24. Juni 2013

Integration des stationären Handels in die Wertschöpfungskette des E-Commerce

In den letzten Jahren ist die Integration des stationären Handels in die Wertschöpfungskette des E-Commerce immer weiter in den Mittelpunkt geraten.
Einerseits fürchten Händler die Zunahme der Kannibalisierung des Offline-Geschäfts durch die Umsatzverschiebung in den E-Commerce. Als ein Kannibalisierungseffekt wird beim Aufbau zusätzlicher Absatzkanäle eine mögliche Verlagerung des Geschäfts von einem Absatzkanal zu einem anderen bezeichnet. Das könnte beispielsweise die Verlagerung vom stationären Handel zum E-Commerce sein.

Andererseits funktioniert es für Hersteller nicht problemlos, wenn sie sich einen eigenen Onlineshop aufbauen wollen. Vor allem werden Kosten, wie Vertriebs- und Logistikkosten, nicht selten unterschätzt. Daher versuchen viele Hersteller den stationären Handel in den E-Commerce zu implementieren. Als Retailer Integrated E-Commerce wird eine bestimmte Multichannel-Strategie bezeichnet. Der stationäre Einzelhandel soll dabei in den Internet-Direktvertrieb eines Herstellers integriert werden.

Informationen zur Ausbreitung der städtischen Lebens- und Verhaltensweisen und dessen Folgen für die Logistik finden Sie unter Urbanisierung.

Bildquelle: © Thomas Jansa – Fotolia.com

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Über gaxsys GmbH

gaxsys GmbH

Die gaxsys GmbH wurde 2008 in Karlsruhe gegründet. Der »Channel Conflict«, der aus der Verdrängung von stationärem Handel durch herkömmliche Onlineaktivitäten von Marken resultiert, gibt dem aufstrebenden Karlsruher Unternehmen Rückenwind.
Mit der E-Commerce-Lösung von gaxsys können Produkte online, direkt über die Marken-Webseite vertrieben werden. Das Besondere: Über die gax–Artikel-Börse werden Kunden-Bestellungen aus dem Onlineshop den nächstgelegenen Point-of-Sale (POS), z.B. Händlern, Franchisenehmern oder Filialen, zur Auftragserfüllung angeboten.

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1 Kommentare

  • Simon Thomas
    2013-09-04 11:14

    Die größten Herausforderungen im E-Commerce bestehen für Hersteller in der Problematik der schwer kalkulierbaren Kosten des gesamten Abwicklungsprozesses und für Händler in der Existenz-Bedrohung durch die gefürchtete Online-Konkurrenz und dem daraus resultierenden Verdrängungseffekt. Gleichzeitig möchten die Hersteller eine Nähe zu Ihren Kunden aufbauen um eine erweitere Kundenbindung zu erzeugen.
    Bei neuen Lösungen werden Fachhändler zur Auftragserfüllung (POS Integration), also der Lieferung der Ware, während der Hersteller in erster Linie für die Kommunikation und Vertragserfüllung mit dem Kunden zuständig ist. Sofern ein beteiligter Händler die bestellte Ware in seinem Bestand hat, kann er sich den Auftrag über einen Mausklick sichern und verschicken. Gibt es keine lieferfähigen Händler geht in letzter Instanz der Auftrag an den Hersteller selbst. Bei solch einer Lösung verteilen sich Output – Last und Retouren – Last auf viele verschiedene Schultern und somit auch die Kostenstrukturen. Die Vielfalt und der verfügbare Bestand der Ware eines Herstellers wird durch den „gesamten Markt Zugriff“ deutlich erhöht.

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