Tag Archiv: Kennzahlen

Nachschub in der Intralogistik

Der Nachschub in der Intralogistik sorgt für eine reibungslose Versorgung im Materialfluss.

Der Nachschub (engl. Replenishment, supplies) ist in der heutigen Warenwirtschaft ein elementarwichtiger Prozess, der bei bestmöglicher Integration in die bestehende Lagerverwaltung zu einer nicht unerheblichen Effizienz des Materialflusses beiträgt. Es handelt sich dabei um eine sogenannte Bestandsergänzung, die zur Auffüllung von Lägern oder Entnahmeplätzen in Kommissionier-Zonen (beispielsweise aus Reservelägern oder von Reserveplätzen)[1] genutzt wird. Dabei kann die Versorgung mit Waren vorsorglich, nach Bedarf oder aufgrund einer Fehlmenge im Lager angestoßen werden. Um den Warenfluss und den bestehenden Lagerbestand optimal auszulasten, wird der Nachschub über das Warehouse-Management-System (WMS) geregelt.

Das Supply-Chain-Management (SCM)

Das Supply-Chain-Management ist zweifelsohne durch detaillierte Kennzahlen geprägt.

Das Supply-Chain-Management (SCM) steht für den Überwachungsprozess sowie für das Koordinieren und Steuern der eigentlichen Supply Chain (Wertschöpfungskette). Dabei werden sämtliche Materialien, Informationen sowie die auf die Lieferkette verteilten Finanzen auf die gesamte Wertschöpfungskette (Einkauf, Materialbeschaffung, Produktion, Logistik, Verkauf, Endkunde) verteilt. Das Ziel eines SCM ist die Optimierung aller Ressourcen entlang des logistischen, wie auch produzierenden Materialflusses.

Perfect Order Fulfillment: die perfekte Auftragserfüllung

Perfect Order Fulfillment beschreibt anhand von erhobenen Kennzahlen den Erfüllungsgrads eines Auftrags.

Das sogenannte Perfect Order Fulfillment steht für den perfekten Erfüllungsgrad beim Lieferservice. Der Grad der Erfüllung beschreibt dabei die Kundenanforderungen an die Lieferung selbst. Um einen hohen Erfüllungsgrad zu erreichen, werden folgende Kennzahlen erhoben: Termintreue, Lieferzuverlässigkeit, Lieferungsbeschaffenheit sowie die Lieferflexibilität.

Optimierung mittels Prozesskettenmanagement

Das Prozesskettenmanagement setzt neben der Potenzialanalyse viele weitere Analysen voraus.

Das Prozesskettenmanagement dient zum Organisieren von Geschäftsprozessen in der Intralogistik und anderen industriellen Segmenten. Laut Otto Schlichtherle, Logistik-IT-Beratung, verbindet es das prozessorientierte Denken mit der Ausrichtung der Prozesse am Kundenauftrag. Vor der eigentlichen Optimierung werden im Vorfeld eine Potentialanalyse und ein durchgängiger Optimierungsansatz berücksichtigt.

Bestandskosten

Bestandskosten werden auch durch Bewegung von Güter verursacht.

Bestandskosten sind Kosten, die durch die Bewegung von Produktgütern im Lager bzw. Distributionszentrum entstehen. Dabei handelt es sich um eine Kennzahl aus der Betriebswirtschaft. Bestandskosten im Allgemeinen beinhalten z.B. die Lagermiete, Personal-, Energie-, und Versicherungskosten. Sie gliedern sich in die Bestandhaltungskosten, also die reine Lagerung von Gütern und die Kosten, die durch den Warenumschlag, d.h. das Abwickeln der Bestände entstehen.

Stock Keeping Unit (SKU)

Das Akronym SKU, Stock Keeping Unit, beschreibt eine eindeutig identifizierbare Lagereinheit. Eine Lagereinheit umfasst dabei alle identischen Artikel einer bestimmten Produktvariante. Für die Identifikation wird ein Code auf der jeweiligen […]

Der Auslastungsgrad / die Auslastung

Auslastungsgrad

Der Auslastungsgrad beschreibt den Anteil der beanspruchten Kapazität von Ressourcen/Betriebsmitteln (Anlagen, Maschinen, Mitarbeitern, Energie) gemessen an der insgesamt verfügbaren Kapazität – immer im Verhältnis zur Erfüllung eines Arbeitsschrittes. Der Auslastungsgrad […]

Material Requirements Planning (MRP)

Material Requirements Planning (MRP)

Material Requirements Planning (MRP) steht für die im Planungszeitraum ausgewiesenen Materialien, die für die Produktion von Produkten benötigt werden. Dabei werden die Art, Menge, Qualität und der Beschaffungsaufwand der einzelnen […]

Rechnungswesen / Buchführung

Rechnungswesen / Buchführung

Der Begriff Rechnungswesen beschreibt die umfangreiche Erfassung, Speicherung sowie Analyse beziehungsweise Auswertung von allen messbaren betriebswirtschaftlichen Vorgängen/Prozessen im Unternehmen. Dazu werden Erfolgs- und Bilanzkennzahlen aus der allgemeinen Buchführung mit den […]

Informationen in der Intralogistik 

Informationen sind unter anderem Kennzahlen und andere Daten.

Eine Information beschreibt den bedeutungsvollen Inhalt einer Nachricht, der für den Empfänger von Wert ist. Dabei kann der Empfänger sowohl ein Mensch als auch eine Maschine sein. Die versendeten beziehungsweise […]

Kennzahlen von Ladeeinheiten

Kennzahlen von Ladeeinheiten

Um den finanziellen Aufwand bei der Lagerung in Distributionszentren beziehungsweise den Aufwand beim Gütertransport zu ermitteln, nutzen Planer und Projektverantwortliche die Kennzahlen einzelner Ladeeinheiten. Diese Eckdaten fließen mittlerweile auch in […]

Business Intelligence – Teil l

Die 10 wichtigsten Erfolgsfaktoren bei der Umsetzung von BI-Projekten Frühzeitige Einbindung der Anwender Festlegung der Anwendergruppen Definition der fachlichen Anforderungen Abstimmung der benötigten Kennzahlen Kenntnis über bereits im Unternehmen vorhandene […]

Das Distributionszentrum

Das Distributionszentrum

Ein Distributionszentrum ist eine Schnittstellen in Form eines Gebäudekomplexes, die ausschließlich innerhalb eines logistischen Netzwerks funktioniert. Dabei kann es sich um ein Lager, ein Umschlagplatz oder beides in Kombination handeln. […]

Business Intelligence – was macht Unternehmen intelligent?

Business Intelligence – was macht Unternehmen intelligent?

Traditionell ist Business Intelligence (BI) ein Sammelbegriff für Methoden und Prozesse zur systematischen Analyse von Daten. Unternehmen wollen mit diesem Instrument ihre Geschäftsabläufe sowie Kunden- und Lieferantenbeziehungen profitabler machen, Kosten […]

Wareneingang – Kennzahlen

Wareneingang - Kennzahlen

Im Geschäftsprozess Wareneingang werden Artikel identifiziert und zunächst in einer Sichtprüfung auf Vollständigkeit und Beschädigung überprüft. Anschließend werden Artikel erfasst und ggf. neu etikettiert. Anhand entsprechender Lagerkennzahlen kann sowohl die […]