10. Juli 2013

Die Grenzen der klassischen Lagerplanung

Über die Jahre hat man festgestellt, dass bei einer rein technischen Betrachtung der Lagerplanung viel Potenzial verschenkt wird. Eine hohe Technisierung, eine Verringerung der vorgehaltenen Waren und die Verwendung komplexer Hochregallagersysteme sparen zwar Platz und Ressourcen, schränken jedoch auch die Flexibilität der Abläufe und die Entwicklung der gesamten Betriebsstruktur ein. Es muss improvisiert werden, was dann in der Regel durch längere Durchlaufzeiten wieder zu Buche schlägt.

Auch auf individuelle Kundenwünsche kann bei diesen festgelegten Strukturen oft schlecht oder gar nicht reagiert werden und es wird versucht, die mangelnde Flexibilität im Nachhinein software-seitig auszugleichen, was den Blick auf das eigentliche Problem, die bereits grundsätzlich fehlgestalteten Prozesse, verschleiert.

Derlei Probleme können durch eine ganzheitliche Betrachtung der Parameter bereits bei der Planung minimiert werden. Die Lagerorganisation und die resultierende Abwicklungsstruktur sollten sich, neben den technischen Aspekten, immer an den benötigten Lagerprozessen orientieren. Diese Prozesse stehen wiederum in direkter Abhängigkeit zu den Anforderungen des Kunden.

Mehr Informationen zur Optimierung der Lagerprozesse finden Sie unter Kontinuierliche Pflege der Lagerprozesse.

Bildquelle: © André Wißbrock – Fotolia.com

Tags:

Über TUP - Redaktion

TUP - Redaktion

Die Redaktion der DR. THOMAS + PARTNER GmbH & Co. KG hat die Plattform Logistik KNOWHOW ins Leben gerufen, administriert und koordiniert die Beiträge und erstellt selbst Inhalte zu verschiedenen Kategorien. Die Software-Manufaktur DR. THOMAS + PARTNER aus dem Raum Karlsruhe realisiert seit über 35 Jahren maßgeschneiderte Intralogistik-IT-Systeme für nationale und internationale Unternehmen unterschiedlicher Größe und Branche.

  • Website
  • Email

Fügen Sie einen Kommentar hinzu

Bitte füllen Sie alle Eingabefelder aus. Die mit Stern markierten Felder sind Pflichtfelder. *