt werden.

Der Binärcode

Am einfachsten ist es in der Datenverarbeitung, wenn nur zwischen zwei Zuständen unterschieden werden muss. In der für den Menschen lesbaren Form bezeichnet man diese Zustände mit den Ziffern „0“ und „1“. Diese beiden Zeichen zur Darstellung bezeichnet man als Binärzeichen. Codes, die aus Binärzeichen, also nur aus zwei verschiedenen Zeichen aufgebaut sind, nennt man Binärcodes.

Eine in der Intralogistik häufig verwendete Art der Binärcodes ist der BCD-Code (Binary Coded Decimals), der auch Dualcode genannt wird. Der häufigste BCD-Code ist der 8-4-2-1 Code, der seinen Namen von den Stellenwerten einer vierstelligen Dualzahl hat. Die Bezeichnung einer Binärstelle nennt man auch Bit (Bit ist die Zusammenziehung von „Binary Digit“). Der 8-4-2-1 Code ist ein 4-Bit-Code. In einem 1-Bit-Code gibt es genau 21 Codewörter, in einem n-Bit-Code existieren genau 2n Codewörter. Zur Verschlüsselung von 52 Zielen ist demnach ein 6-Bit-Code mit 26 = 64 möglichen Zielen notwendig, bei dem 12 Codewörter nicht benutzt werden oder als weitere Reserve zur Verfügung stehen.

Mehr Informationen zum Binärcode finden Sie unter Der Barcode.

Bildquelle: © Benjamin Haas – Fotolia.com

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