24. Juni 2013

RFID – Passive Transponder

Passive RFID-Transponder beziehen ihre Energie zur Übertragung der Informationen induktiv aus den empfangenen Funkwellen. Die Menge der gespeicherten Daten ist wesentlich geringer als bei aktiven RFID-Transpondern. In ihrem Speicher wird üblicherweise eine eindeutige Identifikationsnummer (GUID = Globally Unique Identifier) hinterlegt. Manche passive Transponder sind mit einem wieder beschreibbaren Speicher ausgerüstet.

Passive RFID-Transponder sind im Vergleich zu aktiven RFID-Transpondern kleiner und leichter, haben eine geringe Reichweite, eine nahezu unbegrenzte Lebensdauer und sind vergleichsweise günstig.

Merkmale eines passiven Transponders im Überblick

  • induktive Energieversorgung aus den empfangenen Funkwellen
  • können nur gelesen werden
  • geringere Speicherkapazität
  • Speicher für eindeutige Identifikationsnummer GUID = Globally Unique Identifier (global eindeutige Zahl)
  • kleiner und leichter als aktive RFID-Transponder
  • geringe Sendereichweite
  • nahezu unbegrenzte Lebensdauer
  • günstig (aber momentan noch nicht billig genug im Vergleich zum Strichcode)

Mehr Informationen finden Sie unter Die Verwendung von Labels.

Bildquelle: © WoGi – Fotolia.com

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2 Kommentare

  • Jessica
    2018-03-22 10:42

    Guten Tag,
    ich habe die unterschiedlichen Vor- und Nachteile bezüglich der aktiven und passiven Transponder recherchiert. In meinem Fall geht es um die Implementierung von der RFID Technologie im Warenausgang. Bedeutet, beim Durchfahren des Staplers durch das Tor, sollen die Packstücke erfasst werden (Gates am Tor). Mir ist nun jedoch noch nicht genau klar, ob man dafür unbedingt aktive Transponder benötigt oder ob auch ein passiver Transponder reichen würde. Ein passiver Transponder hat ja lediglich eine geringe Reichweite, ich würde jedoch aufgrund der Kosten und den Aspekten der Energieversorgung die passiven bevorzugen. Gibt es irgendwo Tests ob passive Transponder ausreichen würden?

  • Markus Henkel
    2018-03-22 11:29

    Hallo Jessica.
    Wenn ich das richtig verstehe, schreibst Du von der Möglichkeit, mehrere Packstücke/Waren mittels RFID zu erfassen. Als Beispiel sei die Palette genannt, die durch eine Erfassungszone samt Stapler fährt. Diese Art nennt sich Pulkerfassung.

    Dazu haben wir bereits einen Artikel verfasst: https://logistikknowhow.com/pulkerfassung/

    Ebenfalls findet in der Praxis die sogenannte Erfassung mittels CCD-Scanner-Technologie Anwendung. Wobei darüber wenige der Inhalt erfasst wird. https://logistikknowhow.com/automatische-volumenerfassung-von-paketen-und-paletten/

    Eine schöne Übersicht zu den Vorteilen von RFID findest Du hier https://logistikknowhow.com/rfid-vorteile-gegenuber-dem-barcode/

    In Sachen aktive oder passive Transponder: Aktive werden in der Regel nur eingesetzt, wenn der Informationsfluss ohne Medienbruch gewährleistet werden muss. Bei der Pulkerfassung ist es dagegen zwingend, dass die Anfrage sowie die Empfangsbestätigung beidseitig funktioniert. Der Sender fragt an, der Empfänger bestätigt und sendet auf die Anfrage eine eigene Anfrage usw..

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