19. November 2013

Wareneingang – Grundlagen

Die Gestaltung und der Umfang des Wareneingangs sind relevant für die Leistungsfähigkeit eines Lagers. Ist der Wareneingang falsch geplant oder schlecht organisiert, kann das zu Störungen im Betriebsablauf führen. Im Geschäftsprozess des Wareneingangs werden Artikel identifiziert und zunächst in einer Sichtprüfung auf Vollständigkeit und Beschädigung überprüft. Anschließend werden Artikel erfasst und ggf. neu etikettiert. Nach erfolgreicher Eingangskontrolle wird die Ware gebucht und zur Einlagerung weitergereicht.

Der Wareneingang eines Lagers besteht meist aus folgenden Komponenten:

  • Rampen
  • Tore
  • Bereitstellflächen
  • Funktionsflächen (z.B. für Kontrollen und Ladungssicherung)

Aufgaben des Wareneingang

Typische Aufgaben, die vom Wareneingang übernommen werden, lauten beispielsweise:

  • Prüfen der Ware auf Identität, Quantität und Qualität
  • Zwischenlagern bis zum Abschluss der Wareneingangskontrolle
  • Lieferfahrzeuge entladen
  • Auspacken und sortieren der Packstücke
  • Kennzeichnung der Ware
  • Buchen der Ware

Statusbearbeitung im Wareneingang

In der Statusbearbeitung erfolgt eine Verfeinerung der Warenbeschreibung. Die Aufgaben der Statusbearbeitung schwanken extrem in Abhängigkeit von der jeweiligen Branche. Die Spannweite reicht von ’nicht existent‘ bis zu einem umfassenden Qualitätsmanagement. Für die Vereinnahmung unverzollter Auslandsware ist zum Beispiel eine Zollbearbeitung notwendig. Allein das Vereinnahmen von Retouren umfasst komplexe Abläufe, die in der Regel eine enge Verzahnung mit dem kaufmännischen System erfordern (Kunden- und Rechnungsdaten erforderlich).

Ziele einer erfolgreichen Wareneingangs-Phase sind es kurze Durchlaufzeiten zu schaffen, den Platzbedarf und die Mitarbeiterbindung so gering wie möglich zu halten und eine hohe Prozessqualität zu erreichen.

Mehr Informationen zu nötigen Arbeitsschritten, bevor die angelieferte Ware in die Einlagerung weitergereicht werden kann, erhalten Sie unter Wareneingang – Identifizierung.

Bildquelle: © FM2 – Fotolia.com

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