logipedia / Glossar

Dieses Glossar basiert auf den Daten von logipedia, erarbeitet und freundlicherweise zur Verfügung gestellt vom Fraunhofer-Institut für Materialfluss und Logistik IML. Die Urheberrechte aller Glossar-Inhalte liegen vollständig bei der Fraunhofer-Gesellschaft.

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  • 1st Tier Supplier
    ist die Kurzform für First Tier Supplier. Vgl. Zulieferpyramide. Quelle: logipedia / Fraunhofer IML
  • 2PL
    Abk. für Second Party Logistics Provider. Quelle: logipedia / Fraunhofer IML
  • 2-aus-5-Barcode
    ist ein numerischer Strichcode, siehe Barcode. Quelle: logipedia / Fraunhofer IML
  • 3-D-Code
    ist ein Barcode, der auf einem 2-D-Code aufbaut und farbliche Komponenten als dritte Dimension benutzt. Quelle: logipedia / Fraunhofer IML
  • 3PL
    Abk. für Third Party Logistics Provider Quelle: logipedia / Fraunhofer IML
  • 3-Tier-Architektur
    1. Kurzform für Three-Tier-Software-Architektur — 2. siehe Zulieferpyramide Quelle: logipedia / Fraunhofer IML
  • 4PL
    Abk. für Fourth Party Logistics Provider Quelle: logipedia / Fraunhofer IML
  • 6LoWPAN
    Abk. für IPv6 over Low power Wireless Personal Area Networks (IPv6) Quelle: logipedia / Fraunhofer IML
  • 6 Sigma
    Abk. für Six Sigma Quelle: logipedia / Fraunhofer IML
  • A-Frame
    ist engl. für Schachtkommissionierer. Der Name verbildlicht dessen A-förmig angeordnete Schächte. Quelle: logipedia / Fraunhofer IML
  • a-Si
    Abk. für Amorphes Silizium (engl. Amorphous silicon) Quelle: logipedia / Fraunhofer IML
  • a/c
    Abk. für Account (engl. für Rechnung, Konto) Quelle: logipedia / Fraunhofer IML
  • a/o
    Abk. für Account (engl. für Rechnung) Quelle: logipedia / Fraunhofer IML
  • a/r
    Abk. für All risks Quelle: logipedia / Fraunhofer IML
  • ABAP
    Abk. für Advanced Business Application Programming Quelle: logipedia / Fraunhofer IML
  • Abbild
    (engl. Image) ist die vereinfachte Nachbildung eines geplanten oder real existierenden Systems mit seinen Prozessen in einer begrifflichen oder gegenständlichen Systemabstraktion. Mit unterschiedlichem Abstraktionsgrad sind Nachbildungen Basis für Planungen und Simulationen. Quelle: logipedia(...)
  • ABC
    Abk. für Activity-based Costing Quelle: logipedia / Fraunhofer IML
  • ABC-Analyse
    ist die Analyse eines Sortiments dahingehend, welche Verteilung der Artikel nach einem zugrunde gelegten Kriterium gegeben ist. Typische Kriterien sind z. B. Absatzmenge oder Zugriffshäufigkeit. Quelle: logipedia / Fraunhofer IML
  • ABC-Artikel
    entstehen durch die Klassifizierung aller Artikel eines Sortiments nach bestimmten Kriterien, z. B. Absatzmenge, Umschlaghäufigkeit (Umschlagrate) oder Zugriffshäufigkeit. A-Artikel haben hohe Absatzmengen, Umschlagraten oder Zugriffshäufigkeiten, C-Artikel geringe. Die Grenzen zwischen(...)
  • ABC-Einteilung
    (engl. ABC classification): Für Lagerplätze wird eine manuelle ABC-E. nach Zugriffshäufigkeit vorgenommen, d. h. es werden ABC-Zonen oder -Bereiche gebildet. Das Lagerverwaltungssystem erfasst alle Zugriffe auf Artikel und kann anhand definierbarer Grenzwerte selbsttätig eine ABC-Gruppierung(...)
  • ABC-Methode
    ist eine Methode zur Gruppierung von Warenbeständen, Produkten, Aufträgen u. a., um zum Beispiel unterschiedliche Bewirtschaftungsmethoden zur Anwendung zu bringen. Weitere Bezeichnung: P-Q-Analyse (Produkt-Quantum-Analyse). Quelle: logipedia / Fraunhofer IML
  • ABC-Zonen
    (auch ABC-Bereiche) werden durch die ABC-Einteilung gebildet. Quelle: logipedia / Fraunhofer IML
  • Abgabeeinheit
    (engl. Transfer unit) bezeichnet eine Einheit, die vom Kommissionierer nach Entnahme in Sammelbehälter oder auf Förderbahnen abgegeben wird. Dabei muss die A. nicht gleich der Entnahmeeinheit sein. Beispiel: Bei der verkürzten zweistufigen Kommissionierung wird eine Umverpackungseinheit(...)
  • Abgriff
    (engl. Access) ist ein anderer Begriff für Zugriff. Quelle: logipedia / Fraunhofer IML
  • Abhollogistik
    (engl. Pick-up logistics) ist ein Ausdruck für eine Entwicklung aus dem Handelsbereich, die Abholung bestellter Waren vom Produzenten selbst zu organisieren. Abgesehen von Einsparmöglichkeiten durch Bündelung von Transporten wird der wesentliche Aspekt darin gesehen, dass die Anlieferung in(...)
  • Abladeschlüssel
    (engl. Unloading key) bezeichnet die Vorgehensweise zur Bestimmung des Entladeorts. Quelle: logipedia / Fraunhofer IML
  • Abladestelle
    (engl. Unloading point) ist der Anlieferungsort beim Kunden bzw. der Zielort der Lieferung. Quelle: logipedia / Fraunhofer IML
  • Ablaufsteuerung
    (engl. Process control) bezeichnet einen erzwungenen sukzessiven Ablauf eines Programms und damit des zu steuernden Prozesses; unterschieden werden dabei prozess- und zeitgeführte Ablaufschritte. Eine typische A. ist die Stapelverarbeitung oder Batch-Verarbeitung (Batch-Betrieb) im Sinne der(...)
  • Abnahme
    (engl. Acceptance) ist ein juristisch definierter Vorgang, bei dem ein Auftraggeber die A. eines Produktes, Systems oder dergleichen erklärt. Mit der A. ist der Gefahrübergang einer Anlage verbunden. Bei logistischen Systemen geht einer erfolgreichen A. in aller Regel ein umfangreiches(...)
  • Abnutzung
    (engl. Wear and tear) ist die Substanz-, Wert- oder Qualitätsminderung durch den Gebrauch einer Sache. Quelle: logipedia / Fraunhofer IML
  • Abräumfaktor
    (engl. Removal factor) ist die durchschnittliche Zahl der Zugriffe auf eine Artikel-Bereitstelleinheit, bis sie abgeräumt ist. Der Faktor ist von Bedeutung, um die Nachschubfrequenz ableiten zu können. Quelle: logipedia / Fraunhofer IML
  • Absatzplan
    (engl. Marketing program, sales plan) bestimmt Art und Menge der zu verkaufenden Erzeugnisse und legt Zeitpunkt und Ort fest. Der A. beruht auf Absatzprognosen und/oder Kundenaufträgen. Quelle: logipedia / Fraunhofer IML
  • Absatzprognose
    (engl. Sales forecast) prognostiziert die Absatzmöglichkeiten hinsichtlich Art, Menge, Zeitraum und Ort von Fertigerzeugnissen. Dazu werden Marktdaten erhoben und in die Zukunft fortgeschrieben. Diese Fortschreibung geschieht mittels verschiedener Prognoseverfahren. Unter Marktdaten werden(...)
  • Absatzrealisierung
    bezeichnet die Platzierung von Fertigerzeugnissen auf verschiedenen Wegen im Markt. Quelle: logipedia / Fraunhofer IML
  • Absatzwegeforschung
    (engl. Study of the distribution channel) versucht, den günstigsten Weg der Fertigerzeugnisse zum Kunden herauszufinden. Dabei wird beispielsweise untersucht, ob ein direkter Absatz zum Kunden oder ein indirekter Absatz über den Handel sinnvoll ist. Quelle: logipedia / Fraunhofer IML
  • Abschirmung
    dient bei elektrischen Geräten dem Schutz vor elektromagnetischen Feldern. Siehe auch Faraday-Käfig. Quelle: logipedia / Fraunhofer IML
  • Absenkbarer Palettenplatz
    (engl. Lowerable pallet slot) ermöglicht die Absenkung einer zuvor leer gewordenen (Kommissionier-) Palette und daraufhin einen rückseitigen Abtransport. Quelle: logipedia / Fraunhofer IML
  • Abstandssicherung
    (engl. Distance securing) verhindert z. B. bei FTS-Anlagen (Fahrerloses Transportfahrzeug, Fahrerloses Transportsystem) das Auffahren von Fahrzeugen auf geraden Strecken des Fahrkurses durch frontseitig montierte Sensoren. Ein vorausfahrendes Fahrzeug oder Hindernis wird fahrzeugseitig erkannt(...)
  • ABVT
    Abk. für Allgemeine Bedingungen für die Versicherung von Gütertransporten Quelle: logipedia / Fraunhofer IML
  • Abweiser
    (engl. Deflector) ist ein Sorter-Element, das in die Hauptförderrichtung eingeschwenkt oder -gedreht wird und damit die Richtung des Fördergutes ändert oder das Fördergut –; z. B. in eine Endstelle –; abweist. Vgl. Bandabweiser, Dreharmsorter, Schwenkarmsorter. Quelle: logipedia / Fraunhofer IML
  • Acceptance
    engl. für Abnahme Quelle: logipedia / Fraunhofer IML
  • Access
    engl. für Abgriff Quelle: logipedia / Fraunhofer IML
  • Access Frequency
    engl. für Zugriffshäufigkeit Quelle: logipedia / Fraunhofer IML
  • Access Rate
    engl. für Zugriffsgrad Quelle: logipedia / Fraunhofer IML
  • Accessibility
    engl. für Unterfahrbarkeit Quelle: logipedia / Fraunhofer IML
  • Accounts Receivable
    engl. für Debitorenbestand Quelle: logipedia / Fraunhofer IML
  • Accumulating Conveyor
    engl. für Stauförderer, Staudruckloser Förderer Quelle: logipedia / Fraunhofer IML
  • Accumulating Roller Conveyor
    engl. für Staurollenbahn Quelle: logipedia / Fraunhofer IML
  • ACD
    Abk. für Automated Call Distribution Quelle: logipedia / Fraunhofer IML
  • Active Tag
    engl. für Aktiver Transponder Quelle: logipedia / Fraunhofer IML
  • Activity-based Costing
    (abgek. ABC) ist ein Verfahren, um Produkte, Kunden, Lieferkanäle oder Logistikkosten prozessorientiert aufzuzeigen und zu verfolgen. (Prozesskostenrechnung) Quelle: logipedia / Fraunhofer IML
  • Actor
    engl. für Aktor Quelle: logipedia / Fraunhofer IML
  • Actual Time of Departure
    (abgek. ATD) engl. für tatsächliches Abfahrtsdatum Quelle: logipedia / Fraunhofer IML
  • Actuator
    engl. für Stellantrieb Quelle: logipedia / Fraunhofer IML
  • ad valorem
    (abgek. ad. val.; lat. für dem Wert nach) ist eine Bemessungsgrundlage für Steuern, Zoll oder (See-)Fracht, die in Prozent des Warenwerts berechnet wird. Quelle: logipedia / Fraunhofer IML
  • ad. val.
    Abk. für ad valorem Quelle: logipedia / Fraunhofer IML
  • Adjacency Matrix
    engl. für Adjazentmatrix Quelle: logipedia / Fraunhofer IML
  • Adjazentmatrix
    ist eine binäre Matrix, die alle Knoten (z. B. einer Route) beinhaltet und jeweils die Erreichbarkeit zum direkten Nachfolger (nächsten Wegpunkt) anzeigt. Sie wird u. a. in der Wegoptimierung und beim Routing verwendet. Quelle: logipedia / Fraunhofer IML
  • ADNR
    Abk. für Accord Européen relatif au transport international des marchandises dangereuses par voie de navigation du Rhin (franz. für Gefahrguttransport-Vorschriften für die Binnenschifffahrt auf dem Rhein) Quelle: logipedia / Fraunhofer IML
  • ADS
    Abk. für Allgemeine Deutsche Seeversicherungsbedingungen Quelle: logipedia / Fraunhofer IML
  • ADSp
    Abk. für Allgemeine Deutsche Spediteurbedingungen Quelle: logipedia / Fraunhofer IML
  • Advanced Business Application Programming
    (abgek. ABAP) ist eine in SAP verwendete Programmiersprache. Quelle: logipedia / Fraunhofer IML
  • Advanced Planning and Scheduling System
    (abgek. APS) bildet komplexe logistische Strukturen einer Supply Chain oder eines Unternehmensnetzwerks in Echtzeit ab. APS ersetzen mit komplexen und echtzeitnahen Algorithmen zunehmend ERP (Enterprise Resource Planning System) oder PPS (Produktionsplanungs- und -steuerungssystem). Quelle:(...)
  • Advanced Program to Program Communication
    (abgek. APPC; engl. für erweiterte Programm-zu-Programm-Verbindung) gestattet in der SNA-Architektur (IBM, Systems Network Architecture) die direkte LAN-Kommunikation (LAN) zwischen zwei oder mehreren PCs auf der Programmebene. Quelle: logipedia / Fraunhofer IML
  • Advanced Tracking and Tracing
    (abgek. ATT) ist ein System zur Verfolgung von Artikeln, Behältern oder anderen logistischen Einheiten, um Transparenz in Materialflüsse und Logistikketten zu bringen. Quelle: logipedia / Fraunhofer IML
  • AE
    Abk. für Ausfuhrerklärung Quelle: logipedia / Fraunhofer IML
  • AEI
    Abk. für Automatic Equipment Identification Quelle: logipedia / Fraunhofer IML
  • AETR
    Abk. für European Agreement concerning the Work of Crews of Vehicles Engaged in International Road Transport (engl. für Europäisches Übereinkommen über die Arbeit des im internationalen Straßenverkehr beschäftigten Fahrpersonals, Genf 1970) Quelle: logipedia / Fraunhofer IML
  • AfG
    Abk. für Alkoholfreie Getränke Quelle: logipedia / Fraunhofer IML
  • AGB
    Abk. für Allgemeine Geschäftsbedingungen, Logistik-AGB Quelle: logipedia / Fraunhofer IML
  • Agent
    1. bezeichnet eine bestimmte Form eines Computerprogramms (Multiagentensystem). — 2. ist ein Synonym für Handelsvertreter oder Makler. Quelle: logipedia / Fraunhofer IML
  • Agile Reader
    ist ein RFID-Scanner, der mehrere Frequenzbereiche (z. B. 13,56 MHz und 898 MHz) bedient. Quelle: logipedia / Fraunhofer IML
  • Agio
    bezeichnet einen Aufschlag auf den Nennwert. Nennwert plus Agio ergeben den Verkaufsbetrag. Vgl. Disagio. Quelle: logipedia / Fraunhofer IML
  • AGV
    Abk. für Automated Guided Vehicle (engl. für Fahrerloses Transportsystem) Quelle: logipedia / Fraunhofer IML
  • AI
    Abk. für Artificial Intelligence (engl. für Künstliche Intelligenz) Quelle: logipedia / Fraunhofer IML
  • AIDC
    (Abk. für Automatic Identification and Data Capture, engl. für Automatische Identifikation und Datenerfassung) ist ein Synonym für AutoID. Quelle: logipedia / Fraunhofer IML
  • AIM
    1. ist ein Verband für Automatische Identifikation, Datenerfassung und mobile Datenkommunikation. — 2. Abk. für Automatic Identification Manufacturers (Industrievereinigung der Hersteller von RFID-Systemen) Quelle: logipedia / Fraunhofer IML
  • Air Curtain
    engl. für Luftvorhang Quelle: logipedia / Fraunhofer IML
  • Air Freight Network
    engl. für Luftfrachtnetz Quelle: logipedia / Fraunhofer IML
  • Air Interface Protocol
    definiert die physikalische Interaktion zwischen Schreib-/Lesegerät (Scanner) und Transponder (Tag). Quelle: logipedia / Fraunhofer IML
  • Air-Cargo-System
    bezeichnet die Gesamtheit aller Transportgeräte und -behältnisse zur Abwicklung des Luftfrachtverkehrs, die auch den besonderen Bedingungen des Lufttransports genügen, z. B. 100%ige Überprüfung der Fracht, erhöhte Sicherheitsanforderungen, Deklaration der Fracht, schnelle Abwicklung der(...)
  • Airway Bill
    (abgek. AWB, engl. für Luftfrachtbrief) ist ein vereinheitlichtes Beförderungsdokument der IATA nach dem Warschauer Abkommen. Es ist international als alleiniges Warenbegleitpapier im Luftverkehr zulässig. Weitere Schreibweisen: Airwaybill, Air Waybill. Quelle: logipedia / Fraunhofer IML
  • Aisle Width
    engl. für Arbeitsgangbreite Quelle: logipedia / Fraunhofer IML
  • Ajax
    (Abk. für Asynchronous JavaScript and XML) ist eine interaktive Web-2.0-Technologie. Quelle: logipedia / Fraunhofer IML
  • Akkreditiv
    bezeichnet die Anweisung eines Käufers an eine Zahlstelle (Bank), eine Zahlung an einen Lieferanten gegen Vorlage eines Dokumentes und Nachweis der Person zu tätigen. Quelle: logipedia / Fraunhofer IML
  • AKL
    Abk. für Automatisches Kleinteilelager Quelle: logipedia / Fraunhofer IML
  • Aktenförderanlage
    (engl. Document conveyor) ist eine Kleingutförderanlage (KFA) auf Basis von Fahrschiene und elektromechanischen Verfahrwagen mit Transportbehälter (ursprünglich für Akten ausgelegt). Quelle: logipedia / Fraunhofer IML
  • Aktiver Transponder
    (engl. Active tag) –; auch aktiver Tag genannt –; hat im Gegensatz zu einem passiven Tag eine eigene Energieversorgung (Batterie). A. T. können durch intelligentes Batteriemanagement Laufzeiten von mehreren Jahren erreichen. Im Gegensatz zu passiven Transpondern können ggf. Sensoren wie(...)
  • Aktor
    (engl. Actor) ist ein allgemein technisches System, das eine vorzugsweise elektrische Eingangsgröße unter Verwendung einer Hilfs"-energie in eine adäquate physische Ausgangsgröße wandelt, z. B. Motor. Quelle: logipedia / Fraunhofer IML
  • ALE
    Abk. für Application Link Enabling Quelle: logipedia / Fraunhofer IML
  • ALF
    Abk. für Autonomes Lagerfahrzeug (zum Transportieren sowie Ein- und Auslagern von Paletten), siehe Shuttle Quelle: logipedia / Fraunhofer IML
  • All Risk
    bezeichnet eine Transportversicherung gegen alle Gefahren. Die Bestimmungen sind festgelegt durch die Allgemeinen Bedingungen für die Versicherung von Gütertransporten (ABVT). Quelle: logipedia / Fraunhofer IML
  • Allgemeine Bedingungen für die Versicherung von Gütertransporten
    (abgek. ABVT, 1988): Die vertraglichen Grundlagen legen die Deckung und den Ausschluss von Risiken fest. Quelle: logipedia / Fraunhofer IML
  • Allgemeine Deutsche Spediteurbedingungen
    (abgek. ADSp) gelten für die klassischen TUL-Dienstleistungen (TUL) der Logistik sowie für speditionsübliche (transport- und lagerungsbezogene) Zusatzdienstleistungen, also nicht für handels- und produktionsbezogene Tätigkeiten. ADSp enthalten wichtige Haftungsbegrenzungen für(...)
  • Allgemeine Geschäftsbedingungen
    (abgek. AGB) sind für eine Vielzahl von Verträgen (mindestens drei) vorformulierte Vertragsbedingungen, auch wenn diese nicht ausdrücklich als „Allgemeine Geschäftsbedingungen“; bezeichnet werden. Für die Logistik besonders relevant sind die einschränkenden Regelungen der §§ 449 und 466 HGB.(...)
  • Allowance
    engl. für Refaktie Quelle: logipedia / Fraunhofer IML
  • AM
    Abk. für Ausfuhranmeldung Quelle: logipedia / Fraunhofer IML
  • Ambient Intelligence
    (engl. für Umgebungs-Intelligenz) ist ein durch die Information Society Technologies der EU geprägter Begriff, der die massive (Funk-)Vernetzung von Sensoren, Mikrocontrollern, Computern usw. in alltäglichen Umgebungen beschreibt. Quelle: logipedia / Fraunhofer IML
  • AMD
    Abk. für Aktiv-Matrix-Display Quelle: logipedia / Fraunhofer IML
  • AMS
    1. Abk. für Automated Manifest System — 2. Abk. für Asset Management System — 3. Abk. für Advanced Messaging Security Quelle: logipedia / Fraunhofer IML
  • Anarbeitung
    (engl. Pre-fabrication) bezeichnet die Vorfertigung von Lieferteilen in ein kundenspezifisches Format. Quelle: logipedia / Fraunhofer IML
  • Anbruch
    (engl. Partial pallet quantity) bezeichnet eine Kommissioniermenge, die kleiner ist als eine Verpackungseinheit oder Bereitstelleinheit (z. B. halbe Palette). Siehe auch Anbrucheinheit. Quelle: logipedia / Fraunhofer IML
  • Anbrucheinheit
    (engl. Broken packing unit, partial pallet) entsteht beim Kommissionieren, wenn durch die vorgenommene Mengenentnahme aus einer artikelreinen Einheit, z. B. Umverpackung, Lade- oder Bereitstelleinheit, diese nicht vollständig entleert wird. Quelle: logipedia / Fraunhofer IML
  • Anfahrdichte
    (engl. Approach frequency) bezeichnet die Anzahl der Zugriffe beim Kommissionieren bezogen auf die Regalfläche der bereitgestellten Artikel, z. B. Zugriffe/qm. Quelle: logipedia / Fraunhofer IML
  • Anfahrmaß
    (engl. Approach dimensions) bezeichnet die technisch bedingte Anfahrhöhe der Bediengeräte für die oberste und unterste Lagerebene (oberes und unteres Anfahrmaß). Quelle: logipedia / Fraunhofer IML
  • Anfahrschutz
    (engl. Bumper) ist eine entsprechend ZH 1/428 (ZH-Richtlinien) vorgeschriebene Maßnahme, um Regalanlagen bei Einsatz von frei verfahrbaren Flurförderzeugen an Ein- und Durchfahrten zu sichern. Quelle: logipedia / Fraunhofer IML
  • Anforderungsmanagement
    (engl. Requirements engineering, abgek. RE) ist eine auf der Analyse der Anforderungen des Auftraggebers beruhende Form des (Entwicklungs-)Managements. Häufig werden allgemeine Anforderungskataloge (engl. Requirements Specifications) verwendet, um allgemeine und spezifische Anforderungen an(...)
  • Angular Roller Conveyor
    engl. für Schrägrollenförderer Quelle: logipedia / Fraunhofer IML
  • Anhänger
    sind nicht angetriebene Fahrzeuge, die von einem Zugfahrzeug (Lkw, Schlepper etc.) gezogen werden. Die Kraftübertragung erfolgt über die Deichsel, die starr oder als gelenkte Vorderachse des A. ausgeführt ist. Schienengeführte A. werden als Waggon oder Lore (A. mit einer Mulde zum Transport(...)
  • Ankunftsrate
    (engl. Arrival rate) bezeichnet die mittlere Anzahl von Ereignissen pro Zeiteinheit vor einem Bearbeitungspunkt, z. B. mittlere Anzahl von eintreffenden Aufträgen pro Zeiteinheit. Quelle: logipedia / Fraunhofer IML
  • Anpassrampe
    (engl. Dock leveler) ist eine Verladerampe, deren Brücke horizontal und vertikal beweglich ist. Sie dient zum Höhenausgleich von Lkw-Ladefläche (heckseitig) und Niveau der Hallenfläche, meist in einem Bereich von ca. +/–; 80 cm. Quelle: logipedia / Fraunhofer IML
  • ANS
    (Abk. für Autonomes Navigations-System) ist ein System, mithilfe dessen Stapler fahrerlos, d. h. für Automatikbetrieb, eingesetzt werden können. Quelle: logipedia / Fraunhofer IML
  • Anschlagmittel
    (engl. Lifting accessories) dienen zur Herstellung einer Verbindung zwischen dem Transport- oder Hubgerät und der zu handhabenden Last, z. B. Ketten, Seile und Bänder. Quelle: logipedia / Fraunhofer IML
  • ANSI
    Abk. für American National Standards Institute Quelle: logipedia / Fraunhofer IML
  • Antenna gain
    engl. für Antennengewinn Quelle: logipedia / Fraunhofer IML
  • Antennengewinn
    (engl. Antenna gain) beschreibt Richtwirkung und Wirkungsgrad einer Radioantenne. Quelle: logipedia / Fraunhofer IML
  • Anti-slip Stop
    engl. für Durchschubsicherung Quelle: logipedia / Fraunhofer IML
  • Anweisungsliste
    (abgek. AWL; engl. Instruction list, abgek. IL) ist ein zyklisch ablaufendes Programm für Speicherprogrammierbare Steuerungen. Quelle: logipedia / Fraunhofer IML
  • ANX
    Abk. für Automotive Network Exchange Quelle: logipedia / Fraunhofer IML
  • API
    Abk. für Application Programming Interface Quelle: logipedia / Fraunhofer IML
  • APO
    1. Abk. für Advanced Planning and Optimizing — 2. Abk. für Advanced Planning and Optimizer (Planungs-Tool für SAP-Software) Quelle: logipedia / Fraunhofer IML
  • APPC
    Abk. für Advanced Program to Program Communication Quelle: logipedia / Fraunhofer IML
  • Application Link Enabling
    (abgek. ALE) ist eine in SAP verwendete Schnittstelle, z. B. zum Anschluss von Warehouse-Management-Systemen (Warehouse Management). Quelle: logipedia / Fraunhofer IML
  • Application Service Provider
    (abgek. ASP) bezeichnet die Bereitstellung einer Softwarelösung als Dienstleistung. Der Nutzer muss in diesem Modell keine eigene Hardware und Software beschaffen und selbst betreiben, sondern nutzt die Software, die physikalisch auf den Anlagen des ASP abläuft, häufig mittels eines einfachen(...)
  • Approach Frequency
    engl. für Anfahrdichte Quelle: logipedia / Fraunhofer IML
  • Apron Conveyor
    engl. für Gliederbandförderer, Plattenbandförderer Quelle: logipedia / Fraunhofer IML
  • APS
    Abk. für Advanced Planning and Scheduling System Quelle: logipedia / Fraunhofer IML
  • Arbeitsablaufplan
    (engl. Work flow schedule, process plan) ist eine chronologische Darstellung und Beschreibung der zu verrichtenden Tätigkeiten. Quelle: logipedia / Fraunhofer IML
  • Arbeitsgangbreite
    (engl. Aisle width, gangway width) ist der Abstand zwischen gegenüberliegenden Lagereinheiten, der zur Lagerbedienung mittels eines Gabelstaplers oder eines anderen Flurförderzeugs erforderlich ist. Die A. wird u. a. bestimmt durch die Art der eingesetzten Flurförderzeuge, Richtlinien (z.(...)
  • Arbeitsplatzkapazität
    (engl. Job capacity, work station capacity) ist die verfügbare Arbeitszeit (Arbeitstage mal Arbeitsstunden pro Tag). Quelle: logipedia / Fraunhofer IML
  • Arbeitsspiel
    (engl. Working cycle) ist ein geschlossener Bewegungsablauf zur Erfüllung logistischer Funktionen. Ein A. für ein Regalbediengerät kann sich z. B. zusammensetzen aus Leerfahrt, Positionieren, Lastaufnahme, Lastfahrt, Positionieren, Lastabgabe und warten auf den nächsten Auftrag oder Leerfahrt(...)
  • Architektur integrierter Informationssysteme
    (abgek. ARIS) ist ein Modell zur anforderungsgerechten Gestaltung von Informationssystemen. Das prozessorientierte ARIS-Modell kennt klassisch vier Beschreibungssichten (ARIS-Haus: Organisations-, Daten-, Steuerungs- und Funktionssicht) und drei Beschreibungsebenen (Fachkonzept, DV-Konzept,(...)
  • Archivierung
    (engl. Archiving, filing, storage) dient der langfristigen Sicherung von Datenbeständen und ist für eine spätere Auswertung von Daten und insbesondere für die Erstellung von Reports und anderen Offline-Auswertungen wichtig. Teilweise existieren auch gesetzliche Anforderungen für die A. von(...)
  • ARIS
    1. Abk. für Architektur integrierter Informationssysteme — 2. ist auch als Bezeichnung für Software der Fa. IDS Scheer AG bekannt. Sie dient zur Modellierung und Optimierung von Geschäftsprozessen. Prozesskette Quelle: logipedia / Fraunhofer IML
  • Arrival Rate
    engl. für Ankunftsrate Quelle: logipedia / Fraunhofer IML
  • Article Code
    engl. für Sachnummer Quelle: logipedia / Fraunhofer IML
  • Article in Stock
    engl. für Lagerartikel Quelle: logipedia / Fraunhofer IML
  • Article-based Order-picking
    engl. für Artikelorientierte Kommissionierung, Artikelkommissionierung Quelle: logipedia / Fraunhofer IML
  • Artificial Intelligence
    (abgek. AI) engl. für Künstliche Intelligenz Quelle: logipedia / Fraunhofer IML
  • Artikel
    (engl. Article, item) ist die durch Nummer und Bezeichnung unterscheidbare (kleinste) Einheit eines Artikelsortiments. Oft werden A. auch als Ware oder Gut bezeichnet. Der Begriff „Anzahl Artikel“; sollte immer den Umfang oder die Menge eines Sortiments bezeichnen (buchmäßig oder lagermäßig(...)
  • Artikelanzahl
    (engl. Number of articles) siehe Artikel Quelle: logipedia / Fraunhofer IML
  • Artikelbezeichnung
    (engl. Item description) kennzeichnet mit einer verständlichen Abkürzung oder einem Namen einen einzelnen Artikel. Eine A. sollte so aufgebaut werden, dass ein Bediener den Artikel an der A. erkennen kann. Die A. sollte dennoch so kompakt sein, dass sie an Behältern, Paletten, Lagerplätzen(...)
  • Artikeleinheit
    (engl. Item unit) ist die kleinste Verkaufseinheit, kleinste Gebindegröße, Artikel. Quelle: logipedia / Fraunhofer IML
  • Artikelgleichverteilung
    (engl. Equal item distribution) ist eine Einlagerstrategie zur gleichmäßigen Verteilung eines zu lagernden Artikels auf die zur Verfügung stehenden Lagergassen mit dem Ziel, den Zugriff auf einen Artikel durch diese Lagerung in mehreren Gassen zu sichern und/oder die Kommissionierleistung(...)
  • Artikelinventur
    (engl. Item inventory) bezeichnet die Erfassung der jeweiligen Bestände eines Artikels innerhalb eines bzw. aller betroffenen Lagerorte. Vgl. Platzinventur, Inventur. Quelle: logipedia / Fraunhofer IML
  • Artikelkennzeichnung
    (engl. Item labelling) ist ein Verfahren, um einen Artikel für Dritte eindeutig identifizierbar und erkennbar zu kennzeichnen, z. B. über Klartext, Nummer (Artikelnummer), Barcode oder Transponder. Quelle: logipedia / Fraunhofer IML
  • Artikelkommissionierung
    (engl. Item picking) ist die erste Stufe einer zweistufigen Kommissionierung mit anschließender Verteilung der Artikel auf die Aufträge (zweite Stufe). Die A. wird auch als Gegensatz zur Fachkommissionierung gesehen, d. h. bei A. liegt Artikelkenntnis zugrunde. Quelle: logipedia / Fraunhofer IML
  • Artikelmenge
    (engl. Item quantity) siehe Artikel Quelle: logipedia / Fraunhofer IML
  • Artikelnummer
    (engl. Item number) ist ein (alpha-)numerisches Kennzeichen für einen Artikel. Eine A. wird nach datentechnischen Gesichtspunkten gestaltet, damit sie z. B. maschinell lesbar oder in Barcodes darstellbar ist. A. sind Bestandteil der Artikelstammdaten (Artikelstamm). Quelle: logipedia /(...)
  • Artikelorientierte Kommissionierung
    (engl. Article-based order-picking) siehe Artikelkommissionierung Quelle: logipedia / Fraunhofer IML
  • Artikelreine Lagerung
    (engl. Single item storage) ist die Zuordnung zwischen Lagerplatz und einem Artikel oder einem artikelreinen Ladehilfsmittel. Quelle: logipedia / Fraunhofer IML
  • Artikelreine Palette
    (engl. Single item pallet) ist eine Ladeeinheit (abgek. LE), welche nur eine Artikelsorte enthält. Gebräuchlich sind auch die Begriffe sortenreine Palette und Voll-LE. Quelle: logipedia / Fraunhofer IML
  • Artikelreines Ladehilfsmittel
    (engl. Single item loading aid) beinhaltet eine Anzahl Mengeneinheiten von nur einem Artikel. A. L. werden häufig eingesetzt, da bspw. eine vereinfachte Inventur (z. B. über Gewicht), eine Berechnung der möglichen Zuladung (über das einheitliche Volumen) oder eine höhere Sicherheit beim(...)
  • Artikelsortiment
    (engl. Assortment of articles) siehe Artikel Quelle: logipedia / Fraunhofer IML
  • Artikelspektrum
    (engl. Range of articles) siehe Artikel Quelle: logipedia / Fraunhofer IML
  • Artikelstamm
    (engl. Item data) besteht aus Beschreibungsdaten (kennzeichnende Merkmale) aller Artikel unabhängig von ihrem aktuellen Bestand. Hierunter fallen die Artikelnummer, die Artikelbezeichnung, Chargenkennzeichen (Charge), physikalische Daten wie Abmessungen und Gewicht sowie Lagerort- oder(...)
  • Artikelstruktur
    (engl. Product structure) ist ein Ausdruck für die gesamtheitliche Ausprägung eines Artikelsortiments, z. B. hinsichtlich Gewicht, Abmessungen, Volumen usw. Quelle: logipedia / Fraunhofer IML
  • Artikelweise Kommissionierung
    (engl. Itemwise order-picking) siehe Artikelkommissionierung Quelle: logipedia / Fraunhofer IML
  • AS2
    (Abk. für Applicability Statement 2) ist ein internetbasiertes Datenübertragungsformat, das häufig für die Übertragung von EDI-Datensätzen (EDI) verwendet wird. Quelle: logipedia / Fraunhofer IML
  • ASCII-Code
    (Abk. für American Standard Code for Information Interchange) ist ein internationaler Zeichensatz. Quelle: logipedia / Fraunhofer IML
  • ASIC
    Abk. für Application specific integrated circuit (engl. für Applikationsspezifische Form eines integrierten Schaltkreises) siehe IC Quelle: logipedia / Fraunhofer IML
  • ASL
    Abk. für Automatisches Staplerleitsystem Quelle: logipedia / Fraunhofer IML
  • ASM
    Abk. für Anschaltmodul, z. B. für Speicherprogrammierbare Steuerungen Quelle: logipedia / Fraunhofer IML
  • ASP
    Abk. für Application Service Provider Quelle: logipedia / Fraunhofer IML
  • ASR
    Abk. für Aufsetzrahmen Quelle: logipedia / Fraunhofer IML
  • ASRS
    Abk. für Automated Storage and Retrieval System (engl. für Automatisches Regalbediensystem) siehe Regalbediengerät Quelle: logipedia / Fraunhofer IML
  • Asset
    engl. für Aktivposten, Aktiva Quelle: logipedia / Fraunhofer IML
  • Asset Management System
    engl. für Verwaltung des Anlagenguts Quelle: logipedia / Fraunhofer IML
  • Assets
    engl. für Vermögen, Konkursmasse Quelle: logipedia / Fraunhofer IML
  • Assortment
    engl. für Sortiment Quelle: logipedia / Fraunhofer IML
  • Asymmetrische Verschlüsselung
    (engl. Public key system) ist eine andere Bezeichnung für Unsymmetrische Verschlüsselung. Quelle: logipedia / Fraunhofer IML
  • ATD
    Abk. für Actual Time of Departure (engl. für tatsächliches Abfahrtsdatum) Quelle: logipedia / Fraunhofer IML
  • ATLAS
    Abk. für Automatisiertes Tarif- und Lokales Zollabwicklungssystem Quelle: logipedia / Fraunhofer IML
  • Atomisierung der Aufträge
    (engl. Atomization of orders) ist die Tendenz zu kleiner werdenden Aufträgen („1-Positions-Aufträge“;) –; insbes. bedingt durch den Internethandel (E-Commerce) –; mit der Folge, dass Kommissionier- und Versandaufwand im Verhältnis zur Absatzsteigerung überproportional steigen. Quelle:(...)
  • Atomization of Orders
    engl. für Atomisierung der Aufträge Quelle: logipedia / Fraunhofer IML
  • ATP
    Abk. für Available to Promise Quelle: logipedia / Fraunhofer IML
  • ATT
    Abk. für Advanced Tracking and Tracing Quelle: logipedia / Fraunhofer IML
  • Attributsgewichtung
    (engl. Weighting of attributes) ist eine andere Bezeichnung für Sensitivitätsanalyse. Quelle: logipedia / Fraunhofer IML
  • Auflagensicherung
    (engl. Shelf securing device) ist eine mechanische Sicherung zur Verhinderung von Aushängen oder Ausheben von Auflagen in Regalfächern. Quelle: logipedia / Fraunhofer IML
  • Auflieger
    (engl. Semi-trailer) wird auch Sattelauflieger genannt. Sattelzugmaschine Quelle: logipedia / Fraunhofer IML
  • Auftrag
    (engl. Order) besteht aus einer oder mehreren Auftragspositionen (Auftragszeilen, Orderlines) mit der jeweiligen Menge eines Artikels. Kundenaufträge enthalten zusätzlich Lieferbedingungen, Termine usw. Quelle: logipedia / Fraunhofer IML
  • Auftraggeberhaftung
    bezeichnet die garantieähnliche Haftung des Absenders, Versenders oder Einlagerers für bestimmte von ihm verursachte Schäden des Frachtführers, Spediteurs oder Lagerhalters, vgl. §§ 414, 455, 468 Abs. 3 HGB. Quelle: logipedia / Fraunhofer IML
  • Auftrags-Batch
    (engl. Order batch) ist die Zusammenfassung mehrerer Aufträge zu einem Verarbeitungslos. Quelle: logipedia / Fraunhofer IML
  • Auftragsabschluss
    (engl. Conclusion of an order): Nach dem Kommissionieren werden bei Versandaufträgen z. B. per Dialog alle Positionen eines Auftrags (Auftragsposition) oder einer Sendung (Lieferung) zu Ladungen zusammengefasst und Versandeinheiten gebildet. Damit ist der Auftrag am Versandort physisch(...)
  • Auftragsabwicklung
    (engl. Execution of an order) umfasst im Wesentlichen die Erfassung der Auftragsdaten, deren Weiterleitung an die Batch- oder Produktionsplanung, die Erstellung der Lieferpapiere/Rechnung und die Wahl der Versandart. Quelle: logipedia / Fraunhofer IML
  • Auftragsaktivierung, manuelle und zeitgesteuerte
    (engl. Order activation, manual and time-controlled): Aufträge können vom Bediener für die Bearbeitung über eine Dialogfunktion entweder einzeln oder als Auftragspaket (Batch) aktiviert werden. Mit der Aktivierung startet das System den sogenannten Reservierungslauf. Im Reservierungslauf(...)
  • Auftragsbasierte Disposition
    (engl. Order-based dispatch management): Hier wird jeweils ein bisher noch nicht eingeplanter Auftrag gewählt und dieser vollständig verplant, d. h. für alle Schritte des Auftrags werden passende Ressourcen und Zeitintervalle gewählt. Dies wird wiederholt, bis alle Aufträge geplant sind. (...)
  • Auftragsdurchlaufzeit
    (engl. Order leadtime) leitet sich aus den Teilzeiten der tangierten Funktionsbereiche und Arbeitsplätze ab. Hierbei kann zwischen physischen und informationstechnischen Vorgängen unterschieden werden. Quelle: logipedia / Fraunhofer IML
  • Auftragskommissionierung
    (engl. Pick to order) bezeichnet auftragsorientiertes Abarbeiten von Bestellpositionen, auch sukzessives, auftragsweises Kommissionieren (Einstufige Kommissionierung). Quelle: logipedia / Fraunhofer IML
  • Auftragsparallele Kommissionierung
    ist die gleichzeitige Bearbeitung mehrerer Kunden- oder Kundenteilaufträge in verschiedenen Kommissionierzonen. Quelle: logipedia / Fraunhofer IML
  • Auftragsposition
    (engl. Order item) spezifiziert die Menge für einen Artikel (eine Artikelnummer) eines Kundenauftrags. Quelle: logipedia / Fraunhofer IML
  • Auftragsreines Ladehilfsmittel
    (engl. Single order loading aid) enthält ausschließlich Artikel für einen einzelnen Auftrag. Häufig ist es das Ergebnis einer Kommissionierung (Kommissionieren). Quelle: logipedia / Fraunhofer IML
  • Auftragssplittung
    (engl. Order splitting) bezeichnet die Aufteilung eines Auftrags vor der Bearbeitung nach verschiedenen Kriterien, z. B. nach Kommissionierzone, Lieferfähigkeit usw. Zum Versand wird der Auftrag wieder zusammengeführt oder als Teillieferungen verschickt. Quelle: logipedia / Fraunhofer IML
  • Auftragsstornierung
    (engl. Order cancellation): Hier wird ein Auftrag aus der weiteren Bearbeitung herausgenommen (storniert). Je nach Technisierung und Automatisierung ist dies nur bis zu bestimmten Punkten der Auftragseinlastung und Bearbeitungsfreigabe möglich. Die bei der Reservierung erzeugte Zuordnung von(...)
  • Auftragsstruktur
    (engl. Order structure) umfasst über den Zeitablauf feststellbare Kennwerte wie Anzahl der Aufträge, Positionen je Auftrag, Artikeleinheiten je Position, Eil- und Normalaufträge usw. Quelle: logipedia / Fraunhofer IML
  • Auftragsvolumen
    (engl. Order volume) ist ein anderes Wort für den Auftragsumfang, der vorrangig durch folgende Merkmale gekennzeichnet werden kann: Wert Anzahl Aufträge Anzahl Positionen Anzahl Artikeleinheiten Gewicht Quelle: logipedia / Fraunhofer IML
  • Aufzuganlage
    (engl. Lifting device) ist eine Anlage für den Vertikaltransport (Hebezeug) von Personen, ggf. zusammen mit Gütern, zwischen festgelegten Ebenen in einem Fahrkorb (siehe 12. Verordnung zum Geräte- und Produktsicherheitsgesetz (Aufzugverordnung) von Januar 2004). Beim Personentransport erfolgt(...)
  • Ausbringungsgrad
    (engl. Output ratio) ist die Relation von Arbeitsergebnis in Anzahl Gutteile zu Anzahl bearbeiteter Teile insgesamt. Quelle: logipedia / Fraunhofer IML
  • Auslagerdurchsatz
    (engl. Retrieval rate) resultiert aus dem Verhältnis auszulagernder Transporteinheiten pro Zeiteinheit an den Referenzplätzen zur Gesamtzeit eines vollständigen Arbeitszyklus mit Auslageroperationen (nach VDI 4480) und stellt damit eine Leistungsgröße dar. Quelle: logipedia / Fraunhofer IML
  • Auslagerplatz
    (engl. Retrieval location) ist ein definierter Platz in einem Lager, auf den ein Regalbediengerät zwecks Auslagerung eine Lagereinheit abstellt und damit die Auslagerung abschließt. Quelle: logipedia / Fraunhofer IML
  • Auslagerstrategien
    (engl. Retrieval strategies) sind Verfahren zur Bestimmung auszulagernder Einheiten (Auslagerung) aus der Menge vorhandener Lagereinheiten, z. B. nach FIFO (First In –; First Out), Mindesthaltbarkeitsdatum, Charge, Systembelastung oder -störung.Häufig anzutreffen sind einfache Strategien, die(...)
  • Auslagerung
    (engl. Retrieval, disbursement, taking out of stock) fasst alle datentechnischen und operativen Vorgänge in einem Begriff zusammen, die von der Warenentnahme am Lagerplatz bis zum Verlassen des Systems ablaufen. Quelle: logipedia / Fraunhofer IML
  • Auslegerkran
    (engl. Derrick, jib crane) ist ein Kran mit Ausleger (der meist über die Standfläche hinausragt) zur Lastaufnahme. Quelle: logipedia / Fraunhofer IML
  • AutoID
    ist eine Technologie zur automatischen Identifikation von Datenträgern, z. B. Barcode, Magnetstreifen, Transponder. Quelle: logipedia / Fraunhofer IML
  • Automated Call Distribution
    (abgek. ACD) bezeichnet ein automatisches Anrufverteilsystem, bei dem eingehende Anrufe ggf. in Warteschlangen eingereiht und an freie Mitarbeiter weitergeleitet werden. Quelle: logipedia / Fraunhofer IML
  • Automated guided Transport System
    engl. für Fahrerloses Transportsystem Quelle: logipedia / Fraunhofer IML
  • Automated guided Vehicle
    (abgek. AGV) engl. für Fahrerloses Transportfahrzeug Quelle: logipedia / Fraunhofer IML
  • Automated Manifest System
    bezeichnet ein Verfahren zur elektronischen Übermittlung von Ladungsdaten an die US-Zollbehörde. Quelle: logipedia / Fraunhofer IML
  • Automated Storage and Retrieval System
    (abgek. ASRS) engl. für Automatisches Regalbediensystem (Regalbediengerät) Quelle: logipedia / Fraunhofer IML
  • Automatic Equipment Identification
    (abgek. AEI) bezeichnet die Lokalisierung von Fahrzeugen. Quelle: logipedia / Fraunhofer IML
  • Automatische Rampe
    (engl. Automatic ramp) dient zur automatischen Be- und Entladung von Lkw oder Bahn, wobei längs- und heckseitige Lösungen zu unterscheiden sind. Im Laufe der Jahre ist eine Vielzahl von Lösungen bekannt geworden und auch realisiert worden, wenngleich der Wirtschaftlichkeitsnachweis meist nur(...)
  • Automatische Warentransportanlage
    (abgek. AWT) bezeichnet eine insbesondere im Krankenhaus- und Klinikbereich eingesetzte automatische Transportanlage, z. B. ein Fahrerloses Transportsystem oder eine Elektrohängebahn. Quelle: logipedia / Fraunhofer IML
  • Automatisches Kleinteilelager
    (abgek. AKL; engl. Miniload warehouse, automatic small parts warehouse) ist ein automatisches System zur Lagerung kleinvolumiger Einheiten, meist Behälter, mit geringem bis mittlerem Gewicht. Wenn Behälter oder sonstige Einheiten auf Tablaren gelagert werden, wird auch vom Tablarlager(...)
  • Automatisiertes Tarif- und Lokales Zollabwicklungssystem
    (abgek. ATLAS) ist ein vom Bundesministerium der Finanzen für die deutsche Zollverwaltung zur Verfügung gestelltes IT-Verfahren für eine weitgehend automatisierte Abfertigung und Überwachung des grenzüberschreitenden Warenverkehrs. Bei einer Teilnehmereingabe werden Zollanmeldungen zur(...)
  • Automotive Network Exchange
    (abgek. ANX) ist ein auf TCP/IP basierendes Netz für alle Handelspartner im Automobil-Bereich. Es handelt sich um ein universelles Netz für Datentransfer (Datenübertragung) und E-Commerce. Es soll die komplexen redundanten und kostenintensiven Mehrfachvernetzungen, die zahlreich in der(...)
  • Available to Promise
    (abgek. ATP) ist eine Methode zur Ermittlung des Anteils an verfügbaren Beständen und Produktionskapazitäten, die nicht einer Bestellung zugeordnet sind. Im Zeitalter des E-Commerce muss ein System eine derartige Kalkulation fortlaufend durchführen, um z. B. einem potenziellen Käufer einen(...)
  • Average
    engl. für Havarie Quelle: logipedia / Fraunhofer IML
  • AVF
    Abk. für Autonomes Verteilfahrzeug Quelle: logipedia / Fraunhofer IML
  • Aviator
    ist die Weiterentwicklung des TransFaster-Lagersystems (TransFaster), bei dem über eine Hubplattform auch Satelliten zu einzelnen Kanälen transportiert werden können. Quelle: logipedia / Fraunhofer IML
  • Avis
    (engl. Notification of dispatch, shipping notice), auch Lieferavis, ist die Vorankündigung eines Wareneingangs mit Spezifizierung der ankommenden Einheiten und Mengen. Die A. sind von Lieferpapieren eines Wareneingangs, die mit der Anlieferung der Ware zusammen eintreffen, zu unterscheiden.(...)
  • Aware Objects
    können Informationen aus der Umwelt selbsttätig aufnehmen und verarbeiten und mit anderen Objekten über mobile Netzwerke kommunizieren. Dies erlaubt es Umgebungen und Objekten, die aktuelle Situation wahrzunehmen und darauf gegebenenfalls spontan und koordiniert zu reagieren. Die Wahrnehmung(...)
  • AWB
    Abk. für Airway Bill Quelle: logipedia / Fraunhofer IML
  • AWG
    Abk. für Außenwirtschaftsgesetz Quelle: logipedia / Fraunhofer IML
  • AWL
    Abk. für Anweisungsliste Quelle: logipedia / Fraunhofer IML
  • AWT
    Abk. für Automatische Warentransportanlage Quelle: logipedia / Fraunhofer IML
  • AWV
    Abk. für Außenwirtschaftsverordnung Quelle: logipedia / Fraunhofer IML
  • AZ
    Abk. für Auftragszentrum (mit Auftragsbearbeitung und Bestellabwicklung) Quelle: logipedia / Fraunhofer IML
  • B/E
    1. Abk. für Bill of Entry — 2. Abk. für Bill of Exchange Quelle: logipedia / Fraunhofer IML
  • B/L
    Abk. für Bill of Lading (Konnossement) Quelle: logipedia / Fraunhofer IML
  • B2A
    Abk. für Business to Administration Quelle: logipedia / Fraunhofer IML
  • B2B
    Abk. für Business to Business Quelle: logipedia / Fraunhofer IML
  • B2C
    Abk. für Business to Consumer Quelle: logipedia / Fraunhofer IML
  • B2E
    Abk. für Business to Employee (Business-to-Employee-Portal) Quelle: logipedia / Fraunhofer IML
  • B2G
    Abk. für Business to Government Quelle: logipedia / Fraunhofer IML
  • Backend
    1. beschreibt Geschäftsprozesse nach dem Eingang eines Kundenauftrags, u. a. am Ende einer Wertschöpfungskette, z. B. Distribution. — 2. ist der Teil einer Softwareanwendung, der im Hintergrund (i. Allg. auf einem Server) läuft, im Gegensatz zum Frontend als dem Teil, der dem Client zugeordnet(...)
  • Backend-System
    ist eine informationstechnische Komponente zur Unterstützung betrieblicher Basisanwendungen, z. B. für die Warenwirtschaft, Archivierung usw. Quelle: logipedia / Fraunhofer IML
  • Backlog
    bedeutet Auftragsbestand oder, seltener, Auftragsrückstand. Quelle: logipedia / Fraunhofer IML
  • Backscatter
    (engl. für Rückstreuung) ist eine Methode zur Datenübertragung zwischen Lesegeräten und passiven Transpondern. Die Methode wird in Long-Range-Systemen eingesetzt und basiert auf der Reflexion der elektromagnetischen Wellen des Lesegeräts durch den Transponder, der seine Informationen in der(...)
  • Backup
    1. ist eine Kopie von Daten auf Datenträgern, z. B. zur Archivierung. Mit B. können versehentlich oder mutwillig zerstörte Daten wiederhergestellt oder durch Störungen entstandene Daten"-inkonsistenzen behoben werden (Restore). — 2. ist der Vorgang der Datensicherung, der nach definierten(...)
  • BAG
    Abk. für Bundesamt für Güterverkehr Quelle: logipedia / Fraunhofer IML
  • Bahnhofsprinzip
    (engl. Station principle): Im Kommissioniersystem mit Behälterfördertechnik zur Verbindung der einzelnen Kommissionierzonen sind „Bahnhöfe“; zur Ausschleusung von Kommissionierbehältern angeordnet. Der „Haupt"-verkehrs"-strom“; wird durch die Kommissioniertätigkeiten nicht behindert, dadurch(...)
  • Balanced Score Card
    (abgek. BSC) ist ein von Robert S. Kaplan und David P. Norton entwickeltes Verfahren zur kontinuierlichen Aufnahme und Auswertung kritischer Erfolgsfaktoren mithilfe kennzahlenbasierter Score Cards. Quelle: logipedia / Fraunhofer IML
  • Balancieren
    (engl. to balance, balancing) beschreibt die gleichmäßige Auslastung unterschiedlicher Ressourcen innerhalb eines Systems. Ein typisches Beispiel ist die gleichmäßige Einlastung von Aufträgen innerhalb eines Batches. Die Balancierung erfordert eine eingehende Berechnung der Bearbeitungszeit(...)
  • Ball Table
    (engl. für Kugelrollentisch) siehe Kugelbahn Quelle: logipedia / Fraunhofer IML
  • Ball Transfer Table
    engl. für Kugelbahn Quelle: logipedia / Fraunhofer IML
  • BAM
    Abk. für Business Activity Monitoring Quelle: logipedia / Fraunhofer IML
  • Bandabweiser
    (engl. Belt deflector) ist ein Sorterelement. Es besteht aus einem senkrecht stehenden schmalen Bandförderer, der zum Ausschleusen in den Gutstrom geschwenkt wird und das Gut aus dem Hauptförderstrom in eine Endstelle abweist. Quelle: logipedia / Fraunhofer IML
  • Banderolieren
    Beim B. wird eine Folie einlagig um eine Ladeeinheit geführt und im gespannten Zustand verschweißt. Das Verfahren eignet sich nur für Ladeeinheiten mit gleichbleibender Höhe oder Breite. Quelle: logipedia / Fraunhofer IML
  • Banding
    engl. für Banderolieren Quelle: logipedia / Fraunhofer IML
  • BANF
    Abk. für Bestellanforderung Quelle: logipedia / Fraunhofer IML