24. Juni 2013

Picken und Packen – Fachvergabe nach dem Freiplatzprinzip

Die bedarfsangepasste Auffüllung eines Artikels im Kommissionierlager kann bei Spitzenbedarf dazu führen, dass der angeforderte Nachschub nicht mehr komplett in einem Kommissionierplatz untergebracht werden kann.
Deshalb verträgt diese Strategie sich nicht mit einem Festplatzprinzip, vielmehr muss über eine dynamische Fachvergabe eine Anpassung der Lagerkapazität an den Bedarf je Artikel erfolgen. So kann dann ein Rennerartikel in der Kommissionierung mehrere Fächer belegen, eine “Karteileiche” evtl. überhaupt nicht im Kommissionierbereich vertreten sein.

Großer Vorteil der Fachvergabe nach dem Freiplatzprinzip: Es ist nicht notwendig, Lagerflächen zu reservieren, so kann immer die größtmögliche Lagerkapazität ausgenutzt werden. Diese „chaotische Lagerhaltung“ wird heute in den meisten automatisierten Lagern eingesetzt.

Informationen zur Lieferart „Just-in-time“ finden Sie unter Beschaffungslogistik – Just-in-time.

Bildquelle: © Christophe Fouquin – Fotolia.com

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