Gängige Arten der Inventur – Permanente Inventur

Permanente Inventur
Zu den gängigsten Inventurarten in der Intralogistik zählen die Stichtagsinventur, die zeitversetzte Inventur und die permanente Inventur.

Bei der permanenten Inventur werden die Bestände und alle Zu- und Abgänge kontinuierlich über das laufende Geschäftsjahr erfasst und dokumentiert. Die Mengen und Erfassungsdaten werden in einem Lagerbuch (heute oft in Form eines Warenwirtschaftssystems) geführt. Während in älteren Lagern für die wirtschaftliche Bewertung der Lagerbestände einmal jährlich eine Komplettaufnahme aller Artikelbestände erforderlich war, ist in modernen Lagern die permanente Inventur die Regel. Jede im Normalablauf ohnehin stattfindende Zählung wird als Inventurzählung behandelt. Dabei müssen nur noch Zählungen für diejenigen Paletten angestoßen werden, deren letzte Zählung bis zum Inventurstichtag länger als ein Jahr zurück liegen.

Vorteil der permanenten Inventur ist, dass keine Arbeitsanhäufung und Betriebsunterbrechung zur Durchführung der Inventur notwendig ist.

Nachteil ist, dass die ermittelten Bestände und Werte keiner klaren Periode nahe dem Bilanzstichtag zugeordnet werden können.

Allgemeine Informationen zur Inventur finden Sie unter Inventur.

 

Bildquelle: © Seb Schneider – Fotolia.com

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Die Redaktion der DR. THOMAS + PARTNER GmbH & Co. KG aus Karlsruhe hat die Plattform Logistik KNOWHOW ins Leben gerufen, administriert und koordiniert die Beiträge und erstellt selbst Inhalte zu verschiedenen Kategorien. Das Familienunternehmen DR. THOMAS + PARTNER realisiert seit über 30 Jahren modulare Intralogistik-IT-Systeme für nationale und internationale Unternehmen unterschiedlicher Größe und Branche.

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