5. Juli 2013

Weiterreichsystem

In einem Weiterreichsystem löst die Ankunft eines Behälters in einem abgegrenzten Kommissionierbereich einen kleinen Rundgang aus, d. h., ein Mitarbeiter läuft nur die innerhalb seines Bereichs benötigten Artikel an und legt sie zu. Der Weg zum nächsten Kommissionierbereich wird vom Behälterfördersystem überbrückt. Ein Weiterreichsystem kommt beispielsweise bei der auftragsorientierten, parallelen Kommissionierung zum Einsatz.

Wenn für jeden Behälter ein Auftrag gesammelt werden soll, kann prinzipiell wieder der auftragsbezogene Kommissionierbeleg als Basis dienen. Der Beleg zum Auftrag sollte allerdings nach aufsteigenden Kommissionierbereichen und Regalkoordinaten geordnet sein, um ein Minimum an Übersichtlichkeit zu gewährleisten.

Bei einem Weiterreichsystem ändern sich natürlich auch die Voraussetzungen an die EDV. Diese muss nun neue Funktionen bieten, welche in zwei Hauptbereiche unterteilt werden:

  • Bereich Kommissionierlager (KL)
  • Bereich Fördertechnik-Steuerung

Das KL muss wiederum in Teilbereiche unterteilt werden. Zur Fördertechnik-Steuerung ist eine Schnittstelle erforderlich, welche die Behälter gezielt in die betroffenen Bereiche steuern soll.

Mehr finden Sie im Beitrag Batchbildung bei der Kommissionierung.

Bildquelle: © TUP.com

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Über TUP - Redaktion

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Die Redaktion der DR. THOMAS + PARTNER GmbH & Co. KG hat die Plattform Logistik KNOWHOW ins Leben gerufen, administriert und koordiniert die Beiträge und erstellt selbst Inhalte zu verschiedenen Kategorien. Die Software-Manufaktur DR. THOMAS + PARTNER aus dem Raum Karlsruhe realisiert seit über 35 Jahren maßgeschneiderte Intralogistik-IT-Systeme, mit speziellem Fokus auf die Bereiche Lagerverwaltung und Materialfluss. Zu den namhaften Kunden zählen nationale und internationale Unternehmen unterschiedlicher Größe und Branche.

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