Archiv der Kategorie: Supply Chain Management

Smart Data

Smart Data beschreibt nutzbare Daten für Gesellschaft und Industrie.

Smart Data steht für das detaillierte und strukturierte Ergebnis einer Analyse von unstrukturierten Datenmassen (Big Data). Es handelt sich bei jeder Smart-Data-Information um einen expliziten Fakt. Man spricht auch von digitalen Befunden, die zudem Verknüpfungen mit anderen feingranularen Informationen erlauben. In der Intralogistik werden beispielsweise Smart-Data-Informationen vom Leitstand nachvollziehbar und meist grafisch aufbereitet dargestellt.

Das Supply-Chain-Management (SCM)

Das Supply-Chain-Management ist zweifelsohne durch detaillierte Kennzahlen geprägt.

Das Supply-Chain-Management (SCM) steht für den Überwachungsprozess sowie für das Koordinieren und Steuern der eigentlichen Supply Chain (Wertschöpfungskette). Dabei werden sämtliche Materialien, Informationen sowie die auf die Lieferkette verteilten Finanzen auf die gesamte Wertschöpfungskette (Einkauf, Materialbeschaffung, Produktion, Logistik, Verkauf, Endkunde) verteilt. Das Ziel eines SCM ist die Optimierung aller Ressourcen entlang des logistischen, wie auch produzierenden Materialflusses.

Die Logistik – Definition

Was bedeutet eigentlich der Begriff Logistik im Allgemeinen?

Der Begriff Logistik steht für die Planung, Steuerung und das Kontrollieren des materiellen und immateriellen Warenstroms innerhalb eines Unternehmens, zwischen partnerschaftlichen Unternehmen und zwischen Lieferanten und Endkunden. 

Internet-Pure-Player

Internet-Pure-Player nehmen zunehmend auch den lokalen Handel im Beschlag.

Internet-Pure-Player, kurz IPP, sind Versandhändler, die als Vertriebskanal ausschließlich den Distanzhandel mittels Internet nutzen. Sie verfügen für den Vertrieb von Waren über keinen stationären Handel.

Materialwirtschaft in Produktion und Logistik

Materialwirtschaft in der Intralogistik beginnt in der Regel im Lager.

Die Materialwirtschaft steuert die Materialbewegung innerhalb eines Unternehmens sowie auftragsbedingt die bei Kunden und Lieferanten. Dabei steht in der Regel der betriebswirtschaftliche und damit kaufmännische Aspekt im Fokus. Sie verknüpft von oben betrachtet sämtliche kaufmännische und technische Infrastrukturen eines Unternehmens, die den Warenstrom zeitlich, mengenmäßig, qualitativ und räumlich tangieren.

Logistiker und der freie Markt

Logistiker und der freie Markt

Die Kernaufgabe der Logistiker besteht in der Schaffung der optimalen Versorgungsumwelt von – allgemein gesprochen – Systemen unter wirtschaftlichen Rahmenbedingungen.  Konkret bedeutet das, dass zahlreiche Prozesse in der Lieferkette effizienter […]

Das Ende der 6 R der Logistik? – Teil 2

Das Ende der 6 R der Logistik? - Teil 2

Die klassische Logistiksicht beschränkt sich hinsichtlich ihrer Aufgaben auf die mittlerweile berühmten 6 R – wie bereits in Das Ende der 6 R der Logistik? – Teil 1 angesprochen. Dieser […]

Wenn in der Logistik Risikominimierung zum Risiko wird

Wenn in der Logistik Risikominimierung zum Risiko wird

Logistische Entscheidungen sind letztlich wirtschaftliche Entscheidungen. Dies betrifft beispielsweise größere Investitionen in die Lager- und Fördertechnik. Nachdem also alle möglichen technischen, informatorischen und organisatorischen Fragestellungen abgeklärt sind, muss von Führungskräften […]

Das Ende der 6 R der Logistik? – Teil 1

Das Ende der 6 R der Logistik?

Die Aufgaben der Logistik und des Logistikers werden mit den berühmten 6 R einprägsam dargestellt. Die 6 R der Logistik sind die sogenannten “sechs Richtigen”: die richtigen Produkte in der […]

Schwarmintelligenz – Was wir Logistiker von Ameisen lernen können – Teil II

Schwarmintelligenz – Was wir Logistiker von Ameisen lernen können

Sie denken vielleicht, das Gewicht eines Ochsen zu schätzen, wie in Teil 1 dieses Beitrags beschrieben, ist wohl kaum eine komplexe Aufgabe. Aber die genannten Mechanismen können bei der Lösung […]

Schwarmintelligenz – Was wir Logistiker von Ameisen lernen können – Teil I

Schwarmintelligenz -Was wir Logistiker von Ameisen lernen können

Sicherlich verwenden Sie ein Navigationssystem. Dann verlassen Sie sich also bereits auf die Leistung von Ameisen und die Schwarmintellingenz. Warum? Weil die gängigen Navis mit dem sogenannten Ameisenalgorithmus programmiert sind […]

Verteilte Auftragsabwicklung (Distributed Order Management)

Einen reibungslosen Informationsaustausch zwischen unterschiedlichen Unternehmen beschreibt die verteilte Auftragsabwicklung.

Eine verteilte Auftragsabwicklung, engl. Distributed Order Management, erfordert grundsätzlich die Berücksichtigung von allen an einem Auftrag beteiligten Unternehmen sowie verantwortlichen Personen. Produzenten, Logistiker, Lieferanten und Händler versuchen gemeinsam Fragestellungen rund um parallel abzuarbeitende Aufgaben beziehungsweise Aufträge zu lösen: Sogenannte Informationsbrüche (keine Transparenz), etwa bei Beständen, Lagerorten, Verkaufs- und Beschaffungskanälen, sind zu vermeiden.

Losgröße

Losgröße

Die Losgröße definiert die Anzahl der Teile innerhalb einer Serie, die ohne Unterbrechung in einer Charge die Fertigung passieren. Werden Aufträge in einer Produktionscharge, Serie oder einem Batch zusammengefasst, hat […]

Auftragsdisposition in der Intralogistik

Die Auftragsdisposition beschreibt die mengenmäßige Zuordnung und Verteilung von Aufgaben beziehungsweise Aufträgen auf interne verfügbare Ressourcen. Vor der Zuweisung sind die sogenannten Leistungsprofile (Aufwände) jedes Auftrags, beispielsweise durch eine Avisierung oder einen Vertrag, bekannt. Zudem ist jeder Auftrag terminiert. Abzuwickelnde Auftragsdispositionen können verbindliche Kundenaufträge oder planungsbedingt vorausgegangene Vorgaben (Prognose, Bedarf) sein. Der Begriff Disposition ist allerdings mehrdeutig.

Pareto-Effizienz in der Intralogistik

Pareto-Effizienz in der Intralogistik

Die Orientierungsmethode Pareto-Effizienz (auch Pareto-Optimum) beschreibt einen theoretischen Zustand, ab dem die Optimierung eines Teil-Konstrukts (bspw. Teil einer Anlage) zwangsläufig die gegenläufige Entwicklung einer anderen Teil-Komponente bewirkt. In der Intralogistik […]