15. Juli 2013

Entkopplungspunkt / Entkopplungslager in der Logistik

Ein Entkopplungspunkt, auch Order-Penetration-Point oder Freezing-Point genannt, ist der Punkt, an dem zwei logistische Steuerkreise aufeinandertreffen. Er ist eine wichtige Schnittstelle zwischen der erwarteten Produktion und der auftragsbezogenen Produktion und stellt somit den Übergang zwischen kundenunabhängiger und kundenbezogener Fertigung dar.

Der Entkopplungspunkt ist physisch gesehen, das letzte Glied in der Lagerkette, in dem noch Materialien gelagert werden, ohne einem Auftrag zugeordnet worden zu sein. Bis zu diesem Punkt erfolgt der Güterfluss nach dem Push-Prinzip. Danach greift das Pull-Prinzip.

  • Push-Prinzip: Die erwartete Produktion wird durch Prognosen angetrieben.
  • Pull-Prinzip: Die auftragsbezogene Produktion wird durch Kundenaufträge oder andere Bedarfssignale, wie z.B. Kanban, angetrieben.

Nach dem Entkopplungspunkt werden alle Materialien verschiedenen Kundenaufträgen zugeordnet.

Mehr Informationen zur Verarbeitung von Erzeugnissen mit gleichen Eigenschaften finden Sie unter Charge.

Bildquelle: © Maxoido – Fotolia.com

Tags:

Über TUP - Redaktion

TUP - Redaktion

Die Redaktion der DR. THOMAS + PARTNER GmbH & Co. KG hat die Plattform Logistik KNOWHOW ins Leben gerufen, administriert und koordiniert die Beiträge und erstellt selbst Inhalte zu verschiedenen Kategorien. Die Software-Manufaktur DR. THOMAS + PARTNER aus dem Raum Karlsruhe realisiert seit über 35 Jahren maßgeschneiderte Intralogistik-IT-Systeme, mit speziellem Fokus auf die Bereiche Lagerverwaltung und Materialfluss. Zu den namhaften Kunden zählen nationale und internationale Unternehmen unterschiedlicher Größe und Branche.

  • Website
  • Email

Fügen Sie einen Kommentar hinzu

Bitte füllen Sie alle Eingabefelder aus. Die mit Stern markierten Felder sind Pflichtfelder. *