Planung und Organisation eines Lagers

  • 7. Dezember 2015

    Das Milkrun-Konzept

    Das Milkrun-Konzept ist eine Methode zur Optimierung der überbetrieblichen Beschaffungslogistik, häufig im Einsatz im Zusammenspiel mit der Just-in-Time-Produktion. Auf Grundlage bestehender Verbrauchswerte wird ein logistischer Versorgungskreislauf definiert, in dem auf...

  • 1. Dezember 2015

    Der Auslastungsgrad / die Auslastung

    Der Auslastungsgrad beschreibt den Anteil der beanspruchten Kapazität von Ressourcen/Betriebsmitteln (Anlagen, Maschinen, Mitarbeitern, Energie) gemessen an der insgesamt verfügbaren Kapazität – immer im Verhältnis zur Erfüllung eines Arbeitsschrittes. Der Auslastungsgrad...

  • 16. November 2015

    Die Logistikkette einer Wertschöpfungskette

    Die Logistikkette bezeichnet die Gesamtheit aller nötigen Geschäftsaktivitäten, damit ein Produkt seinen Weg vom Hersteller bis zum Endkunden findet. Dazu zählen sämtliche logistische sowie produktionstechnische Prozesse der einzelnen Glieder (beteiligte...

  • 10. November 2015

    Material Requirements Planning (MRP)

    Material Requirements Planning (MRP) steht für die im Planungszeitraum ausgewiesenen Materialien, die für die Produktion von Produkten benötigt werden. Dabei werden die Art, Menge, Qualität und der Beschaffungsaufwand der einzelnen...

  • 2. November 2015

    Rechnungswesen / Buchführung

    Der Begriff Rechnungswesen beschreibt die umfangreiche Erfassung, Speicherung sowie Analyse beziehungsweise Auswertung von allen messbaren betriebswirtschaftlichen Vorgängen/Prozessen im Unternehmen. Dazu werden Erfolgs- und Bilanzkennzahlen aus der allgemeinen Buchführung mit den...

  • 26. Oktober 2015

    Komplexitätskosten – Mehraufwendungen in der Supply Chain

    Komplexitätskosten sind schwer kalkulierbare Kosten, die grundsätzlich im Zusammenhang mit der kontinuierlich steigenden Komplexität von Prozessen, Dienstleistungen, Kunden- und Lieferantenbeziehungen sowie der Diversifikation, also der Vielfalt von Produkten, stehen. Um...

  • 19. Oktober 2015

    Pufferstrecke

    Eine Pufferstrecke dient dazu, Staus innerhalb des Materialflusses abzufangen, Engpässe und Leerlauf innerhalb verschiedener Prozesse zu vermeiden und Waren für die Weiterleitung zu sammeln. Sie kann vollautomatisch in den Warenfluss...

  • 5. Oktober 2015

    Continuous Replenishment / kontinuierliche Warenversorgung

    Continuous Replenishment steht für die kontinuierliche Warenversorgung (Wiederauffüllung eines Bestandes) von zentraler Stelle. Dabei wird das Auffüllen meist direkt vom Lieferanten übernommen und geschieht innerhalb der Supply Chain. Der eigentliche...

  • 18. September 2015

    Retourenabwicklung

    Die Retourenabwicklung beschreibt auf Grund des sogenannten Fernabsatz-Geschäfts mehrere Prozesse bei der Rückführung online bestellter Waren. Sie werden entsprechend den Vorgaben des Auftraggebers vom Distributionszentrum bearbeitet und abgewickelt. Betrachtet man...

  • 14. September 2015

    Lagerkapazität / Lagerwirtschaftlichkeit

    Die Lagerkapazität ist definiert als die maximale Anzahl von Ladeeinheiten, die ein Lager aufnehmen kann. Sie definiert damit auch gleichzeitig das eigentliche Leistungsvermögen eines Lagers. In direktem Zusammenhang damit stehen...

  • 9. September 2015

    Constraints in der Logistik (Theory of Constraints)

    Die Berücksichtung von Constraints in der Lager-Logistik bedient sich der Theorie der Engpass-Orientierung, auch Theory of Constraints (TOC) genannt. Es handelt sich dabei um ein kybernetisches Modell des wirtschaftlichen Handelns,...

  • 10. Juli 2015

    Sortimentsbreite und Sortimentstiefe

    Das in einem Lager und im Handel vorhandene Sortiment gliedert man in die Sortimentsdimensionen Sortimentsbreite und Sortimentstiefe auf. Die Sortimentsbreite beschreibt das Angebot unterschiedlicher Waren, die Sortimentstiefe die Vielfalt einzelner...

  • 13. Mai 2015

    Modularisierung von Förderanlagen – Denkschritte zu einer standardisierten Systemarchitektur

    Sowohl die volatilen Marktanforderungen des stetig wachsenden E-Commerce als auch die Herausforderungen der Industrie-4.0-Bewegung schaffen gänzlich neue technische Bedürfnisse für die moderne Distribution und fordern eine nie dagewesene Flexibilität der...

  • 6. Mai 2015

    Warenrotation: Schnell- und Langsamdreher

    Unter Warenrotation versteht man die Abverkaufsgeschwindigkeit von Warengütern. Je nach Branche wird diese pro Jahr, Monat, Woche oder Tag erhoben. Je höher der Abverkauf eines Produkts ist, desto höher ist...

  • 31. März 2015

    COMPAGNO – der personalisierte Begleiter

    Aus der Fördermaßnahme “Mobil bis ins hohe Alter – nahtlose Mobilitätsketten zur Beseitigung, Umgehung und Überwindung von Barrieren“ des Bundesministeriums für Bildung und Forschung (BMBF) ist das Forschungsprojekt COMPAGNO entstanden....

  • 23. März 2015

    Welche Anforderungen ein APS-System erfüllen muss – Teil II

    Die im ersten Teil dieses Beitrages angesprochene Kapazitätsplanung über Werksgrenzen hinweg ist ein gutes Beispiel für den Nutzen eines eigenständigen Planungstools. Verschiedene Möglichkeiten werksübergreifende Supply Chains im ERP abzubilden, bedingen...

  • 13. März 2015

    Virtuelle Inbetriebnahme

    Die Inbetriebnahme von Steuerungssystemen dem Lagerverwaltungssystem (LVS) und Materialflussrechner (MFR) erfolgt in der Regel erst mit Hilfe der realen Hardware und somit auf der Baustelle. Dieses bedeutet, dass die Arbeiten...

  • 6. März 2015

    Auftragsdurchlaufzeit

    Wenn in einem Logistikzentrum ein Auftrag eingeht, so passiert dieser verschiedene Prozesse bis er fertiggestellt ist. Für jeden dieser einzelnen Prozesse bemisst man deren Durchlaufzeit. Addiert man die Durchlaufzeiten der...

  • 16. Februar 2015

    Bullwhip-Effekt – der Peitscheneffekt

    Der Bullwhip-Effekt/Peitscheneffekt (engl. bullwhip effect) beschreibt Abstimmungs- beziehungsweise Kommunikationsprobleme mehrstufiger Lieferketten – meist in sogenannten fragmentierten Supply Chains. Er ist dank Schwankungen in der Produktionsplanung und Logistikplanung (Preisfluktuation und Bündelbestellungen/Lieferengpässe)...

  • 9. Februar 2015

    Vorgehensweise bei der Modernisierung von Intralogistik-Anlagen

    Für eine Modernisierung von Intralogistik-Anlagen, auch Retrofit genannt, gibt es zum einen systembedingte Gründe, wie z. B. eine sinkende Anlagenverfügbarkeit, steigende Ausfallkosten, fehlendes Fachwissen über Komponenten und Anlageteile, mangelnde Ersatzteileversorgung,...

  • 27. November 2014

    Umschlagleistung

    Die Umschlagleistung bezeichnet in der Intralogistik die Anzahl der Ein-und Auslagerungen pro Zeiteinheit. Sie veranschaulicht also die Zahl von Gütern/Behältern, die in einem bestimmten Zeitraum durch einen Umschlagplatz laufen. Abhängig...

  • 7. November 2014

    Monitoring in der Intralogistik

    Um den Marktanforderungen gerecht zu werden, beziehungsweise um die eigene Wettbewerbsfähigkeit zu gewährleisten, setzt man in der Logistik und Intralogistik auf das sogenannte Monitoring. Es umfasst die digitale Analyse von...

  • 10. Oktober 2014

    Produktionswirtschaft

    Produktionswirtschaft ist laut Betriebswirt Werner Kern eine betriebliche Leistungserstellung. „Produktion ist jede Art innerbetrieblicher Transformation von Gütern in höherwertige Güter“. Dabei werden seiner Meinung nach Begrifflichkeiten wie Produktion, Kosten, Planung,...

  • 5. August 2014

    Mandantenfähigkeit

    Die Mandantenfähigkeit beschreibt eine IT-Infrastruktur, die unterschiedliche Kunden beziehungsweise Auftraggeber auf demselben Server- oder Softwaresystem bedienen kann, ohne dass die Beteiligten die Daten und Informationen der anderen einsehen können. Die...

  • 30. Juli 2014

    Vor- und Rückstaubereich

    Ein Vorstaubereich ist eine Lagerfläche, die reserviert wird, um den Beladevorgang zu optimieren. Ladungen, deren weiterer Transport mit zum Beispiel einem Schiff, Flugzeug oder LKW erfolgt, können auf dem Vorstaubereich...

  • 8. Juli 2014

    Materialflusssimulation

    Die Materialflusssimulation hat ein breites Anwendungsspektrum in der Lagerlogistik. Sie wird als Werkzeug zur Optimierung und Prognose von Kennzahlen idealerweise in allen Phasen des Lebenszyklus eines logistischen Systems eingesetzt, sowohl...

  • 30. Juni 2014

    Logistische Einheit

    Der Begriff „Logistische Einheit“ (eng. Unit Loads) bezeichnet eine Zusammenfassung von Gütern, um sie anschließend mit automatischen oder mechanischen Transportmitteln im oder auch außerhalb des Lagers zu bewegen. Mit dem...

  • 27. Juni 2014

    Konsignation

    Der Begriff Konsignation bezeichnet eine Lieferform von Waren, bei der der Lieferant als Konsignant und der Kunde als Konsignator auftreten. Der Konsignant ist so lange der Eigentümer der Ware bis...

  • 18. Juni 2014

    Value Added Services

    Value Added Services sind Mehrwertdienste. Die Services werden auch Premiumdienste oder Mehrwertanwendungen genannt. Sie sind für viele Endanwender nicht unbedingt auf den ersten Blick sichtbar. Zusatzleistungen sind unter anderem Vormontage...

  • 13. Juni 2014

    Lagerstrategie – FEFO

    Das FEFO-Prinzip beschreibt eine Lagerstrategie, bei der die Waren mit dem frühesten Ablaufdatum wieder als Erstes ausgelagert werden. „First Expired – First Out“ (FEFO) bedeutet wörtlich ins Deutsche übersetzt: „Zuerst...

  • 6. Juni 2014

    FEM 9.831 Berechnungsgrundlagen für RBG-Hochregallager

    Die FEM 9.831 ist eine Norm für die Nutzung von Regalbediengeräten im Hochregallager. In der Norm werden Toleranzen, Verformungen und Freimaße für Regalbediengeräte im Hochregallager festgehalten. Sie gilt für Hochregallager...

  • 30. Mai 2014

    Retouren in der Logistik

    Bei einer Retoure, beziehungsweise Retouren, sendet ein Empfänger die erhaltene Ware wieder an den Absender zurück. Um eine Retoure abzuwickeln, dient in der Regel ein Retourenschein. Wenn die Ware das...

  • 28. Mai 2014

    Mehrlagerfähigkeit

    Wenn eine Lagerverwaltungssoftware mehrlagerfähig ist, kann der gleiche Artikel an verschiedenen Lagerorten parallel gelagert und zentral verwaltet werden. Ein identischer Artikel könnte beispielsweise in einem Lager in Hamburg und in...

  • 23. Mai 2014

    Gefahrgut

    Als Gefahrgut werden alle Stoffe, Gemische oder Waren bezeichnet, die durch ihre physikalische oder chemische Beschaffenheit beim Transport für den Menschen und die Umwelt gefährlich sein können. Gefährliche Stoffe sind...

  • 2. Mai 2014

    Belegungsstrategie: Gleichverteilungsstrategie

    Welche Leistungen in einem Lager erbracht werden und welche Kosten dafür anfallen, hängt mitunter von der jeweiligen Belegungsstrategie ab, womit letztlich die Investitions- und Betriebskosten reduziert werden sollen. Eine der...

  • 25. April 2014

    Belegungsstrategie: Minimierung von Anbruchlagerplätzen

    Belegungsstrategien werden in der Intralogistik für die Planung der Lagersysteme eingesetzt. Bevor Strategien entwickelt werden, ist es nötig, Ziele festzulegen und deren Widerspruchsfreiheit und Erreichbarkeit zu kontrollieren. In einer Belegungsstrategie...

  • 16. April 2014

    Industrie 4.0 – die vierte industrielle Revolution

    Als Industrie 4.0 wird die vierte industrielle Revolution bezeichnet. Während Kunden und Geschäftspartner in Geschäfts- und Wertschöpfungsprozesse integriert werden, kann die Fertigung von Produkten, unter den Bedingungen einer hoch flexibilisierten...

  • 21. März 2014

    Belegungsstrategie: artikelreine vs. artikelgemischte Platzbelegung

    In den Belegungsstrategien wird die unterschiedliche Anordnung von Funktionsbereichen eines Lagers bestimmt. Auf welchem Lagerplatz und in welcher Lagerzone sich Einheiten befinden, hängt unter anderem davon ab, ob das Ziel...

  • 19. März 2014

    Stammdaten

    Als Stammdaten, auch Grunddaten oder Referenzdaten genannt, werden in der Intralogistik Daten bezeichnet, die betrieblich relevante Informationen beinhalten. Dazu zählen Informationen über zum Beispiel Produkte, Lieferanten und Kunden. Einzelne Daten...

  • 11. März 2014

    VDI 3601 – Warehouse Management Systeme

    In der Richtlinie 3601 – „Warehouse Management Systeme“ beschreibt der Verein Deutscher Ingenieure (VDI), welche Anforderungen ein Warehouse Management System (WMS) erfüllen soll. Der VDI beantwortet damit eine Frage, die...

  • 6. März 2014

    Nulldurchgang

    Ein Nulldurchgang (engl. zero-crossing) sagt aus, ob der Entnahmebedarf von Artikeln der tatsächlichen Bestandsmenge dieser Artikel an einem Bereitstellplatz entspricht oder, ob der Entnahmebedarf nicht vollständig befriedigt werden kann. Man...

  • 4. März 2014

    Zolllager

    Ein Zolllager ist ein Ort, an dem Waren zollfrei gelagert werden können. Es kann als Lager zur Zwischenlagerung von Waren betrachtet werden. Bei der Lagerung im Zolllager wird zwischen Gemeinschaftswaren...

  • 20. Februar 2014

    Belegungsstrategie: Lagerplatzanpassung

    Belegungsstrategien werden in der Intralogistik eingesetzt, um neue Lagersysteme zu planen, die Umsetzung der Systeme zu realisieren und, um bereits existierende Systeme im laufenden Betrieb zu optimieren. Vor der Entwicklung...

  • 17. Februar 2014

    XYZ-Analyse

    Die XYZ-Analyse ist, ähnlich wie die ABC-Analyse, ein betriebswirtschaftliches Analyseverfahren. Anders als bei der ABC-Analyse, in der die Artikel nach Werten gruppiert werden, erfolgt in der XYZ-Analyse die Gruppierung nach...

  • 3. Februar 2014

    Regalbediengerät

    Ein Regalbediengerät (RBG) ist ein Lagergerät, mit dem Ladeeinheiten ein-, um- und ausgelagert werden können. Die Ein-, Um- und Auslagerleistung eines Lagersystems hängt von folgenden Faktoren der eingesetzten Lagergeräte ab:...

  • 21. Januar 2014

    Bewegungsstrategien: Zuförder- und Abförderstrategie

    Die Zuförder- und die Abförderstrategie ist jeweils eine Bewegungsstrategie in der Intralogistik. Sie werden innerhalb des Lagerbetriebs genutzt. Je nach dem, welche Bewegungsstrategien im Lager eingesetzt und schließlich von den...

  • 3. Januar 2014

    CNC – Computerized Numerical Control

    Viele neue Werkzeugmaschinen werden heutzutage mit einer computergestützten numerischen Steuerung, einer sogenannten CNC-Steuerung (computerized numerical control), ausgestattet. Die CNC-Technologie erschien Mitte der 60er Jahre auf dem Markt und wurde ab...

  • 20. Dezember 2013

    Wertschöpfungskette

    Eine Wertschöpfungskette beschreibt, wie durch eine Verkettung von Tätigkeiten Werte geschaffen und in Prozessen miteinander verbunden werden. Die Wertschöpfungskette wird auch als Wertkette, Prozesskette oder Leistungskette bezeichnet. Aufbau einer Wertschöpfungskette...

  • 17. Dezember 2013

    Belegungsstrategien – Feste vs. Freie Lagerplatzordnung

    Bevor Strategien entwickelt werden, sollten Unternehmen Ziele festlegen und deren Widerspruchsfreiheit und Erreichbarkeit kontrollieren. Belegungsstrategien gehören zu den Betriebsstrategien für Lager- und Kommissioniersysteme. Zu den Betriebsstrategien gehören u.a. die Bewegungsstrategien....

  • 11. Dezember 2013

    Bewegungsstrategien: Gangwechselstrategie

    Die Gangwechselstrategie ist eine Bewegungsstrategie innerhalb des Lagerbetriebs. Mit Hilfe von Bewegungsstrategien sollen unter anderem folgende Ziele erreicht werden: Vorgegebene Richtlinien sollen eingehalten werden. Eine bestmögliche Durchsatzleistung soll erzielt werden....

Seite 2 von 5